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Miss Ellie



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anfangen, weitermachen, fertigwerden

Geschrieben von Miss Ellie , 10 November 2009 · 181 Aufrufe

Ich fange ein neues Strickstück immer mit viel Enthusiasmus an - es ist einfach toll, neue Wolle anzustricken. Aber mit dem Fertigstellen hapert es bei mir noch, das fordert viel Durchhaltevermögen. Wenn dann mal etwas fertig wird, habe ich richtig Trennungsschmerz und bin traurig, dass es vorbei ist. Geht es Euch ähnlich?

Herzlichen Dank an Anke für die heutige Frage!

Nein, ich bin nicht der enthusiastische Anfänger. Kommt vor, ist aber nicht die Regel. Oft weiß ich nicht, was ich mit dem gekauften garn machen soll und muss erst mal Hefte wälzen und Entwürfe machen. Manchmal stricke ich eine Maschenprobe, und das wars dann. Ganz selten mal kickt mich ein Projekt bzw eine Idee heftig an. Dann beginne ich ein neues Werk außerhalb jedweden Plans.


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Tsstsstss

Geschrieben von Miss Ellie , 06 November 2009 · 150 Aufrufe

Ja, stricken mit Nadelstärke 7 räumt ordentlich was weg, wenns einem auch manchmal schier die Finger bricht. Und das Garn verschwindet in dem Gestrick, dass ich schon kommen sehe, dass es nicht ohne Nachbestellung abgehen wird. Lausige 850g, das ist ja garnichts. Der Pullover wird mindestens ein Kilo wiegen. Er ist so dick, dass meinem Junior die Arme waagrecht vom Körper abstehen werden. Oder doch fast. Der wird ihn wärmen, zweifelsohne.
Dass die Anmerkungen über das gestrickte Dirndl nicht unkommentiert bleiben würden war schon klar. Dabei habe ich vor der Wies'n-Saison schon Dirndl aus schwarzem Lack abgebildet gesehen, in der VOGUE. Es dürfte sehr, aber schon sehr schwierig sein, mit einem Dirndl aufzufallen, da müsste man schon eines aus gebrauchten Spüllappen mit einem Mieder aus AkoPads zusammentackern. Nein, ich habe nichts dergleichen vor. Aber in meiner grünen Jugend ließ sich eine Popdiva mit einem selbstgeklebten Weihnachtsbaum aus pinkrosa Plastikpudeln fotografieren. Das lief unter "kreativ". Im Studentenheim bastelten wir daraufhin einen Baum aus Drahtkleiderbügeln, Klorollen und Kreppapier. Und von der Torte mit kandierten Blumenkohlröschen obendrauf habe ich gewiss auch schon geschrieben.


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latschig

Geschrieben von Miss Ellie , 05 November 2009 · 195 Aufrufe

Es dauerte diesmal etliche Tage, bis Magen und Bauch sich nach der Chemo wieder einigermaßen benahmen. Was immer ich aß, gab Pfötchen aus der 7. Sohle und wollte dann partour den Körper nicht mehr verlassen. Man glaubts ja nicht, wie einen Körpervorgänge, die sonst geräuschlos im Hintergrund ablaufen, beschäftigen können. M a W ich war nicht wirklich auf der Höhe. Aber ich strickte. Ich strickte das weiße Kleid fertig, und ich vollendete auch die orange Jacke, komplett mit Knöpfen und Knopfleiste. Ich begann den Wimple für meine Tochter, und ebenfalls begann ich einen dicken Winterpullover für meinen Jüngsten. Aus Gedifra Diandra, vom Karstadt-Resteausverkauf, hoffentlich reicht das Material, denn es ist sehr dick, da wird eine Menge draufgehen. Nebenher überlege ich, mir selbst mal was Schwarzes zu stricken. Aus Viskosegarn, Nadelstärke 2 1/2, einen Entwurf hatte ich im Sommer gemacht, zumindest im Groben. Schwarze Kleider kann man ja immer gebrauchen.
Nein, ich trage nicht oft Kleider. Aus irgendeinem Grund stricke ich sie aber besonders gerne. Auf meiner Wunschliste steht zum Beispiel ein gestricktes Dirndl. Kann mich nur bezüglich der Farben nicht entscheiden.


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Die Garne meiner Stricklaufbahn

Geschrieben von Miss Ellie , 27 Oktober 2009 · 137 Aufrufe

Wer zu stricken beginnt, kauft Wolle, und das natürlich gemäß seinen Vorlieben bzw. den Projekten. Ich habe festgestellt, dass die Wolle, die ich zu Anfang meiner noch relativ kurzen Strickkarriere kaufte, eine andere ist, als die, die ich heute bevorzuge, dasselbe gilt für die Projekte. Wie ist das bei Euch?

Herzlichen Dank an Jinx für die heutige Frage!

Meine Stricklaufbahn ist nicht kurz, die Anfänge liegen weit zurück. Nämlich in Zeiten, als ich noch über null Einkommen verfügte und daher auch über null Garnbudget. Das erste Garn, das ich verhäkelte und verstrickte, war umsonst, meine Mutter hatte es als Rest aus der Strickerei, in der sie arbeitete, bekommen. Hellgelbes Wollgarn und hellblaues Wollgarn, dünne Fäden zusammen verspult, nicht verzwirnt. An einen frühen Garnkauf kann ich mich erinnern, nämlich für einen hellblauen Schal, den ich im Handarbeitsunterricht strickte. Und an eine Menge lila Dralongarn von Gebrasa. Daraus häkelte ich ein Kleid, das ich selten trug. Schließlich ribbelte ich es auf und strickte daraus einen 3m langen Schal und einen Pulli, den ich ebenfalls nicht trug. Die ferne Vergangenheit ist voller farblicher Irrtümer. Das kam daher, dass die Farben im Junghanskatalog ganz anders aussahen als in echt. Ein als maisgelb gedachter Rolli wurde schrillorange. Ich bin heute blass und war es damals auch und sah in dem Teil sowas von scheiße aus. - Außerdem kann ich mich an Geisha erinnern. Das war ein Flauschgarn in Farbverlauf, türkis und flieder und blau, zu Zeiten, als sowas noch ganz, ganz neu und selten war. Musste ich haben, musste ich stricken, zog ich nicht an und schenkte ich meiner Patentante.
In meinen Erwachsenenjahren, zu Zeiten der Strickwelle, habe ich hauptsächlich Wolle in gedeckten Farben gekauft. Alles, das es bei Karstadt gab. Und vieles, das es bei Plaetzsch gab. Ich bin eher ein Augenmensch als ein Fühlmensch. Drum kaufe ich dauernd Rot und verschenke es dann, weil ich es nicht trage. Ich trage Schwarz und Grau, und die Meinen tragen ebenfalls Schwarz und Grau. Meine Stashkisten hingegen sind bunt. Lila, Rot, Türkis, Gelb, Pink, Orange .....


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jaja

Geschrieben von Miss Ellie , 26 Oktober 2009 · 129 Aufrufe

Letzten Montag wollte ich frohgemut zur Arbeit, vorher nur mal eben schnell eine kleine Kontrolle der Blutwerte .... dann hatte ich zu wenig weiße Blutkörperchen, und man überredete mich, zur stationären Pflege zwecks Überwachung und Kontrolle zu bleiben. Zwei Tage. Langeweile, Stricken, Lesen. Dann ging ich heim, da sich nichts verschlechtert hatte und es allmählich aufwärts ging.
Die orange Jacke ist fertig. Und auch nicht fertig. Ich muss die Fäden vernähen und Knöpfe annähen und habe keine Lust dazu. Ich mag nur stricken, aber keine Frickelarbeiten. Also strickte ich am weißen Kleid. Ein Ärmel ist fast fertig. Es ist so groß und schwer, dass ichs nicht mehr überallhin mitschleppen mag, also begann ich was Neues für unterwegs. Einen Kapuzenschal für meine Tochter.


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weitere Fotos diesmal vom Anstricken des Bündchens

Geschrieben von Miss Ellie , 12 Oktober 2009 · 287 Aufrufe

Das Procedere war wie folgt: die vordere Blende gestrickt, dieweil der Rest der Arbeit auf der Rundstricknadel ruhte. Maschen an der Seite der vorderen Blende aufgenommen, jeweils am reihenende an die Maschen der Rundstricknadel angestrickt, einmal mit 1 Masche, einmal mit 2 Maschen zusammen. An der hinteren Blende angekommen, erst wieder die Blende hochgestrickt, Maschen an der Seite aufgenommen, dann mit 3-Needle-Join mit dem Bündchen zusammengemascht. Hört sich an wie GEMATSCHT, läuft auch auf ganz was Ähnliches hinaus.

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Fotos auch von dem Pumpkincardigan eigener Creation

Geschrieben von Miss Ellie , 12 Oktober 2009 · 118 Aufrufe

Fotos vom aktuellen VIP: Das also ist die kürbisfarbene Jacke, die ich gerade stricke, und zwar als RPVO, wie aus der Obenansicht zu erkennen ist. Inzwischen bin ich beim zweiten Ärmel. Den Bund habe ich quer angestrickt, und die Arbeitsschritte auch in einer Fantastillion Pics dokumentiert, für den fall, dass ichs bei nächster gelegenheit komplett vergessen haben sollte. Das Muster auf dem Rücken ist ein Strumpfzwickel aus "Bäuerliches Stricken", allerdings verändert, unfreiwilligerweise, weil es mich ganz wuschig machte, auf der Rückseite der Arbeit zopfen zu müssen.

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Fotos, endlich mal wieder

Geschrieben von Miss Ellie , 12 Oktober 2009 · 109 Aufrufe

also hier wäre erstmal der Schal, den ich für meine Patentante gestrickt habe, in Teilansicht auf dem Gästebett festgepinnt.

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jetzt ist es mir eingefallen

Geschrieben von Miss Ellie , 07 Oktober 2009 · 131 Aufrufe

An irgendwas erinnerte mich mein perücktes Spiegelbild, und nun weiß ich's: eine Fernsehansagerin aus den späten 60er Jahren. Sowas a la Evelin Hamann: "Meine Damen und Herren, sehen Sie nun den Mehrteiler 'Die zwei Cousinen'. Vorab eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Auf dem Landsitz North Cothelstone Hall von Lord und Lady Hesketh-Fortescue erwartet man mit Ungeduld die Ankunft der beiden Nichten Gwyneth und Priscilla Molesworth aus dem nahe gelegenen Nether Addlethorpe ..."
Die Mütze wird allmählich.
Ich gehe jetzt erstmal mit Jasper Featherstonehaugh in Middle Fritham einen Schlipth kaufen ....


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Mütze

Geschrieben von Miss Ellie , 06 Oktober 2009 · 164 Aufrufe

Erstmal kleine Brötchen backen, statt gleich was ganz besonderes anzufangen... ich habe eine ganz einfache Mütze angefangen, glatt rechts einfarbig ohne Schnickschnack, und hoffe, dass die dann halbwegs passt. Sprich, ich habe einen Luftmaschenting gehäkelt und geschlossen, daraus 6 Maschen aufgenommen, die auf 3 Stricknadeln verteilt, in der nächsten Runde nach jeder Masche noch eine aufgenommen = 12 Maschen. Danach in jeder 2. Runde 6 Maschen verteilt zugenommen, also 2 Maschen stricken, 1 aufnehmen, dann 3 Maschen stricken, eine aufnehmen ... bis die Maschenzahl etwa die war, die ich mir anhand der Maschenprobe ausgerechnet hatte. Heute abend geht es mit einfachen Runden weiter, bis ich die Mütze anprobieren kann. Falls das gelingt, kann ich ja mal eine von den elaborierteren Kopfbedeckungen angehen.
Die Perücke kratzt ganz fürchterlich, deswegen lege ich sie ab, sobald ich zuhause bin.






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