Wolltechnisches
Geschrieben von
wollpoldi
,
28 Mai 2008
·
133 Aufrufe
Geplantes:
Ich stecke in (Preis-)Verhandlungen mit einer Spinnerei. Sie stellen im Kundenauftrag Sockenwolle her. Mindestabnahme 50 Kilo in einer Farbe (in meinem Fall „natur“, zum Selberfärben). Probestränge sind schon gefärbt und befinden sich bereits in den besten Händen
zum Verstricken.
Fertiges:
Gewaschen ist ein Teil eines Kundenauftrages. Lammwolle von zwei ca. 1 ½-jährigen Schwarzköpfen. Superweich, aber voller Einstreu. Es ist nicht eine Handvoll Wolle dabei, in der keine Heufusseln sind. Habe die ganze Lieferung in zwei Partien geteilt. Die eine - mit etwas weniger Einstreu - ist fix und fertig gewaschen und liegt beim Trocknen. Der andere Teil ruht noch.. Den „guten“ Teil werde ich mehrmals kardieren. Das wird auch für mich eine neue Erfahrung. Bekommt man mit mehrfach Kardieren auch die letzte Einstreu raus? Ich meine ja. Ist halt eine Preisfrage. Da die Wolle auch von mir versponnen wird, ist mir das beste Ausgangsmaterial grade gut genug. Nix nervt mich mehr, als das dauernde Unterbrechen beim Spinnen zum Auszupfen. Ganz abgesehen vom Rest-Heugefitzel im Garn
Die Lammwolle meiner Flaschenkinder, die ich nicht wegwerfen konnte, war auch ziemlich eingestreut, wenn auch nicht sooo schlimm. Mit mehrmals Kardieren waren die Heufusseln so gut wie raus. Genau kann ich das gar nicht sagen, weil ich die Wolle damals schwarz gefärbt hatte. Da sieht man nicht alles auf den ersten Blick. Zum Verspinnen bin ich noch immer nicht gekommen.
Aus dem anderen Teil der Wolle lass ich evtl. dünneres Teppichgarn spinnen. Möchte aber erst sehen, wie sich das mit der Einstreu in der schon gewaschenen Wolle verhält. Wenn ich die mit mehrmals kardieren nicht rausbringe, brauche ich die andere erst gar nicht waschen. Wenn auch die Weberei, bei der ich mein etwas eingestreutes Bergschaf verspinnen lies, alles rausbrachte. Naja, man wird sehen ... ist ja noch Zeit.
Spinnen:
Der Nachtragsauftrag Wolfspitz neigt sich dem Ende zu. Die Hälfte ist versponnen und auch gezwirnt. Rechne damit, dass ich zum Wochenende hin fertig werde.
Das wars eigentlich auch schon. Meine (Nachmit)Tage stehen voll im Zeichen der Wolle. Da gibt’s nicht viel mehr zu berichten.
Das heißt doch – eine neue Färbeidee „Apfel“
bordeauxbraun – dunkelbordeaux – gelbgrün – grün – ganz wenig schwarz - wenig hellbraun
Zusammensetzung: 80% weiche Wolle – 10% Angora – 10%Seide
braun ist schon fertig; bordeaux kommt heute dran.
Habt Euch lieb
Ich stecke in (Preis-)Verhandlungen mit einer Spinnerei. Sie stellen im Kundenauftrag Sockenwolle her. Mindestabnahme 50 Kilo in einer Farbe (in meinem Fall „natur“, zum Selberfärben). Probestränge sind schon gefärbt und befinden sich bereits in den besten Händen
Fertiges:
Gewaschen ist ein Teil eines Kundenauftrages. Lammwolle von zwei ca. 1 ½-jährigen Schwarzköpfen. Superweich, aber voller Einstreu. Es ist nicht eine Handvoll Wolle dabei, in der keine Heufusseln sind. Habe die ganze Lieferung in zwei Partien geteilt. Die eine - mit etwas weniger Einstreu - ist fix und fertig gewaschen und liegt beim Trocknen. Der andere Teil ruht noch.. Den „guten“ Teil werde ich mehrmals kardieren. Das wird auch für mich eine neue Erfahrung. Bekommt man mit mehrfach Kardieren auch die letzte Einstreu raus? Ich meine ja. Ist halt eine Preisfrage. Da die Wolle auch von mir versponnen wird, ist mir das beste Ausgangsmaterial grade gut genug. Nix nervt mich mehr, als das dauernde Unterbrechen beim Spinnen zum Auszupfen. Ganz abgesehen vom Rest-Heugefitzel im Garn
Die Lammwolle meiner Flaschenkinder, die ich nicht wegwerfen konnte, war auch ziemlich eingestreut, wenn auch nicht sooo schlimm. Mit mehrmals Kardieren waren die Heufusseln so gut wie raus. Genau kann ich das gar nicht sagen, weil ich die Wolle damals schwarz gefärbt hatte. Da sieht man nicht alles auf den ersten Blick. Zum Verspinnen bin ich noch immer nicht gekommen.
Aus dem anderen Teil der Wolle lass ich evtl. dünneres Teppichgarn spinnen. Möchte aber erst sehen, wie sich das mit der Einstreu in der schon gewaschenen Wolle verhält. Wenn ich die mit mehrmals kardieren nicht rausbringe, brauche ich die andere erst gar nicht waschen. Wenn auch die Weberei, bei der ich mein etwas eingestreutes Bergschaf verspinnen lies, alles rausbrachte. Naja, man wird sehen ... ist ja noch Zeit.
Spinnen:
Der Nachtragsauftrag Wolfspitz neigt sich dem Ende zu. Die Hälfte ist versponnen und auch gezwirnt. Rechne damit, dass ich zum Wochenende hin fertig werde.
Das wars eigentlich auch schon. Meine (Nachmit)Tage stehen voll im Zeichen der Wolle. Da gibt’s nicht viel mehr zu berichten.
Das heißt doch – eine neue Färbeidee „Apfel“
bordeauxbraun – dunkelbordeaux – gelbgrün – grün – ganz wenig schwarz - wenig hellbraun
Zusammensetzung: 80% weiche Wolle – 10% Angora – 10%Seide
braun ist schon fertig; bordeaux kommt heute dran.
Habt Euch lieb









wir schmelzen hier fast weg
und es ist eindeutig tropisch,
fast mag ich nicht über Wolle lesen
ein bussi auch an Peter -
Dagmar