Hasen
Geschrieben von
wollpoldi
,
17 März 2009
·
98 Aufrufe
Dags
erkundigte sich nach den Hasen ...
Also ganz vorneweg: ich bin nicht wirklich glücklich damit und habe es teilweise schon bereut, sie angeschafft zu haben. Und nein, ich gebe sie nicht wieder her!
Warum?
Das Zupfen der Wolle durch den sog. natürlichen Fellwechsel gestaltete sich das erste Mal als sehr zeitraubend. Weil der Fellwechsel nicht in ein paar Tagen über die Bühne geht, sondern ein bis zwei Wochen dauern kann. Bei jedem Zupfen – ging wirklich problemlos, weil unten die neuen Haare schon nachschoben und sich die alten von alleine lösten – erntete ich ca. eine Hand voll. Ausbeute bei 4 Hasen 100 gr. O.K, war das erste Mal.
Die Hasen sahen hinterher richtig schön gepflegt aus. Nichts verfilzt. Schön gleichmäßig.
Vor ein paar Wochen stellte ich die ersten kleineren Filzbollen fest. Der Hasenstall steht draußen im Freien, wind- und wetterfest. Die Hasen schwitzen nicht, habe keine Zugluft etc. Zwei alte „normale“ Hasen überwintern schon einige Jahre draußen und fühlten sich dort sichtlich wohler als in der Zeit, in der ich sie noch im Stall gehalten habe.
Gut, den Hasen die einzelnen Filzbollen rausgeschnitten. Ging problemlos, weil es Streichelhasen sind. Und wieder alle Tage das Fell kontrolliert um gleich den Filz im Ansatz entfernen zu können. Und dann kam’s – sprichwörtlich über Nacht – waren 3 von den 4 Hasen komplett verfilzt. Nicht zur einzelne Stellen, sondern ein richtiger Panzer rund um den Hasen. Zwei von den Hasen sitzen beieinander der andere Hase, Max, einzeln.
Die einzige, die verschont blieb, war Susi, die vor ein paar Wochen Junge hatte. Sie hat auch ein etwas derberes Fell – vielleicht liegt’s daran.
Jetzt war es ja noch ziemlich kalt. Deshalb habe ich zuerst versuchsweise Max von seinem Filz befreit. D.h. ich habe fast 3 Stunden an dem Kerl rumgeschnippelt. Z.T. den Filz mm-weise abgetragen. An manchen Stellen konnte ich ihn aufschneiden und direkt an der Haut entlang wegschneiden. Wahnsinn. Er war dann ziemlich nackt, fing dann aber sofort an, sich zu putzen. Die Haut war irgendwie pudrig. Wenn es Schuppen waren, dass ganz feine staubige. Keine Ahnung. Seinen Stall habe ich dann ganz dick mit Stroh aufgestreut und Max wieder raus gesetzt. Habe dann erstmal ein-zwei Tage abgewartet, wie er mit der Kälte zurechtkam.
Da er sich richtig wohl fühlte, hat mein lieber Mann übers Wochenende die beiden anderen von ihrem Filz befreit.
Man sieht die neuen Haare schon nachwachsen. Ich hoffe, dass ich den Flaum, der jetzt noch von den alten Haaren steht, bald abbürsten kann. Nur wie es dann weitergeht, ich habe keine Ahnung und noch weniger Ahnung, warum die derart in so kurzer Zeit verfilzen konnten.
Ich denke, ich werde dazu übergehen und die Haare, wenn sie eine entsprechende Länge haben, abschneiden.
So und jetzt
ich schnell zu Fischer-Wolle, ein paar Besorgungen machen
Also ganz vorneweg: ich bin nicht wirklich glücklich damit und habe es teilweise schon bereut, sie angeschafft zu haben. Und nein, ich gebe sie nicht wieder her!
Warum?
Das Zupfen der Wolle durch den sog. natürlichen Fellwechsel gestaltete sich das erste Mal als sehr zeitraubend. Weil der Fellwechsel nicht in ein paar Tagen über die Bühne geht, sondern ein bis zwei Wochen dauern kann. Bei jedem Zupfen – ging wirklich problemlos, weil unten die neuen Haare schon nachschoben und sich die alten von alleine lösten – erntete ich ca. eine Hand voll. Ausbeute bei 4 Hasen 100 gr. O.K, war das erste Mal.
Die Hasen sahen hinterher richtig schön gepflegt aus. Nichts verfilzt. Schön gleichmäßig.
Vor ein paar Wochen stellte ich die ersten kleineren Filzbollen fest. Der Hasenstall steht draußen im Freien, wind- und wetterfest. Die Hasen schwitzen nicht, habe keine Zugluft etc. Zwei alte „normale“ Hasen überwintern schon einige Jahre draußen und fühlten sich dort sichtlich wohler als in der Zeit, in der ich sie noch im Stall gehalten habe.
Gut, den Hasen die einzelnen Filzbollen rausgeschnitten. Ging problemlos, weil es Streichelhasen sind. Und wieder alle Tage das Fell kontrolliert um gleich den Filz im Ansatz entfernen zu können. Und dann kam’s – sprichwörtlich über Nacht – waren 3 von den 4 Hasen komplett verfilzt. Nicht zur einzelne Stellen, sondern ein richtiger Panzer rund um den Hasen. Zwei von den Hasen sitzen beieinander der andere Hase, Max, einzeln.
Die einzige, die verschont blieb, war Susi, die vor ein paar Wochen Junge hatte. Sie hat auch ein etwas derberes Fell – vielleicht liegt’s daran.
Jetzt war es ja noch ziemlich kalt. Deshalb habe ich zuerst versuchsweise Max von seinem Filz befreit. D.h. ich habe fast 3 Stunden an dem Kerl rumgeschnippelt. Z.T. den Filz mm-weise abgetragen. An manchen Stellen konnte ich ihn aufschneiden und direkt an der Haut entlang wegschneiden. Wahnsinn. Er war dann ziemlich nackt, fing dann aber sofort an, sich zu putzen. Die Haut war irgendwie pudrig. Wenn es Schuppen waren, dass ganz feine staubige. Keine Ahnung. Seinen Stall habe ich dann ganz dick mit Stroh aufgestreut und Max wieder raus gesetzt. Habe dann erstmal ein-zwei Tage abgewartet, wie er mit der Kälte zurechtkam.
Da er sich richtig wohl fühlte, hat mein lieber Mann übers Wochenende die beiden anderen von ihrem Filz befreit.
Man sieht die neuen Haare schon nachwachsen. Ich hoffe, dass ich den Flaum, der jetzt noch von den alten Haaren steht, bald abbürsten kann. Nur wie es dann weitergeht, ich habe keine Ahnung und noch weniger Ahnung, warum die derart in so kurzer Zeit verfilzen konnten.
Ich denke, ich werde dazu übergehen und die Haare, wenn sie eine entsprechende Länge haben, abschneiden.
So und jetzt









LG,
Birgit