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Reni



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Pimp your Knitting - meine Wollschaffrage

Geschrieben von Reni , 31 März 2011 · 331 Aufrufe
Wollschaffrage
Ich habe eine nahezu Internetfreie Zeit verbracht, es musste geräumt, renoviert und gehandwerkert werden.
Daher kann ich die Dienstagsfrage erst heute beantworten.

Womit peppt ihr eure Stricksachen auf?
Schöne Knöpfe, Schließen, Nieten, Schnallen, Kordeln, Bänder, Perlen …?
Und wo beschafft ihr die?


Ja, die Knopffragen sind immer schwierig. Bei Knöpfen schwanke ich immer zwischen schrill und bieder. Da gehe ich in der Stadt zu einem Laden mit Nähzubehör und werde fast immer fündig. Auch Karstadt hat eine erstaunlich gute Auswahl.
Perlen in kleinen Mengen an Schals, die Auffädeleifinde ich lästig.
An einige Babysachen habe ich Nieten eingezwickt, das sah total lässig aus und die Sachen wurden mehrfach weitergegeben.

Mit Kordeln habe ich es nicht so.

Was ich noch gern mache: Pullover an den Ellenbogen mit Lederflicken versehen. Das sieht an sportlichen Pullis total pfiffig aus.
Eine Trachtenjacke, die ich im Auftrag gestrickt hatte, wurde mit verschiedenen alpenländischen Baumeldingern benäht. Ich weiß nicht, wie sie heißen, die Kundin hatte sie mit dem Garn und dem Modellwunsch mitgebracht.


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Hängend oder liegend?

Geschrieben von Reni , 15 März 2011 · 408 Aufrufe
Wollschaffrage
Das Wollschaf hat meine Frage ausgewählt :blinzel:

Wie messt ihr Strickteile für Bekleidung aus?
Hängend, wie sie auch am Körper sitzen, oder liegend?


Die Frage fiel mir ein, als ich ein Strickteil ausmaß und jedesmal andere Werte bekam, wenn ich liegend oder an der Schneiderpuppe hängend gemessen habe.
An der Puppe zu messen ist ja "echter", aber auch aufwändiger. Man muss die Teile erst passend befestigen.

Gerade bei Rippenstrick ist es schwierig zu entscheiden, wie man nun misst, leicht gedehnt? Da schnurrt hängend alles zusammen.

Auch wenn man sich die Strickteile anhält, kann das alles andere als exakt sein.

Ich habe mich für folgenden Weg entschieden: wenn noch alles im unkritischen Bereich ist, messe ich liegend und wenn es an die Phase kommt, wo man entscheiden muss, ob die Größe stimmt, passe ich an der Schneiderpuppe an.


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Bei uns ist bald Wahl - eine Entscheidungshilfe

Geschrieben von Reni , 11 März 2011 · 328 Aufrufe

Zittern und Zagen macht sich breit.
Gestern erzählte mir ein CDU-Mitglied, dass es sich 4,9% für die Linke wünscht, damit die Grünen nicht so viele Stimmen bekommen.
Der Kandidat der Linken hat an der Einfahrt in unserer Straße eigenhändig ein Plakat mit seinem Konterfei aufgehängt. Meine Stimme bekommt er hundertprozentig nicht, weil er zu Schulzeiten meines Kindes ein ewiger Querulant war, der jeden Bildungsinhalt in Frage gestellt hat und alle Eltern- und Lehrermaßnahmen unendlich ausdiskutieren musste. Man konnte mit ihm kein Projekt planen, es wurde ewig nicht fertig. Eine solche trübe Tasse mit endlosem Diskussionsbedarf wünsche ich nur den wenigsten Parteien. Ich würde ihn dennoch gern einmal im Gespräch mit Gregor Gysi erleben. Könnte sehr spannend werden. Am liebsten sähe ich, wenn der Kandidat in zwei Sätzen von Gysi ruhiggestellt würde.

Im Büro und mit den Kunden wird natürlich eifrig wie nie diskutiert. Alles ist gespannt darauf, wie stark zu Guttenberg und Stuttgart 21 die Wahl in unserem traditionellen Ländle beeinflussen.
Wer noch zu Unsicherheit neigt, kann sich mittels des Wahl-O-Mats einen Überblick darüber verschaffen, welche Partei der eigenen Einstellung am nächsten käme.
Ich habe das Wahl-O-Mätchen zweimal gefüttert. Einmal habe ich eine stark auf Bildung ausgerichtete Person gemimt, das andere Mal habe ich die Ausländerfeindliche herausgehängt. Seltsamerweise bekam ich beide Male die gleiche Partei als diejenige heraus, die den von mir vertretenen Einstellungen am nächsten käme :kopfkratz:.


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Strickanleitungen - Thema der Wollschaffrage

Geschrieben von Reni , 08 März 2011 · 301 Aufrufe

Das Wollschaf fragt diesmal:

Fällt euch auch auf, dass die Strick-Anleitungen immer länger werden?
Selbst Anleitungen für einfache Strickstücke umfassen mittlerweile mehrere Seiten.
Was haltet ihr davon?Vielen Dank an Michaela für die heutige Frage!


Ja, das ist mir auch schon aufgefallen.

Manche Anleitungen für wirklich schlichte Teile sind entsetzlich aufgebläht. Damit meine ich jetzt nicht mit Bildern, die zur Erläuterung des Textes gebraucht werden, sondern die Beschreibungen selbst. In riesiger Schrift mit gewaltigen Zeilenabständen. Sind die Strickerinnen alle weitsichtige Omas?

Dann habe ich den Eindruck, dass in manchen Anleitungen auch Grundlagen vermittelt werden, die eigentlich jeder beherrschen sollte, um etwas nachzustricken. Für spezielle Maschen oder Konstruktionen ist ja das Glossar da, wo man alles hineinschreiben kann.

Und diese Anleitungen mit hundert Zeilen, wo sich jede durch die vorige nur durch einen Begriff unterscheidet. Hallo?! Haben die noch nie was von Strickschriften gehört? Ich finde solche Anleitungen eine Zumutung. Zumal, wenn man unterwegs stricken will und dann einen Stapel Blätter dabei haben muss.

Aber gut, es scheint ja ein Bedarf für sowas da zu sein. Vielleicht sollen diese Anleitungen ja für Strickerinnen sein, die das Stricken nicht mehr in der Schule gelernt haben, sondern sich das Stricken allein beigebracht haben.

Jedenfalls finde ich, dass viele Anleitungen die reinste Papierverschwendung sind.
Ich rufe die meistens auf dem Rechner auf und schreibe mir dann die wichtigsten Dinge in ein Notizbuch. Oder ich kopiere die wichtigen Angaben in ein Word-Dokument, das ich dann ausdrucke. Oder ich verkleinere die Anleitung, dass ich 4 Seiten auf einem Blatt habe.


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Erste Dienstagsfrage im März

Geschrieben von Reni , 01 März 2011 · 359 Aufrufe

Diese Dienstagsfrage kommt mir ziemlich bekannt vor.

Wie lange tragt ihr im Durchschnitt euer Selbstgestricktes? Oder anders gefragt: Was ist euer ältestes Strickstück? Und was macht ihr
mit den Teilen, wenn ihr sie nicht mehr tragen mögt? Verschenken, in
die Altkleidersammlung geben oder aufribbeln und etwas Neues daraus
stricken?Vielen Dank an Anke für die heutige Frage!


Mein ältestes Strickstück sind ein Paar Socken, über 20 Jahre alt und ein ebenso alter Pullunder.
Meistens verschenke ich Sachen, die ich nicht mehr tragen kann oder möchte. Ein paar Sachen konnte ich über verschiedene Auktionen verkaufen.

Die Altkleidersammlung habe ich noch nicht für die Entsorgung von Stricksachen genutzt und aufgeribbelt zum Neustricken habe ich nur selten.

Ich trage meine Sachen so lange sie passen und ansehnlich sind. Das gilt für alle Kleidung und Schuhe, nicht nur für Stricksachen.

Viele Grüße
Reni


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Wenn dich die bösen Buben locken ...

Geschrieben von Reni , 15 Februar 2011 · 811 Aufrufe

... bleib zuhause und stopfe Socken.
Das fiel mir ein, als ich meine eigene Wollschaffrage las

Was macht ihr bei Löchern in handgestrickten Socken?
Fachgerecht stopfen? Löcher irgendwie zunähen? Socken wegwerfen? Anstricken?


Die Frage stellte ich mir, als ich einige Socken für meinen Mann stopfte. An manchen Stellen waren sie einfach dünn gelaufen, aber am Zeh wollten sich schon Maschen davon machen.
Der Gatte hat einen langen großen Zeh, der das Material an entsprechender Stelle abarbeitet. Hier stricke ich meist ein Käppchen aus doppeltem Garn. Aber auch das unterliegt bei der Großzehe dem Materialschwund. Meistens stopfe ich, bevor es zum Loch kommt, denn dann kann man die dünnen Polyestermaschen, die vom Garn noch übrig bleiben, schön mit Wolle durchflechten.
Am Ballen genauso, so lange noch Maschen da sind, webe ich durch. Zumindest hatte ich dass beim letzten Mal gemacht. Aber leider lösten sich die Socken dann um die Stopfstellen auf. Jetzt kommen sie weg, weil schon abzusehen ist, dass jeder Flickversuch nur kurz hält.
Übrigens habe ich eine Superanleitung zum Stopfen von Stricksachengefunden.


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Die Dienstagsfrage

Geschrieben von Reni , 08 Februar 2011 · 393 Aufrufe

Die Wollschaffrage lautet so


Dicke Garne sind momentan "in", werden in Frauenzeitschriften für die
dortigen Modelle verwendet und finden sich verstärkt in Wollgeschäften.
Wie hältst Du es damit? Verwendest Du solche Garne? Wenn ja, wofür? Bist
Du zufrieden mit den Ergebnissen? Und was ist für Stricknadelstärken
Dein Komfortbereich?
Vielen Dank an Jinx für die heutige Frage!


Hallo und danke für die Frage!
Wo fangen dicke Garne denn an? Für mich sind 100m/50g schon dick und die
Grenze der Nadelstärke, mit der ich noch gerne stricke, liegt bei 5mm.
Seltsamerweise lassen sich die guten alten langen Nadeln bei dickem Garn
besser händeln als dicke Rundstricknadeln. Vielleicht liegt das auch an meinen
veralteten Teilen mit den steifen Seilen.
Noch dickeres Garn verstricke ich, wenn Verwandte oder Freunde es sich
aussuchen und mit einem konkreten Projekt damit zu mir kommen. Gottlob
sind das nur kleinere Sachen wie Mützen oder Schals, weil ich die Garne
oft nicht leicht zu verstricken finde. Wenn sie einen hohen Synthetikanteil
haben, rutschen sie nicht gut über Metallnadeln. Oft sehen die verstrickten
Garne besser aus als ich es vorher gedacht habe. Ich bin wohl noch
gesättigt von den Effektgarnen, die ich früher vernadelt hatte und habe
ein paar Vorurteile.
Es gibt ein paar sehr schöne dicke Garne. Ich mag sie, wenn sie im Tweed-
Effekt sind, aber nicht, wenn sie fransig, bollig, plüschig oder haarig sind.

Meine Komfortzone bei den Nadelstärken liegt zwischen 2mm und 3,5mm.


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Der niedlichste Darth Vader

Geschrieben von Reni , 04 Februar 2011 · 405 Aufrufe

Vorgestern kam der Werbespot für den neuen 2012er VW Passat heraus und ich war heute schon die Fünfmillionenhundertdreitausendsechshundertdreiunddreißigste Betrachterin.

[url="http://www.youtube.com/watch?v=R55e-uHQna0&feature=player_embedded"]http://www.youtube.c...player_embedded[/url]


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Mee-luh und ee-KAY-uh

Geschrieben von Reni , 02 Februar 2011 · 381 Aufrufe

Das kennt ihr nicht? Jede Wette!
Sprecht es mal englisch bzw. amerikanisch aus.
Dämmert's?

Na, dann müsst ihr diesen Artikel lesen, der davon handelt, wie man Angelsachsen die Aussprache nichtenglischer Marken nahebringt.

Besonders habe ich mich über Bead er myer und sheyz lawng geömmelt :waelz:


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Dienstagsfrage - meine!

Geschrieben von Reni , 01 Februar 2011 · 616 Aufrufe

Das Wollschaf hat heute meine Frage gestellt :3dance:
Ich beobachte häufig, dass Strickstücke, die von einer Vorlage gestrickt wurden, überschwänglich gelobt werden, auch wenn es ein simples Teil ist, das hunderte Male im Netz gezeigt wurde.
Selbst entworfene Sachen bekommen häufig sehr wenig Beifall, obwohl da doch richtig Können und Mühe drinsteckt.
Sehe ich das falsch? Und wenn nicht, warum ist das so?

Diesmal ist es wirklich schwierig, meine eigene Frage zu beantworten.
Es versetzt mich immer wieder in Erstaunen, wie ein Baktus, ein Hitchhiker oder der neueste Hype, ein Lanesplitter teilweise ekstatische Jubelrufe auslösen, obwohl das im Grunde simple Lappen ohne große Formgebung sind. Die Möglichkeiten, die Modelle abzuwandeln, halten sich in Grenzen und man kann bei den Teilen nichts falsch machen. Ich will damit nicht die Mühe des Strickens abwerten und manche spinnen dafür das Garn sogar selbst. Aber ich halte es schon für arg übertrieben, so ein Gewese darum zu machen.
Ich kann es mir nur so erklären, dass ein großes Zugehörigkeitsgefühl entsteht, wenn Hunderte am gleichen Projekt stricken. Da kann man irgendwie nicht falsch liegen.
Bei selbst entworfenen Sachen ist man ziemlich einsam. Wer einen Pullover oder eine Jacke mit raffinierter Formgebung wie Taillierung, Brustabnäher und eingesetzten Kugelärmeln entwirft, hat meiner Meinung nach Grandioses geleistet. Dennoch wird diesen Projekten nicht die gleiche Ehre zuteil. Vielleicht gerade deswegen?
Kann die Strickgemeinde die Kompliziertheit nicht würdigen? Ist man verlegen, weil man das selbst nicht kann? Ist es des Lobes nicht würdig, weil man es nicht nachstricken oder nachahmen kann?
Ich kann darüber in Begeisterung verfallen, wie manche es hinbekommen, aus passendem Garn und mit pfiffigem Schnitt ein Unikat zu zaubern. Das muss nicht kompliziert sein oder mit verschlungenen Mustern versehen, sondern einfach so, dass der Entwurf, das Garn und die Tragerin genau zueinander passen.
Ich habe auch schon Spülis mit phantasievollen Mustern in Blogs bewundert, obwohl das nicht meine Strickkategorie ist. Dennoch finde ich es klasse, was manche im stillen Kämmerlein auf einem kleinen Stück Strick ausdrücken können.

Ich habe schon gesehen, dass in einem Blog ein Paar Stino-Socken mit einem Garn von Tausendröschen (Name geändert) 27 lobende Kommentare bekam, während im gleichen Blog ein selbst entworfenes perfekt sitzendes Top mit einem figurformenden Muster gerade mal vier Zuschriften bekam.
Das kann ich mir einfach nicht erklären.






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