Stricken im Zug?
#21
Geschrieben 04.02.2007 - 17:52
stricken im Flieger geht? Bei easy jet steht es dran, dass Stricknadeln im Handgepäck verboten sind. Und bei der Lufthansa hätte ich sie zwar mitnehmen können, aber stricken im Flieger ist verboten, wurde mir mitgeteilt.
Es würde mich natürlich sehr interessieren, was nun wirklich geht. Wir fliegen nämlich im Herbst in die USA.
Wollige Grüße
Monka
#22
Geschrieben 05.02.2007 - 15:48
ich durfte letztes Jahr keine Nadeln mit ins Handgepäck nehmen, als wir Richtung USA sind. Ich glaub auch nicht, dass dieses Verbot aufgehoben wurde, stell Dich also lieber drauf ein, die langen Stunden was anderes zu machen.
LG
Andrea
#23
Geschrieben 05.02.2007 - 20:01
ich habe so was schon befürchtet.
Dann muss ich eben lesen.
Wollige Grüße
Monka
#24
Geschrieben 06.02.2007 - 16:41
Betreffend den Stricknadel im Flieger. Ich würde es probieren und billige Plastiknadeln oder Bambusnadeln mitnehmen. Wenn sie abgenommen werden, ist es nicht so tragisch, ansonsten kannst Du stricken. Auf meinen Flügen halte ich es bis zum heutigen Tag so und hatte noch nie Probleme.
Viele Grüsse Vera
#25
Geschrieben 07.02.2007 - 22:45
du könntest es versuchen, allerdings habe ich letzten Herbst als ich her kam fast Probleme wegen meiner Stabilofilzstifte bekommen (?) weil diese als potentiell gefährlich angesehen worden.. Ich denke mal kaum, dass man dir wegen 8mm Nadeln Probs machen würde, allerdings sind die 3 oder 4 mm Sockennadeln schon mindestens genauso gefährlich.
Kommt auf die Genauigkeit deines Flugbeleiters und dein "ich bin unschuldig"-Lächeln an (Das hat bei mir gewirkt... okay zur Not hätte ich die Stifte auch aufgegeben.. aber was solls).
Liebe Grüße und viel Glück
Tenera
#26
Geschrieben 08.02.2007 - 22:36
ich werde wohl auf das Strickzeug verzichten.
Wollige Grüße
Monka
#27
Geschrieben 09.02.2007 - 17:44
Ich stricke immer als Beifahrer, da ich nicht auf den Verkehr sehen mag. Da bremse ich dauernd mit und nörgle. Mein Mann freut sich, wenn ich stricke, denn da halte ich endlich den Mund und konzentriere mich nur auf das Strickteil. Meistens gibt es lange Schals. Von uns aus 1 x Rügen und zurück, das gibt schon ein großes Teil.
Ich hab schon überlegt, ob ich als Fahrer das Stricken auch mal versuchen soll(grins)
Gruß Nora
Bearbeitet von Chingwa2003, 09.02.2007 - 17:45.
#28
Geschrieben 20.02.2007 - 15:15
Zum Stricken im Flugzeug (ich hab immer ein Sockenstrickzeug dabei) - im Handgepäck sind die Stricknadeln seit letztem Jahr ganz offiziell verboten, also pack ich die ins grosse Gepäck. Bei unseren Kontrolleuren hier ist bekannt, dass die ziemlich biestig sein können, die haben mir schon mal eine Nagelfeile mit 3 mm Spitze abgenommen!
Im Zug oder Bus würde ich mir keine Gedanken machen!
Viele Grüsse
Maggie
#29
Geschrieben 17.03.2007 - 12:24
also ich stricke auch im Auto. Habe noch nie gehört, daß da was passiert sein soll.
Früher fuhr ich öfters mit der Bahn. Ich finde stricken läd zur Kommunikation ein. Das ist so eine Art Aufhänger, um bei einer langweiligen Fahrt ins Gespräch zu kommen.
Ältere Frauen baten auch schon, ob sie mal sehen dürften, die Augen strahlen, sie erzählen. Wundern sich, daß junge Frauen stricken...
Und am Ende geht man raus und hat ein Stück gestrickt und ein angenehmes Gespräch gehabt.
Im Urlaub hat mir 'ne Frau sogar mal in die Stricktasche gegriffen! Das war dann dreist, deshalb unangenehm.
Ich stricke auch beim Arzt, da merke ich dann immer, wie die Leute rüberschielen.
Und wenn der Verkehr "brenzlig" wird, lege ich das Strickzeug eh weg und passe mit auf.
Also ich kann da auch nix Negatives dran finden.
Viele Grüße
Anne
#30
Geschrieben 20.03.2007 - 21:56
Bearbeitet von Claudia Strickreich, 20.03.2007 - 21:57.
#31
Geschrieben 22.03.2007 - 11:21
vor mehr als 30 Jahren strickte ich in Bus, Straßenbahn und Zug. Als Autobeifahrerin nie, da wurde mir schlecht dabei.
Heutzutage beschränke ich es auf Zugstricken, die Möglichkeit eines Unfalls ist hier doch wesentlich geringer. In unserem Tarifnetz ist das Stricken in Bussen verboten. Beinahunfälle mit einer Schirmspitze bin ich desöfteren geradesoeben entgangen. Mit Strickewerk passierte mir dies noch nie.
Mal ehrlich, man kann ja auch ein bissl Rücksicht nehmen und bei überfüllten Fahrzeugen (wenn Mitfahrer beim bremsen auf einen fallen könnten) das Strickzeug einpacken. So habe ich es gehandhabt.
Die Wahrscheinlichkeit an Sehnenscheidentzündung zu erkranken ist größer, als von Stricknadel getroffen zu werden. Oder? Allerdings kann ich Euch von einer Freundin erzählen, die beim Stricktreff miteinem Mal die Nadel im Oberschenkel stecken hatte. Wie das passiert ist, daran kann sie sich nicht erinnern. (Mit Hand und Fuß gequasselt?)
LG Wolltari
Bearbeitet von Wolltari, 22.03.2007 - 11:23.
#32
Gast_Lily-Spatz_*
Geschrieben 10.03.2008 - 10:04
Ich lass mich auch weiterhin nicht davon abhalten, im Bus zu stricken. Mit dem Zug fahre ich leider viel zu selten. Wenn, dann mal nach München ins Oktoberfest, und da wärs dann schon doof, wenn ich auch noch mein Strickzeug mit rumtragen müsste. Obwohl es sich im Zug bestimmt besser strickt als im Bus, da ruckelts nicht so viel.
Ah, jetzt hätt ich es fast vergessen. Einmal hab ich im Zug gestickt. Da kam auch der Schaffner zur Fahrkartenkontrolle, aber der hat damals auch nix gesagt. Das ist jetzt ungefähr 9 Jahre her.
#33
Geschrieben 10.03.2008 - 13:34
Auf diesem Flug gab es trotz meiner Rundstricknadel keine erwürgten oder erstochenen Personen.
#34
Geschrieben 11.03.2008 - 08:04
unbestreitbar sind Stricknadeln kleine spitze Dinger, die arg wehtun, wenn man sie ins Knäuel steckt und sich dann später unbedacht draufsetzt
Aber: (@Tanu)
Auch die Stricknadeln unterliegen den Gesetzen der Schwerkraft, wenn man die Schwerkraftrechnung bezahlt hat. Will heißen: bei einer Vollbremsung im Auto fliegt dir das Strickzeug aus der Hand und nach vorne Richtung Scheibe, auch wenn du es noch so festklammerst. Wenn da keiner sitzt, ist die Verletzungsgefahr gleich null. Im Abteil sähe das anders aus, im Großraumwagen eher genauso. Jeder Gegenstand hinter dir auf der Hutablage ist gefährlicher (sehr gern genoimmen: Straßenatlanten: nach einer Vollbremsung hat man im wahrsten Sinne des Wortes alle Straßen Deutschlands im Kopf. Das hat man mir bei einem Fahrsicherheitstraining so erklärt
Wenn dir jemand von hinten draufknallt, bewegt sich alles im Auto nach oben-hinten. Du, das Strickzeug, die Handtasche im Fußraum... Aufspießen dürften dich die Nadeln dabei nicht, eher würden sie wohl wegen des geringeren Gewichtes langsamer sein als du. Viel wichtiger ist es da, die Rückenlehne im Wagen so senkrecht wie möglich zu stellen, damit du nicht über die Kopfstütze hinweg nen Abgang machst. O-Ton ADAC: "Das letzte, was Sie dann zu sehen bekommen ist der Himmel ihres Wagens. Danach bricht das Genick"
*schluck* ...da würden dann Stricknadeln auch nichts mehr ausrichten.
Im Zug fährt einem eher seltener jemand hinten rein...
Also: Weiterstricken, Mädels!
#35
Geschrieben 20.05.2008 - 13:44
also ich hab mal wo gehört, dass die meisten Unfälle im Haushalt pasieren.
Obwohl ich mir durchaus vorstellen kann, dass es unangenehm ist, wenn sich
so eine Stricknadel durch die Rippen ins Herz bohrt.
Ich will hier nicht schwarz malen, aber ich würde es für durchaus möglich erklären.
Wobei zu bemerken ist, dass dies nur der Fall sein kann, wenn der Zug schnell bremsen muss
und sonst nichts passiert, weil sonst sind nicht die Stricknadeln das Problem, sondern
was anderes.
Im Bus stelle ich mir das schlimmer vor.
Ich muss gestehen, ich habe noch nie weder in Bus und Bahn, noch im Auto gestrickt.
Ich stricke nämlich auch zu schlecht, als dass ich es ohne hinzusehen machen könnte.
Aber letztendlich würde ich sagen, die Entscheidung muss jeder für sich treffen
Also liebe Grüße hami32
#36
Geschrieben 27.05.2008 - 18:22
Gruß Euredike










