Da sich letzte Woche Spinnzeit ergeben hat, habe ich die Manx
Laughton Loughton ausgewählt und auf's Rad schnurren lassen. Gestern wurde die 2. Spule auf dem S45 voll und beide Spulen sollten heute Abend verzwirnt werden. Sollten. Ist das Garn vor dem Einzugsloch noch ausgewogen, ist es das auf der Spule nicht mehr. Nun wickle ich schon wieder ein ganzes Stück ab, um nachzuzwirnen.
Aber das kann es doch nicht sein, oder? Wo liegt der Denkfehler? Ich kann doch nicht aufs Geradewohl überzwirnen und mich der Hoffnung hingeben, dass es eventuell hinhaut? So ein Käse.
Hintergrundinfos: Matchless, zweifädig, mit Woolee Winder.
Für Vorschläge und Denanstöße bin ich sehr dankbar
Was ist denn das für ne Faser? Stapellänge? Ich hatte das Problem mal bei extrem langem Milchschaf... da war aber gar nix mehr zu retten: an einigen Stellen zu Z an anderen zu viel S... egal was ich tat, es passte nie. Wie der erste Mensch am Rad...
Manchmal krieg ich es nicht hin beim navajozwirnen. Dort überzwirne ich manchmal ein bisschen. Es klappt dann aber super, wenn ich das Garn noch mal in die Gegenrichtung mit Extra-Schmackes ins Rad laufen lasse, danach ist es 1a ausgewogen. Der Fehler liegt bei mir am mangelnden Einzug des Rades und: ich muss beim zwirnen immer etwas weiter weg vom Rad sitzen als beim spinnen. Frag mich nicht, warum, aber es ist so...
Viel Erfolg!!
Dags