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hömma!

Geschrieben von susannekris , 26 Januar 2008 · 156 Aufrufe

Heute in der Wochenendausgabe der WAZ:
"Psycholinguistik erhellt die Kommunikation beim Bestelllen einer Currywurst.
Im Ruhrgebiet hat sich eine besonders optimistische Sprachvariante entwickelt: "Ich krich eine Bratwurst""

Also erst mal : das heisst: ich krich ne Bratwurst
so jetzt wieder Zitat:
" Ich krich." Heißt: Ich kriege. Einzigartig ist hier der Perspektivenwechsel, der vom Ruhrgebietler mühelos bewältigt wird: Er versetzt sich in die Sichtweise des Gegenübers. Statt seine eigene Postion zu formulieren ( "ich möchte"), überwindet er den Ich-Hier-Jetzt -Ursprung sprachlichen Handelns.....In der Psychologie wird dieser Perspektivenwechsel unter dem Begriff "rekursives Denken" erforscht......
Ich krich eine Bratwust- daran verblüfft noch etwas ganz anderes. Das positive Denken, das in dieser Wendung seinen perfekten Ausdruck findet. Interressant ist nämlich: der Satz wirkt wie Präsenz, befindet sich jedoch bei feiner Analyse im Futurum! Futur eins, einfache Zukunft, umgangssprachlich mittels Gegenwartsform ausgedrückt ( futurisches Präsenz). Ich weiß also schon, dass ich es kriegen werde. Welch ein Optimismus, welch ungebrochener Glaube an die Zukunft sprich sich hier aus! Zitat Ende

In diesem Sinne: Ich krich heute Wolle! :blinzel:

Oder auch:
kommt ne hochschwangere Frau in den Bäckerladen:" Ich krich ein Schwarzbrot!"
Der Bäckermeister zurück:" Sachen gibts!..."
:D :D




Ich ömmel mich! das ist zu schön...

Danke für den Lacher!

aponette
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In solchen Situationen bringt der Rheinländer dann die teuren Wollstoffe ins spiel:
"KASCHMIR nit vüürstelle!"
:wink:
Danke für den Lacher, ich liebe sowas!
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Suuuper :D :D

Bei uns sagt man das allerdings auch, nur klingt es etwas anders.... etwa so:

"I griag a...."
Dialektische Grüße
Lina
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Wassilissa
26.01.2008 - 23:31
:D :D :D ROFL

Wassilissa
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