Miss Ellie
Spezialisierung oder Nichtspezialisierung, das ist hier die Frage
Geschrieben von
Miss Ellie
,
23 Juni 2009
·
219 Aufrufe
Beim Lesen der Blogs fällt auf, dass sich einige Stricker/-innen spezialisiert haben. Manche stricken ein Tuch nach dem anderen, einige überwiegend Socken, etliche beschränken sich auf Accessoires wie Schals, Mützen, Handschuhe, Taschen, Handytäschchen. Es gibt einige wenige, die ausschließlich Bekleidungsstücke wie Pullover, Jacken, Westen etc. nadeln.
Und die Gruppe der Allrounder, die sich in allen genannten Bereichen austoben.
Zu wem gehörst du: zu den Spezialisten, die sich überwiegend bei einem Segment aufhalten oder zu den Allroundern, die
(fast) nichts Strickbares auslassen? Wie begründest du deine Entscheidung?
Herzlichen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ich stricke hauptsächlich Kleidungsstücke. Kleider, Pullover, Cardigans, manchmal auch Tops, und Mützen. Tücher finde ich wunderschön, aber irgendwie gibts immer ein Kleidungsstück, das ich lieber machen möchte als das bewunderte wunderschöne Tuch. Aber ich stricke Schals, vorwiegend die simple Sorte, die ich unterwegs mitnehmen kann. Meine Tochter, meine Mutter, mein Patenkind, eine Freundin meiner Tochter habe ich damit schon beglückt. Und Topflappen! Das ideale Kleingeschenk. Für die weitere Zukunft habe ich mal Kissenbezüge angepeilt, einfarbig mit komplizierten Mustern, dazu habe ich dieses wahnwitzige japanische Strickbuch bestellt, bei Yesasia. Ich denke mir das so, dass ich eine Art Schal stricke und ihn an zwei Seiten zusammennähe - die Kissen bekommen dann den sogenannten Hotelverschluss.
Mit Socken habe ich es nicht, aber gar nicht. Dabei hätte meine Tochter gern welche. Und Garn dafür habe ich auch, plus ein Dutzend Anleitungen.
Und die Gruppe der Allrounder, die sich in allen genannten Bereichen austoben.
Zu wem gehörst du: zu den Spezialisten, die sich überwiegend bei einem Segment aufhalten oder zu den Allroundern, die
(fast) nichts Strickbares auslassen? Wie begründest du deine Entscheidung?
Herzlichen Dank an Michaela für die heutige Frage!
Ich stricke hauptsächlich Kleidungsstücke. Kleider, Pullover, Cardigans, manchmal auch Tops, und Mützen. Tücher finde ich wunderschön, aber irgendwie gibts immer ein Kleidungsstück, das ich lieber machen möchte als das bewunderte wunderschöne Tuch. Aber ich stricke Schals, vorwiegend die simple Sorte, die ich unterwegs mitnehmen kann. Meine Tochter, meine Mutter, mein Patenkind, eine Freundin meiner Tochter habe ich damit schon beglückt. Und Topflappen! Das ideale Kleingeschenk. Für die weitere Zukunft habe ich mal Kissenbezüge angepeilt, einfarbig mit komplizierten Mustern, dazu habe ich dieses wahnwitzige japanische Strickbuch bestellt, bei Yesasia. Ich denke mir das so, dass ich eine Art Schal stricke und ihn an zwei Seiten zusammennähe - die Kissen bekommen dann den sogenannten Hotelverschluss.
Mit Socken habe ich es nicht, aber gar nicht. Dabei hätte meine Tochter gern welche. Und Garn dafür habe ich auch, plus ein Dutzend Anleitungen.
Meinen weißen Rock bzw Kleiderunterteil habe ich nun soweit fertig. Fäden vernäht und einmal gewaschen, dann schaue ich , wie lang oder kurz er nach dem Waschen ist. Mein Jüngster hat den Rock an mir fotografiert, leider habe ich aber wegen einer erfolglosen Auseinandersetzung mit dem Rechner die Fotos nicht hochgeladen. Es sah nicht gut aus für den rechner und übrigens auch nicht für den Drucker, zeitweise wären beide fast aus dem fenster geflogen.
Daher ruht diese Arbeit, und ich habe mich wieder an den großen schwarzen Männerpullover gemacht. Wenigstens geht das nun flott von der Hand, da das Stück in Vorder- und Rückenteil geteilt ist. Am nächsten WE kann der beste LAG von allen anprobieren. Also werde ich das jetzt mit Prio1 weiter verfolgen.
Daher ruht diese Arbeit, und ich habe mich wieder an den großen schwarzen Männerpullover gemacht. Wenigstens geht das nun flott von der Hand, da das Stück in Vorder- und Rückenteil geteilt ist. Am nächsten WE kann der beste LAG von allen anprobieren. Also werde ich das jetzt mit Prio1 weiter verfolgen.
Nach welchen Kriterien wählt Ihr Eure Projekte aus? Nach dem Garn in Euren Vorräten?
Nach den Lücken im Kleiderschrank (wenn z.B. ein warmer Pullover für den Winter fehlt)?
Nach der Popularität (z.B. bevorzugt Knitalongs)?
Weil die Stricktechnik oder der Schnitt spannend aussieht?
Um eine neue Technik zu lernen?
Weil es ein Modell von Eurem bevorzugten Designer ist?
Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!
Manchmal meine ich, die Projekte wählen mich aus und nicht ich sie. Der beste LAG von allen und ich sehen uns einen Film an, und er sagt: interessanter Pullover! Dann muss ich den stricken, klarer Fall. Oder mich springt in einer Zeitschrift ein Bild an, eins von den Bildern, auf denen das Garn so richtig schön weich und flauschig aussieht, die Farben satt und warm, und die Lieblingstochter meint auch, dass es an ihr gut aussähe, ja dann muss ich die Anleitung/ das Buch/ das Garn kaufen und das Modell stricken. Besonders gern krame ich in meinen Garnvorräten herum, blättere mein Lookbook und diverse Zeitschriften, dann fällt mir was ein, das ich mit einem Teil der Vorräte realisieren könnte, also stricke ich Proben und zeichne Entwürfe und fange an. Das Lückenfüllen betreibe ich weniger bei mir als bei meinen Lieben, da wäre mein Ältester, der baumwollene Sweatshirts im Winter trägt und unbedingt was Gescheites Wollenen brauchte, das ihn wärmt. Auch beim Jüngsten klaffen da Lücken, das gehe ich im Herbst an. Mit Knitalongs habe ich noch keine Erfahrungen, kommt vielleicht noch.
Manche Dinge muss ich auch unbedingt nachstricken, weil sie so kompliziert aussehen. Ich stöbere auf Style.com und suche nach Strickmodellen oder solchen, die man in Strick umsetzen könnte.
Manchmal kaufe ich auch Garn, weils einfach sein muss, und mache daraus ganz Einfaches, das schnell geht. RVO's in glatt rechts, solche Sachen.
Nach den Lücken im Kleiderschrank (wenn z.B. ein warmer Pullover für den Winter fehlt)?
Nach der Popularität (z.B. bevorzugt Knitalongs)?
Weil die Stricktechnik oder der Schnitt spannend aussieht?
Um eine neue Technik zu lernen?
Weil es ein Modell von Eurem bevorzugten Designer ist?
Herzlichen Dank an Kerstin für die heutige Frage!
Manchmal meine ich, die Projekte wählen mich aus und nicht ich sie. Der beste LAG von allen und ich sehen uns einen Film an, und er sagt: interessanter Pullover! Dann muss ich den stricken, klarer Fall. Oder mich springt in einer Zeitschrift ein Bild an, eins von den Bildern, auf denen das Garn so richtig schön weich und flauschig aussieht, die Farben satt und warm, und die Lieblingstochter meint auch, dass es an ihr gut aussähe, ja dann muss ich die Anleitung/ das Buch/ das Garn kaufen und das Modell stricken. Besonders gern krame ich in meinen Garnvorräten herum, blättere mein Lookbook und diverse Zeitschriften, dann fällt mir was ein, das ich mit einem Teil der Vorräte realisieren könnte, also stricke ich Proben und zeichne Entwürfe und fange an. Das Lückenfüllen betreibe ich weniger bei mir als bei meinen Lieben, da wäre mein Ältester, der baumwollene Sweatshirts im Winter trägt und unbedingt was Gescheites Wollenen brauchte, das ihn wärmt. Auch beim Jüngsten klaffen da Lücken, das gehe ich im Herbst an. Mit Knitalongs habe ich noch keine Erfahrungen, kommt vielleicht noch.
Manche Dinge muss ich auch unbedingt nachstricken, weil sie so kompliziert aussehen. Ich stöbere auf Style.com und suche nach Strickmodellen oder solchen, die man in Strick umsetzen könnte.
Manchmal kaufe ich auch Garn, weils einfach sein muss, und mache daraus ganz Einfaches, das schnell geht. RVO's in glatt rechts, solche Sachen.
Ich stricke an einem weißen Rock, vielleicht wirds auch ein Kleid, je nachdem, wie weit das Material reicht. Die Strickrichtung ist von oben nach unten in Runden, deswegen kann ich das Strickstück ab und zu anprobieren, tat das auch am langen Wochenende und führte die eine oder andere Diskussion zum Thema "sieht mein Hintern in diesem Kleidungsstück zu breit aus?". Aber stört es eine deutsche Eiche, wenn sich ein Wildschwein an ihr scheuert? Ich stricke weiter.
Am Samstag war ich im Stadtpark Bochum, wo sich die Ruhrpottneedlefairies zum WWKIP trafen, das war sehr schön und wirklich interessant. Einziger Nachteil ist, es tun sich neue Möglichkeiten des geldausgebens auf: Internetadressen für Garnbezug, schöne Bücher .... lauter Dinge, die frau noch unbedingt haben muss
Am Samstag war ich im Stadtpark Bochum, wo sich die Ruhrpottneedlefairies zum WWKIP trafen, das war sehr schön und wirklich interessant. Einziger Nachteil ist, es tun sich neue Möglichkeiten des geldausgebens auf: Internetadressen für Garnbezug, schöne Bücher .... lauter Dinge, die frau noch unbedingt haben muss
Am Wochenende war es so kalt, dass ich den neu fertiggestellten Rollkragenpullover einweihen konnte, ohne darin zu schwitzen.
Tags drauf kam dann der rote Cardi zum Einsatz. Nur für das Sommertop fand sich keine Gelegenheít.
Ich verstricke Garn aus meinem Stash und fühle mich dabei sehr sparsam und tugendhaft. Dabei juckt es mich in den Bestellfingern, mir "Puntino" von Lana Grossa kommen zu lassen, weil es schön aussieht und einen dünneren Faden hat als Catania und man bestimmt die herrlichsten Sommertops daraus machen kann. Mit Häkelborten. Für Häkelborten braucht man schön dünnes Garn. - Das Stashgarn, das ich derzeit verstricke, ist weißes Punto. Ich stricke einen Rock. Von oben nach unten. Ich wollte schon immer einen Rock stricken, so einen mit niedlichen kleinen Fältchen am Saum. Und da das Wetter am Wochenende kalt, nass, unerfreulich war, blieb ich auf dem Sofa sitzen wie angeleimt und fertigte 35 cm Rock, also gut die Hälfte. Ich zog das Stück zur Probe an, aber meine taktlose Brut lachte sich schlapp und stellte abwegige Vergleiche zwischen meinem halben Rock und einer Unterhose an. Undankbare Wechselbälger! Für sowas habe ich Sauerkraut mit Würstchen gekocht.
Zum Thema "Unterhose": meine Mutter erinnert sich an ein Stück, das sie im Handarbeitsunterricht stricken musste, einen wollenen Schlüpfer mit Zwickel, angeschnittenen Beinlingen und verkürzten Reihen zur Formung. Das interessierte mich, also suchte ich das Internet ab und fand "Knitting Lingerie Style". Bestellte es, schaute mir die Unterhöschen an. Ja Gottsdonner, die sind hinten wie vorne gearbeitet. Hö? Wie soll das denn sitzen? Mit Matrosendekolleté? Meine Figur ist nicht vorne wie hinten, da gibts unten Unterschiede und oben auch. *Kopfschüttel*.
Tags drauf kam dann der rote Cardi zum Einsatz. Nur für das Sommertop fand sich keine Gelegenheít.
Ich verstricke Garn aus meinem Stash und fühle mich dabei sehr sparsam und tugendhaft. Dabei juckt es mich in den Bestellfingern, mir "Puntino" von Lana Grossa kommen zu lassen, weil es schön aussieht und einen dünneren Faden hat als Catania und man bestimmt die herrlichsten Sommertops daraus machen kann. Mit Häkelborten. Für Häkelborten braucht man schön dünnes Garn. - Das Stashgarn, das ich derzeit verstricke, ist weißes Punto. Ich stricke einen Rock. Von oben nach unten. Ich wollte schon immer einen Rock stricken, so einen mit niedlichen kleinen Fältchen am Saum. Und da das Wetter am Wochenende kalt, nass, unerfreulich war, blieb ich auf dem Sofa sitzen wie angeleimt und fertigte 35 cm Rock, also gut die Hälfte. Ich zog das Stück zur Probe an, aber meine taktlose Brut lachte sich schlapp und stellte abwegige Vergleiche zwischen meinem halben Rock und einer Unterhose an. Undankbare Wechselbälger! Für sowas habe ich Sauerkraut mit Würstchen gekocht.
Zum Thema "Unterhose": meine Mutter erinnert sich an ein Stück, das sie im Handarbeitsunterricht stricken musste, einen wollenen Schlüpfer mit Zwickel, angeschnittenen Beinlingen und verkürzten Reihen zur Formung. Das interessierte mich, also suchte ich das Internet ab und fand "Knitting Lingerie Style". Bestellte es, schaute mir die Unterhöschen an. Ja Gottsdonner, die sind hinten wie vorne gearbeitet. Hö? Wie soll das denn sitzen? Mit Matrosendekolleté? Meine Figur ist nicht vorne wie hinten, da gibts unten Unterschiede und oben auch. *Kopfschüttel*.
Habt ihr ein Lieblingsgarn? Wenn ja, welches und warum?
Vielen Dank an Tanja für die heutige Frage!
Hm, lass mal sehen, also da wäre
das Baumwollgarn, aus dem ich zwei schöne Sommerkleider und viele Topflappen gestrickt habe, Schachenmayr Catania
das Merinogarn, aus dem ich mindestens ein Kleid und einen Pullover gestrickt habe, Lana Grossa Cool Wool bzw Cool Wool Big, schöns weiches Garn, viele viele Farben, guckst du:
http://www.wollywood...85f523cdec330ee
das Kid-Mohair, für das ich leider noch keine deutsche Bezugsquelle fand, Adriafil Kid Mohair - ebenfalls: so viele schöne Farben!
http://www.solidpepp...mp;couleur=rose
Auch sehr schön ist allerdings "Prestigio" von Lane Mondial.
Und für Sommersachen ist mein aktueller Favorit "Punto" von Schachenmayr. Zwar ist da fast die Hälfte Synthetik drin, das finde ich bei dickerem Baumwollgarn aber verzeihlich, denn Baumwolle ist sonst sehr schwer - meine Mutter hat etliche Baumwollpullover im Schrank, die schwer wiegen und lange zum Trocknen brauchen. Punto ist schön weich. Ich verstricke es gerade in Weiß, so ein schönes Milchweiß.
Vielen Dank an Tanja für die heutige Frage!
Hm, lass mal sehen, also da wäre
das Baumwollgarn, aus dem ich zwei schöne Sommerkleider und viele Topflappen gestrickt habe, Schachenmayr Catania
das Merinogarn, aus dem ich mindestens ein Kleid und einen Pullover gestrickt habe, Lana Grossa Cool Wool bzw Cool Wool Big, schöns weiches Garn, viele viele Farben, guckst du:
http://www.wollywood...85f523cdec330ee
das Kid-Mohair, für das ich leider noch keine deutsche Bezugsquelle fand, Adriafil Kid Mohair - ebenfalls: so viele schöne Farben!
http://www.solidpepp...mp;couleur=rose
Auch sehr schön ist allerdings "Prestigio" von Lane Mondial.
Und für Sommersachen ist mein aktueller Favorit "Punto" von Schachenmayr. Zwar ist da fast die Hälfte Synthetik drin, das finde ich bei dickerem Baumwollgarn aber verzeihlich, denn Baumwolle ist sonst sehr schwer - meine Mutter hat etliche Baumwollpullover im Schrank, die schwer wiegen und lange zum Trocknen brauchen. Punto ist schön weich. Ich verstricke es gerade in Weiß, so ein schönes Milchweiß.
alle meine VIPs/ naja: FAST alle/ oder gewissermaßen ziemlich fast alle
Geschrieben von
Miss Ellie
,
02 Juni 2009
·
76 Aufrufe
Der rote Cardi ist fertig, mitsamt Knöpfen und vernähten Fäden. (Ob ich ihn anziehe, hmtja .... er ist ja doch SEHR rot, und ich bin ziemlich käseblass und muss mich schminken, wenn ich in der Farbe nicht aussehen will wie aus der Geisterbahn ausgerissen. Ich trage ja jede Farbe, vorausgesetzt sie ist schwarz. Oder grau. Meine Garderobe basiert auf den vier Grundfarben Hellgrau, Dunkelgrau, Schwarz und Weiß.)
Das Top zum roten Cardi ist fast fertig. Ich muss nur hinten bei den Trägern noch etwas ändern, denn die Träger saßen zu weit seitlich.
Der grüne Rollkragenpulli ist fertig, mitsamt vernähter Fäden. Es darf jetzt kalt werden, wenns beliebt.
Der schwarze Männerpullover mit den sich sachte nach links ziehenden Flechtzöpfen ist jetzt unter der Achsel angekommen.
Ein rotes Gestrick habe ich aufgeribbelt, weil es mir nicht gefiel.
Ein weißes Gestrick habe ich aus dem nämlichen Grunde aufgeribbelt.
Als nächstes beginne ich jetzt etwas, das ich schon seit langem machen wollte: einen Rock. Aus dem Stash. In weißer Punto.
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
P.S. Im Arbeitskorb liegt nun nur noch ein begonnenes hellgraues Gestrick. Es gefällt mir noch, macht aber viel Arbeit, dünnes Garn mit Allovermuster. Ächz.
P.P.S. Und das Unterwegsgestrick gibts auch noch. Apricotfarbenes Kid Light Mohair, begonnener Schal.
Das Top zum roten Cardi ist fast fertig. Ich muss nur hinten bei den Trägern noch etwas ändern, denn die Träger saßen zu weit seitlich.
Der grüne Rollkragenpulli ist fertig, mitsamt vernähter Fäden. Es darf jetzt kalt werden, wenns beliebt.
Der schwarze Männerpullover mit den sich sachte nach links ziehenden Flechtzöpfen ist jetzt unter der Achsel angekommen.
Ein rotes Gestrick habe ich aufgeribbelt, weil es mir nicht gefiel.
Ein weißes Gestrick habe ich aus dem nämlichen Grunde aufgeribbelt.
Als nächstes beginne ich jetzt etwas, das ich schon seit langem machen wollte: einen Rock. Aus dem Stash. In weißer Punto.
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P.S. Im Arbeitskorb liegt nun nur noch ein begonnenes hellgraues Gestrick. Es gefällt mir noch, macht aber viel Arbeit, dünnes Garn mit Allovermuster. Ächz.
P.P.S. Und das Unterwegsgestrick gibts auch noch. Apricotfarbenes Kid Light Mohair, begonnener Schal.
Ich habe für mich gerade das RVO- und RVU-Stricken entdeckt und bin begeistert, daß ich mir so das Nähen weitestgehend sparen kann. Nun habe ich allerdings bereits einige Male gelesen, daß andere Strickerinnen nicht gerne in Runden stricken, da es dann eben keine Seitennähte gibt und dem fertigen Teil so die Stabilität fehlt. Könnt Ihr das bestätigen?
Vielen Dank an Martina für die heutige Frage!
Hallo alle,
meine RVOs, RPVOs und sonstigen nahtlosen Gestricke waren alle auch ohne Seitennähte stabil genug. Was können denn Nähte mit Stabilität zu tun haben? Zumal Seitennähte?
Ich markiere normalerweise die Seitenmaschen und mache eine Mogelnaht. Also im Glattrechtsgrund eine einzige linke Masche, beispielsweise. Das ist nützlich, wenn man beiderseits der gedachten Naht zu- oder abnehmen möchte. Bei den Ärmeln mache ich es genauso, ich stricke sie in Runden mit Mogelnaht. Die instabile Stelle der RVOs und RPVOs ist meiner Meinung eher die Stelle unter der Achsel, da gibts Löcher, wenn man nicht aufpasst. Das pfusche ich hin, indem ich skrupellos mehr Maschen aufnehme, als ich brauche, nur damit keine Löcher entstehen, und die überzähligen Maschen in der Folgereihe zusammenstricke. Außerdem nehme ich stets zusätzliche Maschen unter den Achseln auf, so sitzt es besser.
Die Mogelnähte kommen auch bei den von unten gestrickten Pullovern oder Cardis mit nur-Schulternähten zum Einsatz. Bestimmt gibt es einen Namen für diese Strickart, man beginnt von unten, nimmt unterm Arm einen Zwickel auf, hebt ihn dann auf Hilfsnadel, strickt gerade hoch, nimmt für die Schulter und den Ausschnitt ab, schließt die Schulternähte, nimmt dann die Maschen für die Ärmel auf und strickt die Ärmel auf Strumpfnadeln. Zuerst nimmt man die Zwickelmaschen ab, dann wird peu a peu der Ärmel enger gemacht, antlang der Mogelnaht. Für Männerpullover geht das prima.
Grüße,
Miss Ellie
Vielen Dank an Martina für die heutige Frage!
Hallo alle,
meine RVOs, RPVOs und sonstigen nahtlosen Gestricke waren alle auch ohne Seitennähte stabil genug. Was können denn Nähte mit Stabilität zu tun haben? Zumal Seitennähte?
Ich markiere normalerweise die Seitenmaschen und mache eine Mogelnaht. Also im Glattrechtsgrund eine einzige linke Masche, beispielsweise. Das ist nützlich, wenn man beiderseits der gedachten Naht zu- oder abnehmen möchte. Bei den Ärmeln mache ich es genauso, ich stricke sie in Runden mit Mogelnaht. Die instabile Stelle der RVOs und RPVOs ist meiner Meinung eher die Stelle unter der Achsel, da gibts Löcher, wenn man nicht aufpasst. Das pfusche ich hin, indem ich skrupellos mehr Maschen aufnehme, als ich brauche, nur damit keine Löcher entstehen, und die überzähligen Maschen in der Folgereihe zusammenstricke. Außerdem nehme ich stets zusätzliche Maschen unter den Achseln auf, so sitzt es besser.
Die Mogelnähte kommen auch bei den von unten gestrickten Pullovern oder Cardis mit nur-Schulternähten zum Einsatz. Bestimmt gibt es einen Namen für diese Strickart, man beginnt von unten, nimmt unterm Arm einen Zwickel auf, hebt ihn dann auf Hilfsnadel, strickt gerade hoch, nimmt für die Schulter und den Ausschnitt ab, schließt die Schulternähte, nimmt dann die Maschen für die Ärmel auf und strickt die Ärmel auf Strumpfnadeln. Zuerst nimmt man die Zwickelmaschen ab, dann wird peu a peu der Ärmel enger gemacht, antlang der Mogelnaht. Für Männerpullover geht das prima.
Grüße,
Miss Ellie
Am Samstag habe ich in einem bekannten Technikkaufhaus DVDs zum Verschenken gekauft und kam dabei nicht an der "Raumpatrouille - Abenteuer des Raumschiffs Orion" vorbei. Gestern abend habe ich mir die ersten beiden Folgen der Serie zu Gemüt geführt. Gott, fand ich das als Kind toll. Und Dietmar Schönherr war der Größte, sowieso. Bei nochmaliger Betrachtung muss ich sagen: ich hatte als Kind einen guten Geschmack, Dietmar Schönherr ist/war/wird sein/ wirklich der Allertollste. Heute abend gucke ich was? Die Bonus-CD, mit Elke Heidenreich als Kommentatorin Dingsdingsdings, mit Helmfrisur. Eigentlich sollte ich mir für die Show auch eine Helmfrisur machen.
Außerdem habe ich bei amazon ein Strickbuch bestellt. Mit der Absicht, es weiterzuverschenken. Nachdem ich es zuvor selbst ein wenig betrachtet habe. Nun mag ich es mir nicht mehr vom Herzen reißen.
Am Pfingstwochenende hoffe ich, drei fast fertige Teile endgültig fertigzubekommen.
Außerdem habe ich bei amazon ein Strickbuch bestellt. Mit der Absicht, es weiterzuverschenken. Nachdem ich es zuvor selbst ein wenig betrachtet habe. Nun mag ich es mir nicht mehr vom Herzen reißen.
Am Pfingstwochenende hoffe ich, drei fast fertige Teile endgültig fertigzubekommen.
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- Januar : Nicht viel geschafft
- Februar: in Arbeit ist das Kinderkleid Größe 104 und ein Schal aus Ponderosa mit Pascuali Alpaka Lace, außerdem Socken
- März 2020: Pullover "No Respite" endlich fertig und gewaschen
- April 2020: Neuen Pullover "Paulette Winter" begonnen aus Dromedary von Juniper Moon Farm. Pullover in modularer Strickweise, beginnt mit den Schulterstücken.

