Zum Inhalt wechseln


Reni



Foto

Will das Wollschaf einen Strickkurs machen?

Geschrieben von Reni , 17 Juni 2008 · 248 Aufrufe
Wollschaf-Fragen
Das Wollschaf ist wohl zu Besuch bei der Kerstin, die ihm immer die Fragen einflüstert.

Hast du mal Strickkurse besucht? Wie gefiel dir das, was hast du dabei konkret gelernt?

Vielen Dank an Kerstin für die heutige Frage!


Ja, ich habe schon Strickkurse besucht. Meine eigenen in einem Wolleladen und bei der Volkshochschule.
Es gefiel mir gut, da ich kein Geld bezahlen musste, sondern welches bekommen habe :D
Außerdem musste ich nicht machen, was die Dozentin machte, sondern konnte machen, was ich wollte. :D :D
Und zusätzlich konnte ich mir im Wolleladen noch schönes Garn aussuchen :D :D :D

Gelernt habe ich folgendes:
Teilnehmerinnen richten sich nicht unbedingt nach der Ausschreibung, sondern wenn der Kurs zum Beispiel Kurs "Socken stricken " heißt wollen sie womöglich berechnet haben, wie man einen Pullunder für ein Kindergartenkind strickt. Oder sie wollen, dass man Ihnen einen Fehler behebt, den sie 20 Reihen weiter unten in ein Lochmuster hineinfabritziert haben.

Teilnehmer stricken alle unterschiedlich und kapieren auch unterschiedlich. Manche sind so fix, dass man sich fragt, warum sie überhaupt gekommen sind. Und bei anderen ist es so, dass man sich praktisch ausschlieslich zwei Stunden mit Ihnen beschäftigt und sie haben immer noch nicht verstanden, worum es geht.

Andere kommen und wollen in Ruhe an ihrem Stück stricken und dabei schwätzen. Dass das die anderen stören könnte, interessiert sie nicht.

Gelernt habe ich also im Lauf der Zeit, wie man die ganzen unterschiedlichen Erwartungen unter einen Hut bringen kann. Ich frage die bei den Teilnehmern immer vorher ab.
Auch gelernt habe ich, dass garantiert was neues auftritt, wenn man meint, dass man alles im Griff hätte.

Liebe Grüße
Reni


Foto

Stricken in der Kleinstadt

Geschrieben von Reni , 14 Juni 2008 · 184 Aufrufe
Bauchladen - Inhalt querbeet
Hallo, Ihr Lieben,

das Wetter war wie dafür gemacht. Der erste sonnige Tag seit langem. Unser Handarbeitslädchen machte mit beim Internationalen Öffentlichen Stricktag.
Ich kam erst um zwei dazu, da war das Stricken bereits in vollem Gange. 12 Strickerinnen waren da und das ist für unsere kleine Stadt eine Menge.

Wir saßen vor dem Handarbeitsladen und wurden bestens versorgt mit Kaffe, Sprudel und einem halben Dutzend selbstgebackenen Kuchen

Angehängtes Bild

Hier sieht man zwei Damen bei einer klassischen Tätigkeit. Sehen die nicht süß aus?

Angehängtes Bild

Und welche Überraschung: die Frau ganz rechts hatte ich seit 10 Jahren nicht mehr gesehen. Nie im Leben dachte ich, dass die spinnen würde. Sie verspann ganz tolle Fasern, die sie vorher mit zwei Karden zu einem Flies kämmte, damit die Faserngerade liegen. Kombinationen, von denen ich noch kaum gehört hatte. Bambus mit Seide. Merino mit Kaschmir. Kaschmir mit Seide. Ich habe mich gar nicht getraut zu fragen, was das kostet.
Sie bezieht die Fasern aus Indien. Komischerweise strickt sie selbst überhaupt nicht.

Angehängtes Bild

Weitere Bilder zeige ich im nächsten Beitrag, der Speicherplatz ist voll.


Foto

Fortsetzung Internationaler Stricktag

Geschrieben von Reni , 14 Juni 2008 · 379 Aufrufe
Bauchladen - Inhalt querbeet
Angehängtes Bild

Und ständig kamen Leute vorbei. Die Kinder wollten alle das Spinnrad gekucken. Viele Frauen sagten, sie würden auch stricken. Männer gaben kluge Worte von sich. Einer meinte: das hätte ich ja im Leben nicht gedacht, dass ich sowas mal zu sehen bekomme. Das ist ja besser als fernsehen. Ein anderer meinte darauf: aber nicht besser als Fußball. Und alle lachten.

Angehängtes Bild

Mal schauen, ob andere auch vom Stricktag berichten.
Ich strickte übrigens ganz brav an einem UFO. Alle drei Frauen um mich herum strickten etwas aus der neuen Verena. Und da heißt es, das sei nur für junge Frauen.
Die Frau mit dem grauen Teil macht eine Filztasche, wo sie dann Hornknöpfe in Herzchenform draufnähen wollte. Die links neben ihr zog unentwegt wieder auf. Die Blonde strickte an etwas Blauem und berichtete vom Frühchenstricken, an dem sie teilnimmt. Die anderen saßen schon zu weit weg, bzw. die eine zog einen ganzen Pullover auf. Er ist aus den 80-ern und sie meinte, aus dem Garn könnte sie fast zwei Pullis machen. Sie kaufte sich noch etwas dazu.
Die Frau links nebem mir mit dem Pinken Pulli war die interessanteste. Nicht nur, weil sie ein Kleid aus dem Garn strickte, aus dem meine letzte Lätzchenanleitung war. Genau gesagt, war es aus derselben Packung sogar.
Sie ist Ingenieurin und stammt aus der Nähe von Heilbronn. Sie erzählte, dass sie oft im Flieger unterwegs sei und schon die spitzeste Schere dabei hatte und Schraubenzieher und andere Metallwerkzeuge. Mit allem kommt sie unbehelligt durch die Sperren. Nur bei Stricknadeln sei sie vorsichtig, da nimmt sie immer Bambus. Sie war ein herrliches Lästermaul. Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Tag.

So, nun will ich die Bowle aufgießen, die ich noch vor dem Stricktag angesetzt hatte. Die letzen Holunderblüten habe ich mit Chardonnay angesetzt und werde nun mit einem ganz trockenen Sekt aufgießen. Schließlich soll ich morgen ja gerade Nähte machen.

Liebe Grüße und schönen Sonntag

Reni


Foto

Alles hat ein Ende?

Geschrieben von Reni , 12 Juni 2008 · 483 Aufrufe
Haushalt und Ordnung
Insgesamt bin ich mit dem Aufräum-Ergebnis schon zufrieden. Aber ich habe immer noch genauso viele Zettelchen wie am Anfang. Beispielsweise eine ganze Kiste mit Sachen, die noch verkauft werden sollen. Dann habe ich Bleistiftzeichnungen von einem verstorbenen Verwandten gefunden, die waren ganz lieblos auf Holzlatten geklebt. Die will ich abmachen lassen und, ich weiß nicht, wie man das nennt restaurieren? Auf jeden fall entweder als Collage zusammengefügt oder als Buch.

Der Keller, den habe ich schon fast verdrängt. Aber da wird wohl auch am Wochenende nichts. Samstags stricken in der Öffentlichkeit. Mein Mann fragte ganz nüchtern, wo wir sitzen werden, wenn es regnet. Das ist hier seit Wochen Dauerthema. Ich habe die Durchschnittstemperaturen der letzten drei Wochen berechnet: 17 Grad! Im Juni! und im Norden stöhnen sie über die Hitze.
Am Sonntag habe ich dem Ehemann versprochen, etwas für ihn zu nähen. Einen Vorhang, hinter dem er sein Gerümpel verstecken die Sachen verbergen will, die sich so schlecht in Regalen oder Schränken aufbewahren lassen.

Diese acht Vereinsordner sind sind nun auch wieder in präsentablem Zustand. Um die zu sortieren, habe ich ein großes Tuch übers Bett gebreitet und die einzelnen Themen in Papierhäufchen gestapelt. Dann die Häufchen der Reihe nach geordnet und dann eingeheftet. Das klingt jetzt simpel, aber wenn man keine große Fläche hat und nicht ungestört ist, kann das extrem nervig sein. Unsere Katze hilft bei sowas schrecklich gern mit, Leider ließ sich nicht viel wgwerfen, so dass es weiterhin acht Ordner sind

Ach ja. Ein ganz wie soll ich sagen, ungewöhnliches Thema. Wie haltet ihr es mit dem Teppichklopfen? Noch vor 10-15 Jahren konnte man immer samstags hören, wer in der Nachbarschaft Teppich klopft. Mittlerweile scheine ich die einzige zu sein. Ich mache das einmal im Jahr. Mindestens mit den Läufern und den kleineren Teppichen. Bei den beiden großen brauche ich Hilfe. Ich muss dazu sagen, dass es geknüpfte Teppiche sind, nicht mit Kunststoffrücken. Ich glaube, die würden in Fetzen auseinanderfallen.
Wir haben einer Superstaubsauger, den ich nicht gegen eine andere Marke eintauschen würde. Und den benutze ich mindestens einmal wöchentlich. Aber wenn man sieht, was beim klopfen aus den Teppichen kommt, gerät man ins staunen. Und die Farben sind hinterher echt gigantisch. Wie neu. Ich selber verkleide mich dann als Trümmerfrau mit Tuch um die Haare. Man muss sich nur mal anschauen nach dem Klopfen.
Weil wir selber keine Teppichstange mehr haben, gehe ich auf das unbewohnte Nachbargrundstück. Dort hat es eine. Und immer stehen dann Nachbarn drumrum. Wenn ich Glück habe, wollen sie auch mal ran und wetten bei wem es mehr staubt.
Dann sind sie vom Ergebnis so mutiviert, dass sie ihre eigenen Teppiche auch klopfen. Oder sie werden von den Frauen geschickt.

Wie haltet ihr es mit dem teppichklopfen? Oder reinigt ihr die anders?

Dann noch ein kleiner Witz. Obwohl: die rauchenden Kollegen fanden es nich soooo witzig
Angehängtes Bild

Viele Grüße

Eure Reni


Foto

Wollschaf international

Geschrieben von Reni , 10 Juni 2008 · 239 Aufrufe
Wollschaf-Fragen

Dank Internet stehen einem mittlerweile Anleitungen in den verschiedensten Sprachen zur Verfügung. Nach welchen Sprachen hast du schon gestrickt? Beherschst du diese Sprachen?

Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!
Die Wollschaffrage ist hier


Hallo, zusammen!

Ich habe das Stricken nach französischer Technik gelernt von einer Verwandten, dazu auch die französischen Begriffe. Dank französischer Lernkassetten kann ich mich in Frankreich soweit verständigen, dass ich nicht verhungere und auch eine Unterkunft finde. Dazu braucht man aber wahrscheinlich keine Sprachkenntnisse :kopfkratz:
Als ich zum ersten Mal eine englische Anleitung gesehen habe, war ich schwer verblüfft. Meine Schwägerin hatte mir ein Strickheft aus Irland mitgebracht. Die hatten ja gar keine Zeichen für verkreuzen, recht, links usw. Alles steht in in Wortabkürzungen da. Mit dem Wörterbuch habe ich versucht, die Begriffe zu übersetzen, das war schwierig und lustig, es klang total verwirrend, was da zu tun war. Mein Englisch ist brauchbar aber tiefschürfende Gespräche würden mir nicht gelingen.
Dann gab es irgendwann englische Übersetzungslisten und später auch solche in anderen Sprachen.
Eine italienische Nachbarin brachte mir anhand eines italienischen Strickheftes einige Begriffe bei, aber ich habe nie mehr ein italienisches Heft gesehen seither.

Inzwischen machen mir englische Anleitungen kaum noch Probleme.
Letzthin war ich ganz mutig und habe mir ein japanisches Strickheft bestellt. Ich bin schon sehr gespannt, es kommt vielleicht diese oder nächste Woche. Dank Internet kann man ja überall fragen. Und wenn es trotzdem nicht geht, ist das Buch wenigstens ein schönes Bilderbuch.

Was mir aber am Herzen liegt ist, dass man weltweit eine einzige "Stricksprache" verwendet. Dass die Zeichen überall die gleichen sind für die Dinge die man tun muss. Auch die Schnitte kann man einheitlich beschriften. Meinetwegen können das englische Begriffe sein. Nur müssten die Amerikaner und Engländer sich auch daran gewöhnen, nicht alles in Bandwurmabkürzungen zu schreiben, sondern auch Schemas zu verwenden mit Strickschriften in speziellen, einheitlichen Zeichen.

Liebe Grüße
Eure Reni


Foto

Business Bib

Geschrieben von Reni , 09 Juni 2008 · 376 Aufrufe
Bib-Along
Ja, richtig gelesen.
Als mir der Begriff beim Gugeln zum ersten Mal ins Auge sprang, dachte ich an Lätzchen für Erwachsene, die im Pflegeheim arbeiten und Pflegebedürftige füttern.
Weit gefehlt, seht nur Business Bib

Da habe ich mir gleich einen Marker ins Hirn gesetzt. Lätzchen mit Kravattenmuster.

Liebe Grüße
Reni


Foto

Die letzte Ecke

Geschrieben von Reni , 08 Juni 2008 · 411 Aufrufe
Haushalt und Ordnung
Hallo, Ihr Lieben,

es hat jetzt drei Tage gebraucht, die Photos zu organisieren.
Zum Glück hatte ich alle schon irgendwie geordnet. Die Familienbilder und die Handarbeitsbilder waren jeweils in Ordnern auf Tonpapier geklebt oder in Ringbucheinlagen.
Die Ringbuchalben habe ich aufgelöst und die Bilder in Spiralbücher geklebt. Da ist das Papier dünner und die nehmen weniger Platz weg. Da ich etliche Bilder aufgrund miserabler Qualität wegwerfen musste, wurde das natürlich ausgedünnt und ich musste das alles neu zusammenfügen und beschriften.
Die Familienbilder bis 1988 der Reihenfolge nach. Die ab 1988 hatte ich schon in Kästen und nach Ereignissen geordnet, dass man sie immer Paketweise rausnehmen und anschauen kann.
Die Handarbeitsbilder habe ich nach Damen, Herren und Kindersachen, sowie "Verschiedenes" geordnet und auch dem Jahrgang nach eingeklebt und beschriftet. Da ändert sich ja nichts dran. Seit ein paar Jahren schon klebe ich Fotos vom fertigen Strickstück in ein Spiralbuch und schreibe die Infos dazu. Ich nehme aber dazu neuerdings die Skizzenbücher aus dem Künstlerbedarf. Das Papier ist dicker als normales, aber nicht kartonartig.
Seit wir eine gute Digitalkamera haben, drucke ich die Bilder farbig aus, dann sind sie dünner und können passgenau eingeklebt werden.
Die Fotos, die wir auf Reisen machen, kommen immer in Leitz-Ordner. Das bleibt auch so und wird nicht neu gemacht. In Zukunft werden wir aber vielleicht Fotobücher machen. Die sind zwar mit mehreren Bildern auch nicht billig. Aber mit Sicherheit beschränkt man sich dann auf die wichtigsten Bilder und man kann toll blättern.
Die aussortierten Fotos habe ich nicht stückweise sondern nach Kilogramm entsorgt. Also fast zwei Kilogramm.

Herzdame, du hast recht, Dias sind natürlich toll zum gucken. Aber mittlerweile braucht man dazu ja keinen Diaprojektor mehr, wir haben die Bilder auf Laptop und schließen den an den Projektor an. Aber wer weiß, wie lange sich diese Technik noch hält.

Mein Zimmer ist damit fertig, auch der weiße Schrank. Den großen Karton mit Ordnern aus dem Schlafzimmer habe ich auch sortiert und im Schrank untergebracht. Aaaaaber was ich völlig vergessen habe. Es hat noch 8 Ordner voll mit Vereinsarbeit. Die müssen aktualisiert und sortiert werden. Die hatte ich im Flurschrank untergebracht.
Den Flurschrank habe ich auch ausgemistet. Obwohl, da gab es nicht viel zu misten.
Im Flurschrank sind unsere Outdoor-Sachen, also Mäntel, Jacken usw. Dann die Motorrad Klamotten, die Regensachen, Fahrradhelme, Tücher, Schals, Mützen, Handschuhe und so. Alles in Kästen sortiert. Außerdem die Rucksäcke, Staubsauger, Kabeltrommel und eben ein Fach mit diesen Ordnern. Das ist jetzt leer, weil auch die Ordner bei mir im Zimmer sind, zum aussortieren, einordnen und umordnen. Eine Aufgabe für die nächste Woche.
Dann kommt nochmal was größeres, der Keller.

Mein Mann wird langsam unruhig. Abends sitze ich nicht mehr und stricke sondern räume und sortiere. Er befürchtet, dass ich mich auch an seinem Zimmer zu schaffen machen könnte :P

Nach dem vielen Text noch ein paar Bilder. Die letzte Ecke vorher und nachher und dann könntet ihr mir einen Rat geben. Soll ich die Kommode gerade oder schräg stellen?

Vorher, da habe ich schon mit der Rümpelei angefangen

Angehängtes Bild

Nachher

Angehängtes Bild

Angehängtes Bild

Das Regal ist übrigens meine einzige Deko-Ecke. Ich hab es nicht so mit dem Schmücken und so. Auf dem Regal stehen ein paar Erinnerungsstücke.
Die Kommode stammt von meinem Großvater. Mir ist klar, dass sie stilmäßig da nicht hinpasst, aber ich habe noch keinen Ersatz gefunden, der mir spontan gefallen hätte. Eine Kommode soll es schon sein.
Dann noch der Sessel. Wahnsinnig bequem, aber der Kelim passt irgendwie nicht. Drunter habe ich helle Leinenkissen. Der Sessel passt natürlich auch nicht neben die Kommode, aber woanders kann er nicht hin, in der letzten Ecke ist die Balkontür.

Und was ganz toll ist: da passt ohne großes rumgewürge unser Gästebett hin, das ist immerhin 1,60m mal 2,10 m groß. Das Gästebett ist auch im Flurschrank untergebracht. Ist schon vorteilhaft, wenn man Gäste nicht ins Wohnzimmer verfrachten muss, sondern die haben ein Zimmer, wo sie die Tür zumachen können.

Liebe Grüße
Reni


Foto

Abgelegt

Geschrieben von Reni , 04 Juni 2008 · 165 Aufrufe
Haushalt und Ordnung
Hallo, Ihr Lieben,

ein weiteres Zettelchen darf die Seite wechseln "Ablage!"
Das ist schön. Aaaaber: es haben sich dadurch gleich einige weitere Neuzettel aufgetan. Dass ich alle Fotoalben durchgucken will, habe ich schon mal erwähnt. Irgendwo habe ich gelesen, man soll von jedem Album nur die 3 schönsten Bilder aufheben. Ujujui, das wird mir nicht gelingen. Beim oberflächlichen Gucken habe ich gesehen, dass man zwei Alben aus den 70-ern wahrscheinlich komplett wegwerfen kann. Die Bilder sind alle orange. Da werde ich dann ein paar raussuchen und im Fotoladen nochmal bearbeiten lassen. Ich habe auch noch die Negative. Gut, dass ich keine Dias habe. Mein Schwiegervater hatte Tausende und Abertausende. Soweit ich weiß, hat man noch Dias geguckt, als die Kinder in der Pubertät waren. Seither nicht mehr. Was macht man dann mit all den Dingern? Wegschmeißen wahrscheinlich. Wer von den Nachkommen die durchsehen will, kriegt es an der Waffel. Das ist der Vorteil von Alben. Man kann schön sitzen und blättern. Mittlerweile habe ich auch keine Alben mehr, sondern sammle die Bilder in Kästen mit Trennkarten. Da steht dann das Thema, z. B. "Geburtstag Hilla 2007" drauf. Wenn wir Bilder gucken oder zeigen, nehme ich einfach den Packen zwischen zwei Trennkarten raus, dann kann man sie einzeln in die Hand nehmen und anschauen.

Bei der Ablage habe ich auch gemerkt, dass man einige Ordner ebenfalls ausdünnen kann. Fortbildungen von vor 10 Jahren zum Beispiel. Alte Arbeitsunterlagen. Versicherungskram. Kontoauszüge. Ich hatte schon ganz eifrig angefangen zu schreddern. Aber der Schredder läuft nach wenigen Minuten heiß und muss dann erst wieder abkühlen. Dabei ist das kein Billigteil vom Discounter gewesen.

Im Schlafzimmer ist immer ein Karton gestanden mit Ordnern von alten Unterlagen. Ich weiß gar nicht mehr genau, was da drin ist. Den Karton habe ich mit einer Decke zugedeckt. Aber ich habe beschlossen, dass ich soviel Platz bei den Bürosachen schaffen werde, dass die Ordner aus dem Karton da auch noch dazu passen. Dann ist der Karton endgültig weg. Jawoll!

Dann musste ich auch Stehsammler austauschen. Vom vielen rausholen waren die Löcher ausgerissen. Aber selber schuld: wer stopft auch 20 Zeitschriften in einen breiten Sammler. Die großen Sammler habe ich also durch mehrere Kleinere ausgetauscht. Wir haben die weißen Pappsammler von Pressel. Da gefällt mir, dass es sie in verschiedenen breiten gibt.
Dann habe ich eine Kiste für Eb** angelegt, bzw. weiter befüllt. Ein paar Bücher, einige Handarbeitshefte aus den 80-ern. Aber wirklich nur schlimme. Von den anderen kann ich mich nicht trennen.

Ich hatte ja auch schon Sachen in Auktionen drin. Wurden alle verkauft, also nicht nur die Möbel. Man macht zwar keinen Reibach und es ist doch auch Arbeit, alles zu knipsen und reinzustellen, aber wenigstens benutzt noch jemand die Sachen und von dem Geld habe ich die Neuanschaffungen jetzt bald draußen. Das meiste Geld brachte Einzelteile von einer Geschirrmarke, die nicht mehr hergestellt wird, aus den 80-ern.

Für's geduldige Lesen gibt es jetzt ein Bild von der gegenüberliegenden Ecke von der, die ich schon gezeigt habe.

Angehängtes Bild

Dahinter steht der weiße Schrank, da sind die Bürosachen drin und der Rest muss auch ausgeflöht werden. Davor graust es mir noch etwas. Ich sage nur: Stoffe, Nähzeug.

Davon dann aber zu gegebener Zeit.

Liebe Grüße
Eure Reni


Foto

Sockenwolle, irgendwie kein Thema bei 28 Grad i.Sch.

Geschrieben von Reni , 03 Juni 2008 · 272 Aufrufe
Wollschaf-Fragen

Was habt ihr denn so für Lieblings-Sockenwolle? Für Winter- & Sommersocken ist das bei mir immer unterschiedlich, weil ich im Sommer lieber kurze kühlende Socken hab.
Vielen Dank an Katrin für die heutige Frage!!
Das will das Wollschaf wissen


Bis jetzt habe ich noch keine Lieblingssockenwolle gefunden. Meistens lasse ich mich von schönen Farben oder Musterungen hinreißen. Allerdings kaufe ich nicht mehr soviel spontan, sondern warte erstmal ab, was andere zur Qualität berichten.
Zwischen Sommer und Winter mache ich keinen Unterschied. Im Sommer trage ich abends Socken, wenn es frisch ist und das sind dann auch Wintersocken. Kühlende Socken habe ich noch nicht kennengelernt.
Wenn es im Sommer regnet und ich geschlossene Schuhe tragen muss, ziehe ich Baumwollstrümpfe an.
Kurze Socken oder Sneakersocken mag ich nicht, die rutschen mir immer an der Ferse runter.

Liebe Grüße
Reni


Foto

Entrümpeln: Erfolgserlebnisse

Geschrieben von Reni , 01 Juni 2008 · 166 Aufrufe
Haushalt und Ordnung
Hallo, Ihr Lieben,

die aussortierten Möbel habe ich bei Quokaund bei Kijiji inseriert. Und was soll ich sagen? Alles weg! Und ich habe noch soviel Geld dafür bekommen, dass meine Neumöbel damit zum großen Teil finanziert wurden.
Den Zettel "Möbel weggeben" habe ich damit abgearbeitet.

Dann mal ein Eindruck von der neuen "Workstation"
Aponette, die abschaltbare Steckerleiste ist jetzt unterm Tisch und ein Kabelkanal gegen das Gewurschtel wird beschafft.
Dann seht ihr da die Zettelchen mit den einzelnen Arbeiten am Regal kleben.

Angehängtes Bild

Die Kartons habe ich beklebt. Dazu habe ich vom Nachbarn eine Rolle Tapete und Kleister bekommen.

Das Kiefer Schubladenregal passt jetzt gar nicht mehr ins Zimmer, aber ich kann es für die Schreibsachen so gut gebrauchen. Ich glaube, ich werde es weiß anstreichen. Vielleicht kommt mir noch eine bessere Idee.

Da sich das Wetter schon wieder zuzieht, habe ich mir vorgenommen, zwei Geräte zu reparieren und entweder zur Auktion oder bei den oben genannten Adresssen einzustellen.

Ich rechne mit zwei Stunden Arbeit und dann gibt es Erdbeerquark!

Liebe Grüße
Eure Reni, beflügelt von den Aufmunterungen






Google Werbung

Neueste Kommentare

Impressum  |  Datenschutzerklärung