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wollpoldi



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um keine Fragen offen zu lassen ...

Geschrieben von wollpoldi , 27 März 2007 · 125 Aufrufe

Bei dem Pärchen, das ein liebevolles Zuhause sucht, handelt es sich um robuste Mischlinge. Schwarzkopf ist der größte Anteil (die Mütter) und vom Vater haben sie Merino, Schwarzkopf und Suffolk mitbekommen. Die Wolle ist relativ weich und vor allem für Anfänger, wie auch zum Färben und Mischen bestens geeignet.

Es sind Geschwister mit verschiedenen Müttern. Also absolut zuchttauglich. Und sie verstehen sich bestimmt prima mit ihren langhaxigen Kollegen (Alpakas). Probleme dürfte nur der Transport bereiten. Für eine angenehme Reise über ca. 250 km sollte ein Anhänger zur Verfügung stehen. Kofferraum vom Auto ist nicht so geeignet. Für das leibliche Wohl der zweibeinigen Reisebegleiter ist selbstverständlich an Ort und Stelle gesorgt ...
Die Lämmer, die wir behalten möchten, bekommen ja erst nach einiger Zeit Namen. Meine beiden Flaschenkinder sind über den Berg und brauchen jetzt unbedingt Namen. Beim Flaschenkind des letzten Jahres haben wir die Taufe leider irgendwie verbummelt. Deshalb ist das Butzi ein Butzi geblieben.
Wir beobachten die beiden Mädels schon eine ganze Weile. Oft fallen einem da die besten und vor allem passendsten Namen ein. Gestern erzählte mein lieber Mann von Mini und meinte das dritte der Drillinge, weil das Kleinste. Damit wäre wohl ein Name schon gefunden. Nur, wie heißt dann die Schwester von Mini ??? :duckrenn:

Außerdem habe ich mich entschlossen, heuer den Brutapparat wieder anzuwerfen. Das alte Thermometer dafür ging mir vor ein paar Jahren kaputt. Ich hatte damals die Eier im Apparat gegrillt, statt ausgebrütet. Ein neues Thermometer ist bestellt! Nachdem mein renovierter Hühnerauslauf (der letzte Sturm hat in komplett zerlegt) derart feudal und groß wird, kann ich da gut und gerne noch einige Handvoll Küken drin aufziehen. Auf jeden Fall werden Annies nachgezogen und ich möchte sehen, ob ich vom Zirkus Liberta noch ein paar Exoteneier bekomme. Evtl. auch wieder Laufenten.
Nachdem unsere Obersten :reicht:... ja mittlerweile nach Millionen Stück sinnlos niedergemetzelten Federviehs den Fleischpreis vorübergehend ein wenig in die Höhe treiben konnten und evtl. eingesehen haben/mußten, dass das ganze Hühnergrippedrama in Großbetrieben durch vergammeltes Futter entstand und auch nur dort auftritt und unsere Obersten jetzt auch ein neues „Kind“ haben (Feinstaub), besteht wohl zumindest für Hühner in absehbarer Zeit keine akute Lebensgefahr.

Wenn ich den Brutapparat am 22.04. einschalte, müssten die Küken Mitte Mai schlüpfen. Das passt dann genau in meinen Urlaub, ich kann mich in aller Ruhe drum kümmern und es ist auch nicht mehr so kalt draußen. Von Wärmelampen halte ich nichts mehr, weil ich mit einer neuen Lampe um ein Haar mal unser Bad abgefackelt hätte.

Wolltechnisch kann ich vermelden, dass die ersten Stränge graue HuskySeide dreifach gezwirnt sind und weinrot (ähnlich unserer ehemaligen Roten Beete) gefärbt werden. Irgendwie gefallen mir die Naturfarben nicht mehr. Sieht irgendwie fad aus. Auch kommt der Glanz der Seide auf gefärbter Wolle schöner zum Ausdruck.

Maulbeerseide ist mittlerweile in 8 Farben gefärbt. Heute geht’s weiter.

Auch werde ich heute wieder kardieren. Auf jeden Fall Hundewolle (Bouvier) und den Auftragshund. Den Bouvier werde ich abgeben. Die Farbe ist schwarzbraun. Das Haar lang und glänzend. Ähnlich wie Alpaka. Wenn dann noch Zeit ist, werden wir versuchen, die CoburgerRamieMischung durchzulassen. Und die weiße Bergschaf mit der Kunstfaser wenigstens zu wolfen. Damit dürfte der Nachmittag schon wieder vorbei sein.


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Zwei Fragen:

Geschrieben von wollpoldi , 23 März 2007 · 111 Aufrufe

Läßt sich Seide im Trockner trocknen? Niedrigste Stufe?

Kann frau feuchtes Garn (Einfachfaden) verzwirnen? Worauf ist zu achten?
Hintergedanke ist, EinfachGarn im Knäuel zu färben und dann miteinander verzwirnen. Habe gestern im FS einen Pulli gesehen. Wenn ich dann aus dem Knäuel einen Faden von innen und einen von außen nehme, müsste der Farbverlauf rel. gleichmäßig hinzubekommen sein. Sagt jetzt nicht zum Strang wickeln und trocknen und dann wieder zu Knäueln und dann erst verzwirnen. Das ist genau DAS, was ich NICHT will.


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Träume oder: erst die Kür und dann die Pflicht

Geschrieben von wollpoldi , 23 März 2007 · 107 Aufrufe

Kurz nach meinem letzten Eintrag über den Italienischen Campingplatz habe ich mich mit meiner Mutter über diesen - bis dahin! - ständig wiederkehrenden Traum unterhalten. Wir sind im Urlaub immer zusammen über diese Straße zum Bummeln gegangen. Sie weiß also, was mich beschäftigt.

Wir sind alle möglichen Ursachen durchgegangen. Irgendwann fiel uns auf, dass der Traum immer nach einem bestimmten Schema abläuft:
Ich erledige erstmal das und das und kann danach über die Straße gehen.
Ich will da rüber. Es ist mein Wunsch, rüber zu kommen ...

Es kommt nie dazu, ich komme nicht rüber. Weil immer etwas dazwischenkommt.

Meine Erkenntnis daraus ist jetzt, dass ich Dinge, die ich gerne tun möchte, nicht mehr hinten an stelle, sondern bewusst sofort in Angriff nehme, soweit das eben möglich ist.

z.B. gestern. Saß ich mit der HuskySeidenmischung (geschnittene Maulbeerseide) am Spinnrad. Kam mir der Gedanke, geschnittene Maulbeerseide zu färben. Verwendungszweck: noch keine Ahnung. Irgendwo druntermischen, pur kardieren ...

Ich hoch vom Stuhl, raus in den Stall, hinter zum Kardierraum, wo die Seide steht. Renne an meinem Männe vorbei. Sag noch im Vorbeiflitzen: hab eine Idee ... Zieht er prompt den Kopf ein. Komme mit der Seide wieder zurück. Meint er: färben und pur kardieren?
Kann der Mann Gedanken lesen???

Andererseits bin ich mir nicht sicher, ob ich das nicht schon immer so gemacht habe. Kopf (an) durch die Wand und so ... Männo, schwierig. Auf jeden Fall habe ich seit meiner Erkenntnis nicht mehr von der Straße geträumt.

Von der Seide habe ich 200 gr abgewogen und wollte in der Küche färben. Vorher natürlich alles schön abgedeckt. Die Menge war dann für den Färbe-Sico doch zu groß. Alles umgekippt und draußen im Einkochtopf weiterkokeln lassen. Ja, was soll ich sagen, die erste Farbe ist fertig. Weinrot.

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Heute werde ich sie ausspülen und dann gibt’s ein Foto. Plan ist, alle 16 Farben auf je ca. 200 gr Seide zu färben und dann mal sehen, was sich draus machen lässt. Bei zwei Farben am Tag müsste ich in ca. 2 Wochen fertig sein.

Es immer schön, einen gewissen Farbfundus zu haben, auf den man zurückgreifen kann. Irgendeine Faser findet sich immer, der wir beimischen können. Da kommt dann mein lieber Mann wieder ins Spiel. Der hat einfach ein Händchen für Farben.

In der nächsten Zeit will er sich an unseren Innenwänden verlustieren. Vorerst mal Küche und Klo unten. Es wird bunt!


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Verschiedenes

Geschrieben von wollpoldi , 23 März 2007 · 118 Aufrufe

Die HuskySeidenmischung ist angesponnen und sieht vielversprechend aus. Leicht meliert und herrlich weich.

Das Bolerojäckchen geht heute auf die Reise.

Voraussichtlich nächste Woche werden unsere Schafe nackig gemacht. Zum Wochenende hin soll es ja wieder wärmer werden. Der Scherer bringt mir Texelwolle mit. Hatte ich noch nie in der Hand und bin schon sehr neugierig.

Peter bekam neulich unerwarteten Besuch im Garten. Die beiden Mädels haben sich durch ein Gatter im Stall gequetscht und ihn tatkräftig von der Arbeit abgehalten. Das hat Mann davon, wenn Mann die Nachtfütterung komplett übernimmt.
Dankeschööön, lieber Mann, Du bist der Beste!
Für mich ist Aufstehen in der Nacht tödlich. Zuerst werde ich aus dem Tiefschlaf gerissen, dann muss ich mich komplett anziehen (hier ist Winter). Mit dem Füttern dauert das etwa eine halbe Stunde. Danach bin ich so fit, dass ich gar nicht mehr ins Bett bräuchte. Um 6 weckt mich dann schon wieder der elektrische Hahn


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Flügellahm ...

Geschrieben von wollpoldi , 20 März 2007 · 145 Aufrufe

Den Freitag verbrachte in größtenteils noch an den Waschpötten. Der erste Schwung weiße Bergschaf liegt beim Trocknen. Sehr weiche weiße Schafwolle – keine Ahnung, welche Rasse - ist eingeweicht. Und braune weiche Schafwolle muss noch ausgezupft werden. Die möchte ich dann mit Krümels Baumwoll- und Bambusfärbeversuchen mischen.

Samstags war Schafstallmisten angesagt. Nach ca. 5 Stunden buddeln ohne große Unterbrechung war ich dann fix und fertig. Nicht nur mit dem Stall. Bin dann gleich in die heiße Badewanne um evtl. Muskelkater vorzubeugen.

Sonntags fühlte ich mich erst ganz gut. Die Glieder waren schwer, wirklich weh taten nur die Handballen. Aber gegen Abend brachte ich die Arme nicht mehr hoch.

Nichtsdestotrotz ist das Bolerojäckchen fertig. Zum Waschen reichte mir gestern die Zeit allerdings nicht mehr; das mache ich heute. Foto folgt, sobald es trocken ist.

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Dem Kindergarten geht’s prima! Alle drei kuscheln zusammen und das Lamm vom Februar liegt gleich daneben. Die „Tante“ (ein schwarzes Schaf, bisher ohne Namen) wird als Trampolin missbraucht. Neueste Praktik bei der Kinderfütterung ist jetzt, dass der Bub, der bei der Mama an die Milchbar darf, auch vom Fläschchen probieren möchte. Um den zufriedenzustellen, lass ich ihn am linken kleinen Finger nuckeln, während die beiden Mädchen wie Kreiselpumpen an den Flaschen hängen. Männo ...

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Den neuen Hundewollspinnauftrag (Russisch Terrier) habe ich angenommen. Die Faserprobe sieht vielversprechend aus und dürfte keine größere Probleme bereiten. Da das Wetter im Moment hier nicht zum Draußenwaschen einlädt, werde ich den grauen Husky mit Seide heute Nachmittag anfangen. Der Auftrag sind ca. 2 Kilo, das ist mir für das Küchenbecken zu viel.

Die Auftragshundewolle kam mittlerweile an. Die Hälfte davon ist derb und geschoren. Die habe ich gleich mal aussortiert; die ausgekämmte Wolle in der Badewanne gewaschen. Liegt jetzt beim Trocknen. Muß jetzt mal abwarten, wie ich weiter verfahren soll. Die ausgekämmte Wolle wird wahrscheinlich nicht für ein größeres Strickteil reichen.

Und so sehen Scheffe aus:
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Bolero

Geschrieben von wollpoldi , 15 März 2007 · 100 Aufrufe

Ein Ärmel vom Bolero ist fertig. Mit Armkugel – gehäkelt. War gar nicht sooo schlimm, einzunähen. Aber die 1.000.000 losen Fäden :kopfkratz: Das blöde am Häkeln ist, dass man irgendwie keine Fäden mitziehen kann. Da hilft nur Abschneiden. Und Mitverhäkeln ist auch blöd, weil man die dicken Stellen sieht. Da ziehe ich dann das Stricken doch wieder vor.

Ein Auftragshund steht an. Ausgekämmter Russisch Terrier :kopfkratz: Habe mir vorerst eine Probe schicken lassen. Nicht, dass mir wieder das gleiche passiert, wie vor ein paar Wochen mit dem Scottish Terrier. Diese war allerdings geschoren.

Es ist wieder ein osteuropäischer Kunde, zumindest dem Namen nach. Bei nächster Gelegenheit werde ich ihn fragen, wie er auf versponnene Hundewolle kommt. Bin schon gespannt. Seine Mutter wird ihm eine Jacke draus stricken. Die Dame kennt sich aus, denn sie hat mir die Nadelstärke etc. ausrichten lassen.

Annies Küken müssten heute oder morgen anfangen zu schlüpfen. Bei Naturbrut sind sie meist einen Tag eher dran. Die Eier „hören“ sich gefüllt an, aber man hört noch kein Piepen etc. Hoffentlich ist nicht während der 3 Wochen etwas schiefgegangen. Wobei sich Annie kein Stück von ihrem Nest entfernt hat. Man wird sehen. Wäre halt schade, wenn sie 3 Wochen umsonst „gehockt“ :pfeif: wäre.

Eine andere Annie sammelt auch schon. 4 Eier liegen schon im einem Nest. Ja, bei uns ist schon Ostern!

Ein anderes Nest (18 Eier) ist unbewohnt. Das werde ich wohl die nächsten Tage wegräumen, aber die Eier aufheben. Vielleicht kommt einer anderen Annie noch Familiegründung in den Sinn.


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Alles Im Grünen Bereich.

Geschrieben von wollpoldi , 14 März 2007 · 102 Aufrufe

Gestern kam mir eine kleinere Partie Coburger Fuchs in die Hände. Ist schon eingeweicht und soll mit Ramie gemischt werden. Evtl. für Sockenwolle. Mal sehen, wie hoch der Anteil an Ramie sein wird.

Heute geht die weiße Bergschafwolle zum letzten Einweichen vor dem Spülibad in die Waschpötte. Hoffe, zum Wochenende damit fertig zu sein.

Damit wird die Badewanne wieder frei. Dort wird im letzten Einweichwasser der weißen Bergschafwolle gleich die braune Schafwolle eingeweicht und das Wasser heute noch gewechselt. Die soll evtl. mit unseren Kunstfaserfusseln gemischt werden. Evtl. auch für Sockenwolle.

Mit der Wascherei werde ich Euch nicht weiter nerven. Ist eh immer wieder das gleiche. Der Anfang ist wie jedes Jahr unkoordiniert. Wenn ich dann wieder alle Pötte in Beschlag habe, geht es zügiger voran, weil ich immer im letzten Spülwasser die neue Wolle das erste Mal einweiche. Spart Wasser und vor allem Abwasser. Vorteil ist auch, dass ich dann meist noch warmes Wasser fürs erste Einweichen habe, was den Schmutz besser löst und auch den schlimmsten Geruch nimmt.

Der Ärmel vom Bolero ist gestern nicht wie erwartet gewachsen. Nach einem ganzen Nachmittag an den
Waschpötten bzw. beim Auszupfen der Strohanteile,
Trösten vom letztjährigen Flaschenkind sowie Kater Lump und
Springerei nach der heurigen Jugend,
war ich gestern so k.o., dass ich keine Lust mehr zum Häkeln hatte. Die Glotze bot auch kein ansprechendes Programm, so bin ich gleich nach dem letzten Abfüttern unserer beiden Mädels in die Heia.

Nach Dienstende in der Nacht hat mein lieber Mann die Fütterung wieder übernommen. Tja, Organisation ist das halbe Leben. „Blöd“ nur, dass mein lieber Mann die nächsten beiden Wochen Urlaub hat. D.h. ich muss in der Nacht selber aufstehen ...

Gut an seinem Urlaub ist, ich kann ihn zum Kardieren überreden – hoffe ich zumindest :kiss: . Ein feudaler Hühnerauslauf wird fertig. Der Garten kann danach bepflanzt werden. Und, und und ...


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Tag 2 An Der Lämmerfront

Geschrieben von wollpoldi , 13 März 2007 · 95 Aufrufe

Der gestrige Tag verlief ausnahmslos positiv. Die zwei Kleinen haben zwar leider keinen Anschluss an die „Herde“; sind sich aber selber genug. Am Nachmittag habe ich sie mit raus genommen. In der Sonne fühlten sie sich pudelwohl und krähten lautstark,

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wenn es Zeit fürs Fläschchen wurde. Ab und zu schaut das Butzi vom letzten Jahr vorbei. Carmen interessiert sich - wie erwartet- nicht die Bohne für ihre beiden kleinsten.

Heute morgen lies das kleinere ein wenig den Kopf hängen. Das größere ist topfit. Namen bekommen sie erst, wenn ich wirklich das Gefühl habe, sie sind über den Berg. Mit Traubenzucker haben wir es wieder fit bekommen. Heute Nachmittag nehme ich sie dann wieder mit raus in die Sonne. Bitte Daumen halten!!! Ich hab das kleine schon wieder viel zu sehr ins Herz geschlossen – immer der gleiche Fehler ...

Einen Vorteil haben die Flaschenlämmer auf jeden Fall: Sie sind zutraulich und haben das „ewige Leben“. Das bedeutet nicht, dass ich jedes Tier auf dem Schoß sitzen haben muss, aber es erleichtert manches ungemein. Z.B. das Scheren, Medikamente geben etc. Meine „anderen“ Schafe sind halbe Wilde. Da ist jedes Einfangen ein Kraftakt. Ich hatte einmal eine Ziege „Geißi“, die habe ich so verwöhnt, dass ich keinen Schritt ohne sie machen konnte. Das ging so weit, dass ich im Sommer mit einer ausgewachsenen Ziege eine Liege teilte. Damals war noch Zeit für „Liegestuhl unterm Apfelbaum mit einem guten Buch“. Heute träume ich nur noch davon ...

Das GlitzerSammiLurex-Bolero wird ein suuupersexi Teilchen. Es fehlen noch die Ärmel. Probehalber habe ich die zusammengenähten Vorder- und Rückenteile über Tusnelda (Schaufensterpuppe) gehängt und muss sagen: Sieht klasse aus!!! Wenn auch nicht für mich, aus dem Alter bin ich raus, aber ich wüsste da schon jemanden mit den passenden Traummaßen :wink2: liebe Nina! Mittig im Rückenteil ist ein kleines rundes Loch, der Anfang vom Mittelmuster. Da werde ich eine große Glitzerperle platzieren. So als Hingucker.

Zum Ende der Woche müsste ich mit dem Jäckchen eigentlich fertig werden. Dann geht’s ohne weitere Ausreden an die hellgraue HuskySeidenMischung für die Weste mit den Hundepfoten.

Waschplatz: Nur das Wasser in der Badewanne für die weiße Bergschafwolle gewechselt und angefangen aus ca. 4-5 Kilo die Streuteile auszuzupfen. Sch...job :haudrauf:...

Annies Eier habe ich gestern kontrolliert. Sie hat ja einige aus ihrem Stamm drunter und ein paar größere von den normalen :duckrenn:... Hennen. Die großen Eier waren leer! Sie setzt sich also doch wieder durch und gründet ihren eigenen Staat. Nein, quatsch, ich denke, die Zwerggöckel heiraten die großen Hühner nicht. Aus welchem Grund, das möchte ich jetzt mal dahingestellt lassen :ventilator:...

Ein neues Nest haben wir auch entdeckt. 18 klitzekleine original AnnieEier. Das kann noch lustig werden :3dance:...

Ich wünsche Euch einen schönen sonnigen Frühlingstag!!!


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Teddy’s Enkel Oder: Nichts Gesponnen, Kaum Gehäkelt, Aber Wolle Gewaschen

Geschrieben von wollpoldi , 12 März 2007 · 140 Aufrufe

Freitag
Wir warten aufs Christkind :trippel:
Unser letztes noch hochschwangeres Schaf Carmen (letzte Tochter meiner unvergessenen Teddy), sieht mittlerweile aus wie ein Flugzeug. Dünne Beinchen, ein Riesenbauch, der sich nach unten gesenkt hat und flach zur Seite wegsteht (eigentlich ein Zeichen dafür, dass das Lammen kurz bevorsteht) und eine formvollendete Milchbar. Jeder Schritt fällt ihr schwer. Sie frisst kaum noch; steht mit den Vorderbeinen hoch.
Sie lässt uns weiter warten. Bei ihr ist äußerste Aufmerksamkeit geboten, weil sie grundsätzlich von ihren Zwillingen nur einen versorgt. Unser Butzi vom letzten Jahr ist auch so ein Flaschenkind.

Samstag
morgens im Stall: NICHTS.
Carmen geht mit raus, aber eigentlich nur, um nicht alleine im Stall bleiben zu müssen. Den ganzen Tag über passiert nichts. Mittags geht Peter zum Dienst und ich sag ihm noch, er soll in der Nacht, wenn er nach Hause kommt, gleich in den Stall sehen.
Es wird Nachmittag, es wird Abend. Es passiert NICHTS.

Nach dem Samstagabend-Sperling geh ich noch mal hinter in den Stall und höre ein heiseres Stimmchen und ein zufriedenes Brummen von Carmen! Ein Blick in den Stall. Die Erwartung von Zwillingen wird zu meiner Erleichterung nicht erfüllt. Es ist ein Böckchen, stramm, lange Beinchen und weißrotbraun gescheckt. Ein Prachtkerl, aber leider halt ein Bub, den wir wegen Inzucht auf keinen Fall behalten können. Er ist vollkommen saubergeschleckt, steht felsenfest auf seinen Beinen und hat die Milchbar schon entdeckt. Mich wundert’s zwar noch, wie in diesem Riesenbauch nur ein Lamm sein kann – aber na gut, sie hat auch ein ziemlich dickes Fell und sah jetzt schon irgendwie schlank aus. Normalerweise kommen bei Mehrlingsgeburten die Kleinen max. im Halbstundentakt.

Versichere mich, dass alles in bester Ordnung ist und geh wieder rein. Überlege noch, ob ich meinen Männe anrufen soll, weil er sich auch immerwieder nach Carmen erkundigt, lass das dann aber sein, weil ich ihm die Überraschung nicht nehmen wollte. Auch nach so vielen Jahren Schafhaltung freuen wir uns noch immer wie kleine Kinder über die süßen Lämmchen und das Wunder der Natur.

Geh ins Bett, wache so gegen 2.00 Uhr auf, weil drei Katzen auf einmal durchstarten. Mein lieber Mann kommt vom Dienst nach Hause. Dass es für mich ein Rätsel ist, wie sie sein Auto aus 100.000en raushören, indem sie noch nie mitgefahren sind, habe ich ja schon einmal beschrieben. Normalerweise zieht er sich unten um. Kommt in voller „Montur“ ins Schlafzimmer.

Ich sag noch: Hübsch, der Kleine, gell?
Er: Wieso DER Kleine? Es sind DREI!!! :trink:

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Ich raus aus den Federn und hinter. Tatsächlich, es krähen zwei so gescheckte kleine Wollköpfe (Mädchen!!!) um die Wette.

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Der dritte und erstgeborene hütet seine Milchbar und Mama Carmen schaut mich an: Ich bin fertig, jetzt mach Du mal! Wir haben dann zugesehen, dass auch die beiden Mädchen etwas von der Kolostralmilch abbekommen. Überlegenswichtig! Ohne die ist jeder weitere Versuch, die kleinen mit Flasche großzuziehen, zum Scheitern verurteilt. Den gestrigen Tag haben alle gut überstanden. Seitdem befinde ich mich irgendwo auf dem Weg zwischen Bett, Arbeitsstelle, Wohnzimmer, Waschpötten und Stall, meist bewaffnet mit Milchfläschchen und Knäckebrot (dieses zum Einschleimen bei meinem stinkeeifersüchtigen Butzi vom letzten Jahr) und oft im Schlepptau mehrere kleine Wollköpfe *winke*.

Damit ist meine Außerhauszeit für die nächsten Wochen sehr begrenzt. Aber Annies Geburtstagsspinntreff ist ja erst in 5, 6, 7 Wochen und es sind nur 218 km :wink2: Ich hoffe doch sehr, dass unser Nachwuchs bis dahin Selbstversorger sind.

Ach, bevor ich es noch vergesse: am Donnerstag schlüpfen auch die ersten Annies dieses Jahres :pfeif:


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Voll Erwischt ...

Geschrieben von wollpoldi , 09 März 2007 · 141 Aufrufe

Seit Jahrzehnten hatte ich keine Häkelnadel mehr in der Hand und nun das:

Der erste Schal ist fertig

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gewaschen, trocken und sieht super aus. Heute kommt noch das Etikett drauf. Gestern habe ich mir die neue ONline – Danke für den Tip! - noch mal etwas genauer angesehen und gleich ein Bolero angefangen zu häkeln. Das Rückenteil müsste heute so gut wie fertig werden, allerdings mach ich es einen Tick länger. Die Verena muss ich mir heute auch noch besorgen – es sollen auch etliche Häkelideen drin sein.

Das macht Spaß!!! Und gibt ein vollständig anderes Bild der Hundewolle.

Zwischendurch werde ich den grauen Husky mit Seide verspinnen. Ooh, es gibt zu tun.

Gestern war das Wetter so herrlich, dass ich den ganzen Nachmittag draußen rumgewurschtelt habe. Erst 200 kg Körnerfutter aus dem Auto raus und dann in die Fässer umgefüllt. Knochenarbeit. Vor allem weil die Säcke so rappelvoll sind, dass sie kaum anzupacken sind. Dann versucht, ein paar Ableger vom Buchsbaum zu machen. Mal sehen, ob das klappt. Der alte Boschen geht sicher nicht mehr umzusetzen. Und zwischendurch ein bisschen Siesta in der Sonne mit einer guten Tasse Senseo. DAS LEBEN IST SO SCHÖN.






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