Samojedenauftrag fertig
Geschrieben von
wollpoldi
,
19 August 2008
·
195 Aufrufe
660 gr hängen beim Trocknen.
Neuer Auftrag angefangen – diesmal geschorener Berner Senn gemischt mit weißer weicher Schafwolle – sieht im Vlies schon vielversprechend aus. Auch das Garn kann sich rein optisch durchaus sehen lassen.
Aber: es wird kratzen. Das ist jetzt nicht wirklich überraschend und die Kundin wurde mehrfach drauf hingewiesen. Das Verspinnen ist ein Spaziergang im Vergleich zur Sammiwolle.
Kardiert: eine neue Mischung - Schwarzkopfmerino mit Baumwolle 50:50 - wattig-weich. Und sie enthält noch einen kleinen Teil dieser typischen Sprenkel der Baumwolle (klitzekleine Pflanzenteilchen). Ich für mich würde sie drin lassen, sie kratzen nicht. Ich hatte in meiner Jugend mal eine Bluse – Nessel? – die hatte diese kleinen Pünktchen auch drin.
Gestern habe ich spaßhalber eine kleine Menge im Vlies davon mit “rotG“ gefärbt. Da die Baumwolle die Farbe nicht annimmt, ist nur die Schafwolle rot und die Baumwolle legt sich wie ein weißer Flaum drüber.
Sieht klasse aus. Und was auch toll ist: das Vlies ist kein bisschen verhakt. Es lässt sich genauso gut auseinander ziehen wie vor dem Färben. Deshalb bestimmt auch interessant für Selberfärber. Aber unbedingt drauf achten, dass nur die Hälfte an Färbepulver verwendet wird. Es kann sein, dass die Mischung die Farbe nicht komplett aufnimmt, wenn man die vollen 8-10 gr/kg nimmt, weil ja die Baumwolle die Farbe nicht annimmt.
Das muss ich jetzt mit Schafwolle-Seide-Baumwolle auch noch versuchen. Bin mir nur über das Mischverhältnis noch nicht schlüssig. Von der SchwarzkopfMerino habe ich ja noch genug.
Die SchwarzkopfMerino habe ich gestern auch noch mit 25% bunter Maulbeerbourette gemischt; aber noch nicht kardiert. Werde ich die nächsten Tage machen; es soll wieder regnen. Heute wird gewaschen. Braun-orange-meliert gefärbte „Nordische“ (die ich später mit brauner Schafwolle mischen möchte) und evtl. noch einen Pott SchwarzkopfMerino. Mehr werde ich wohl nicht fertig bringen.
Neuer Auftrag angefangen – diesmal geschorener Berner Senn gemischt mit weißer weicher Schafwolle – sieht im Vlies schon vielversprechend aus. Auch das Garn kann sich rein optisch durchaus sehen lassen.
Aber: es wird kratzen. Das ist jetzt nicht wirklich überraschend und die Kundin wurde mehrfach drauf hingewiesen. Das Verspinnen ist ein Spaziergang im Vergleich zur Sammiwolle.
Kardiert: eine neue Mischung - Schwarzkopfmerino mit Baumwolle 50:50 - wattig-weich. Und sie enthält noch einen kleinen Teil dieser typischen Sprenkel der Baumwolle (klitzekleine Pflanzenteilchen). Ich für mich würde sie drin lassen, sie kratzen nicht. Ich hatte in meiner Jugend mal eine Bluse – Nessel? – die hatte diese kleinen Pünktchen auch drin.
Gestern habe ich spaßhalber eine kleine Menge im Vlies davon mit “rotG“ gefärbt. Da die Baumwolle die Farbe nicht annimmt, ist nur die Schafwolle rot und die Baumwolle legt sich wie ein weißer Flaum drüber.
Sieht klasse aus. Und was auch toll ist: das Vlies ist kein bisschen verhakt. Es lässt sich genauso gut auseinander ziehen wie vor dem Färben. Deshalb bestimmt auch interessant für Selberfärber. Aber unbedingt drauf achten, dass nur die Hälfte an Färbepulver verwendet wird. Es kann sein, dass die Mischung die Farbe nicht komplett aufnimmt, wenn man die vollen 8-10 gr/kg nimmt, weil ja die Baumwolle die Farbe nicht annimmt.
Das muss ich jetzt mit Schafwolle-Seide-Baumwolle auch noch versuchen. Bin mir nur über das Mischverhältnis noch nicht schlüssig. Von der SchwarzkopfMerino habe ich ja noch genug.
Die SchwarzkopfMerino habe ich gestern auch noch mit 25% bunter Maulbeerbourette gemischt; aber noch nicht kardiert. Werde ich die nächsten Tage machen; es soll wieder regnen. Heute wird gewaschen. Braun-orange-meliert gefärbte „Nordische“ (die ich später mit brauner Schafwolle mischen möchte) und evtl. noch einen Pott SchwarzkopfMerino. Mehr werde ich wohl nicht fertig bringen.









viele gruesse aus dem westen (auch mit viel regen zur zeit!)
Bettina