Wollknäuelfrust
#1
Geschrieben 08.02.2012 - 14:26
Manchmal ist es aber ein Problem, das innere Fadenende überhaupt zu finden und nachdem ich gerade eben wieder einmal fast die Hälfte des Knäuels als verknüddelten Riesenknoten durch das Loch befördert habe und stundenlang brauchte, um das Ganze zu entwirren, frage ich mich, ob ich vielleicht irgendetwas falsch mache oder ob es da einen besonderen Trick gibt, den ich einfach nicht kenne.
Für eventuelle Tipps wäre ich dankbar.
#2
Geschrieben 08.02.2012 - 18:35
Also ich stricke auch gern von innen raus und ich bilde mir ein, dass ich größere Chancen habe, wenn ich (bei SoWo) in dem Ende auf die Suche nach dem Innenfaden gehe, in dem das Außenende reingestopft wurde. Außerdem versuche ich, die Knäuel nicht vorher zu knautschen und wenn ich drin rumfingere, bin ich auch gaaanz vorsichtig und versuche, da nix durcheinander zu bringen.
Aber einen totsicheren Tipp gibts da wohl nicht...
#3
Geschrieben 08.02.2012 - 19:56
Ich bilde es mir gerade anders rum einJa, sowas nennt man Wollkotze...
Also ich stricke auch gern von innen raus und ich bilde mir ein, dass ich größere Chancen habe, wenn ich (bei SoWo) in dem Ende auf die Suche nach dem Innenfaden gehe, in dem das Außenende reingestopft wurde.
Bestrickende Grüße
Annie
#4
Geschrieben 08.02.2012 - 20:45
#5
Geschrieben 08.02.2012 - 22:59
liebe Grüße
Lehrling
#6
Geschrieben 08.02.2012 - 23:03
ob es da einen besonderen Trick gibt, den ich einfach nicht kenne.
Diesen Trick suche ich seit 'zig Jahren!
Vielleicht tröstet es dich ein bißchen, dass du nicht allein bist im Kampf gegen die Wollkotze
LG,
Ulrike (die im Zweifelsfall den Weg des geringeren Widerstands wählt und die Knäuel von außen abstrickt)
#7
Geschrieben 09.02.2012 - 06:49
Nen Trick? Ne den gibt es nicht.
Bei Polygarnen ist es besonders schwer, die sind innen meistens so verhakelt, da hilft nur entweder ganz viel rausziehen und dann rumputteln oder gleich von außen anfangen. Bei mir kommt da der Wollwickler zum Einsatz. Einfacher ist es bei richtiger Wolle oder die mit geringem Polyanteil wie Sockenwolle. Da suche ich mir erst den Außenfaden, ziehe den aus dem Knäul und nehme dann die entgegengesetzte Seite, ist meistens das untere Teil von der Banderole und fast immer das größere Loch von beiden. Da gehe ich vorsichtig erst mit einem Finger rein und sehe zu das ich die Mitte habe. Dann mit zwei Fingern und ziehe an einem Faden. Es gibt Ausnahmen, aber ich habe fast immer den Anfang mit maximal 2-3m Wolle dran und die sind schnell weggestrickt egal ob mit Hand oder Maschine. Allerdings habe ich festgestellt, das ich bei einigen Sorten Sockenwolle mehr rausziehe wie z.B. die Opal Hundertwasser oder die van Gogh, das liegt aber wohl an der Färbung, ganz schlimm ist die Regia, die ist so blöde gespult, da verknotet sich innen eine Menge, am schönsten ist die Austerman step, die kommt wie Butter. Ist aber auch ein bisschen Übung und Gefühlssache.
LG Anke
#8
Geschrieben 09.02.2012 - 11:14
Du sprichst mir aus der Seele
Liebe Grüße, Dörte
#9
Geschrieben 10.02.2012 - 17:55
Dank euch allen für die Antworten, für mich hat sich die Frage allein schon deshalb gelohnt, weil ich jetzt eine wunderbare neue Vokabel gelernt habe: "Wollkotze", das trifft es wirklich!
Allen ein schönes Wochenende
maliz
#10
Geschrieben 21.03.2012 - 19:19
also nachdem mich das selbe Problem mal zu Weißglut gebracht hat, habe ich mir angewöhnt, immer die Wollknäule zu Kugeln zu wickeln. Dauert zwar immer ein paar Minuten, aber man kann sich dann nicht mehr aufregen.
Liebe Grüße, Strickbienchen
#11
Geschrieben 22.03.2012 - 07:41
Diesmal habe ich versucht, den Anfangsfaden aus dem Loch zu holen, in das der Endfaden reingestopft ist.
Was soll ich sagen: hat gut geklappt. Bei dem einen gar keine Wollkotze, bei dem anderen nur so 2,5m. Da kann man nicht meckern.
#12
Geschrieben 24.03.2012 - 11:48
#13
Geschrieben 01.11.2012 - 19:20
#14
Geschrieben 01.11.2012 - 19:51
nö, nicht unbedingt. Aber dann kullert das Knäuel nicht immer durch die Gegend
Bestrickende Grüße
Annie
#15
Geschrieben 01.11.2012 - 21:13
#16
Geschrieben 02.11.2012 - 09:52
liebe Grüße
Lehrling
#17
Geschrieben 02.11.2012 - 15:27
LG,
Ulrike










