Allerlei
Fertig ist der Katzenwolleauftrag. Mein Vorschlag, die dunkelbraune Wolle mit Tussah zu zwirnen, fand keine Begeisterung. Ich habe jetzt einen Merino-Industriefaden in einer ähnlichen Farbe genommen.
6fach (3 x 2 Fäden) gezwirnt sind ca. 200 gr Angora Lacegarn (LL 800 m/100gr). Ein Wahnsinnsaufwand. Aber das beste Ergebnis erziele ich mit 3fach-Zwirn. Werde die beiden Konen noch verarbeiten, dann versuche ich mit Wolle/Seide.
Das KaschmirSeidenGemisch entspricht nochmals kardiert überhaupt nicht meinen Vorstellungen. Der Seidenanteil darin wird ziemlich knubbelig. Habe jetzt eine Kundin damit beauftragt, es einmal so zu verspinnen, wie ich es bekommen habe. Wenn das nicht klappt, werde ich es wohl zum Mischen nehmen. Mit schwarzgefärbtem Sammi hat das prima funktioniert.
Momentanes Hörbuch:
Iny Lorentz – „Die Kastratin“ – ist stinkelangweilig. Überhaupt kein Vergleich zur Wanderhure.
Auf eine Sträflingsarbeit habe ich mich wieder eingelassen. Getrimmte schwarze Terrierhaare (borstig und so verdammt kurz) mit weißer Schafwolle mischen und verspinnen. Eine echte Herausforderung. Zuerst muss ich die Hundehaare waschen; warte dafür auf den nächsten Dienst meines lieben Mannes. Damit ich genügend Zeit zum Lüften habe. Der flippt aus, wenn ich den Hund wieder in der Wanne bade. Für draußen waschen ist es einfach noch zu kalt. Das Garn könnte interessant aussehen, weil die schwarzen Haare rausstupfeln werden.
Sonst gibt’s im Moment nichts zu berichten. Habt eine schöne Zeit!









Aber Terrierborsten? Hätt ich jetzt nicht gedacht, dass das geht.
Ich hab mich mal ein bisschen durchgegooglet, weil ich wissen wollte, ob man vielleicht Pferdehaare verspinnen kann, aber alle sagten, das geht nicht. Auf die Idee des Mischens mit Schafwolle bin ich gar nicht gekommen. Meinst du, das würde funktionieren - mein Karlchen fängt nämlich grad mit der Mauser an. In welchem Verhältnis mischst du?
Und: Nasses Pferd riecht definitiv besser als nasser Hund *örgks*
Lieben Gruß,
Dags