Ich muss mal jammern, ...
Geschrieben von
Michaela74
,
29 März 2015
·
701 Aufrufe
... aber ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. 
Ja, das hier ist ein Strickblog und stricken ist mittlerweile auch ein wichtiger Teil meines Lebens geworden und manchmal ein richtiger Rettungsanker, aber da ist halt auch noch soooooooo viel mehr.
Ich habe das Gefühl, ich bin nur noch auf der Welt, damit mir das Leben "Knüppel zwischen die Beine wirft", eine Katastrophe jagt die Nächste.
Den heutigen Nachmittag habe ich erst mal mit meinem Sohn in der Notaufnahme verbracht.
Die Vorgeschichte dazu ist die, dass er vor zwei Wochen eine OP hatte, letzten Montag wurden die Fäden gezogen und es sah alles ganz gut aus, aber gestern abend ist alles wieder aufgegangen und die Wunde klafft ganz schön auseinander.
Da ich eben kein Arzt bin und die Lage nicht wirklich beurteilen kann, bin ich eben in`s KH, wo man mir auch nur sagen konnte, dass das eben von selber zuwachsen muss, man hat es mit einem Pflaster versorgt und das Kind muss weiterhin unter meiner Aufsicht bleiben.
Das bedeutet, dass ich ihn morgen nicht in die Ferienspiele bringen und ich wieder mal bei meinem Weiterbildungträger auftauchen kann, sondern wieder zum Arzt gehe und mir eine Krankschreibung hole.
Überhaupt ist es ja nicht meine 1. Weiterbildung und seit ich hier in Brandenburg lebe, das sind mittlwerweile über 4 Jahre, versuche ich ja irgendwie mal wieder in`s Berufsleben einzusteigen, was mir bis dato noch nicht gelungen ist.
Ich habe einen Versuch unternommen mich selbständig zu machen, was nicht geglückt ist und ansonsten ging bis jetzt auch nicht viel vorwärts.
Ja und was war vorher ...
Ich war mal verheiratet, hatte die Absicht, nachdem die Kinder "aus dem Gröbsten raus sind", mich wieder um meine berufliche Zukunft zu kümmern, aber dann kam eben alles ganz anders.
Mein zweiter Sohn kam 2000 auf die Welt, mit Down-Syndrom, meine Ehe ging kurze Zeit später auch in die Brüche und ich hatte dann alles allein zu bewältigen, was die Kinder betrifft.
Ich hatte dann zwar einen Lebensgefährten und da und dort mal einen Minijob, aber durch den erhöhten Betreuungsaufwand für meinen 2. Sohn war an eine Berufstätigkeit nicht wirklich zu denken.
Und dann kam die Zeit, nachdem auch die 2. Beziehung gescheitert war, dass mich verschiedene Gründe bewogen haben, meine Zelte im Allgäu abzubrechen und mein Glück hier in Brandenburg zu suchen - und damit bin ich halt richtig "auf die Nase gefallen".
Ich bin wirklich nur noch damit beschäftigt, mir Sorgen zu machen, Probleme aus der Welt zu schaffen, Katastrophen und Krisen zu überstehen und mir reicht`s, das Mass ist schon lange voll!
LG
Michaela
Ja, das hier ist ein Strickblog und stricken ist mittlerweile auch ein wichtiger Teil meines Lebens geworden und manchmal ein richtiger Rettungsanker, aber da ist halt auch noch soooooooo viel mehr.
Ich habe das Gefühl, ich bin nur noch auf der Welt, damit mir das Leben "Knüppel zwischen die Beine wirft", eine Katastrophe jagt die Nächste.
Den heutigen Nachmittag habe ich erst mal mit meinem Sohn in der Notaufnahme verbracht.
Die Vorgeschichte dazu ist die, dass er vor zwei Wochen eine OP hatte, letzten Montag wurden die Fäden gezogen und es sah alles ganz gut aus, aber gestern abend ist alles wieder aufgegangen und die Wunde klafft ganz schön auseinander.
Da ich eben kein Arzt bin und die Lage nicht wirklich beurteilen kann, bin ich eben in`s KH, wo man mir auch nur sagen konnte, dass das eben von selber zuwachsen muss, man hat es mit einem Pflaster versorgt und das Kind muss weiterhin unter meiner Aufsicht bleiben.
Das bedeutet, dass ich ihn morgen nicht in die Ferienspiele bringen und ich wieder mal bei meinem Weiterbildungträger auftauchen kann, sondern wieder zum Arzt gehe und mir eine Krankschreibung hole.
Überhaupt ist es ja nicht meine 1. Weiterbildung und seit ich hier in Brandenburg lebe, das sind mittlwerweile über 4 Jahre, versuche ich ja irgendwie mal wieder in`s Berufsleben einzusteigen, was mir bis dato noch nicht gelungen ist.
Ich habe einen Versuch unternommen mich selbständig zu machen, was nicht geglückt ist und ansonsten ging bis jetzt auch nicht viel vorwärts.
Ja und was war vorher ...
Ich war mal verheiratet, hatte die Absicht, nachdem die Kinder "aus dem Gröbsten raus sind", mich wieder um meine berufliche Zukunft zu kümmern, aber dann kam eben alles ganz anders.
Mein zweiter Sohn kam 2000 auf die Welt, mit Down-Syndrom, meine Ehe ging kurze Zeit später auch in die Brüche und ich hatte dann alles allein zu bewältigen, was die Kinder betrifft.
Ich hatte dann zwar einen Lebensgefährten und da und dort mal einen Minijob, aber durch den erhöhten Betreuungsaufwand für meinen 2. Sohn war an eine Berufstätigkeit nicht wirklich zu denken.
Und dann kam die Zeit, nachdem auch die 2. Beziehung gescheitert war, dass mich verschiedene Gründe bewogen haben, meine Zelte im Allgäu abzubrechen und mein Glück hier in Brandenburg zu suchen - und damit bin ich halt richtig "auf die Nase gefallen".
Ich bin wirklich nur noch damit beschäftigt, mir Sorgen zu machen, Probleme aus der Welt zu schaffen, Katastrophen und Krisen zu überstehen und mir reicht`s, das Mass ist schon lange voll!
LG
Michaela


