... war das vergangene Wochenende in Darmstadt.
Bin schon Freitag Mittag hier losgedüst und kam nach geschätzten 24 Stunden

endlich bei Krümel an. Die Fahrt lief so was von zäh; kann aber nicht wirklich sagen, warum

. Verkehr hielt sich eigentlich in Grenzen und doch ging nix vorwärtes. Wie wird das erst mit dem neuen Auto? Will gar nicht dran denken

.
Auf jeden Fall wurde ich erstmal mit lecker Kaffee und Kuchen (!!!) und später mit einem herrlich leckeren Eintopf verwöhnt.
Und danach ging’s mit den ersten Viren schon los. Im nachhinein nicht ganz soooo zeitraubend für mich, weil mein Webrahmen am drauffolgenden Tag die Besitzerin gewechselt hat

.
Aber trotzdem, frau kann gar nicht genug lernen.
Wir haben eine Kette aufgezogen. Sieht, wenn man nur zuschaut und ein bisschen hier hält und ein bisschen dort zieht, gar nicht soo schlimm aus. Aber wehe, frau steht zu Hause alleine da

. Aber egal, das ist erstmal aufgeschoben.
Faszinieren tun mich ja schon lange lange Farbverläufe. In natura konnte ich die Zauberbälle bewundern. Und genau die und noch was anderes beschäftigten mich gestern den ganzen Tag. Vor lauter Planung und um Hilfe schreien bin ich erst am Abend dazu gekommen, mich mal mit
Wollpodschen Zauberknäueln zu beschäftigen.
Das sah dann folgendermaßen aus:
Ich habe mir 100 gr Sockenwolle (ist übrigens wieder nachbestellt – mal sehen, wie lange ich diesmal drauf warte

) abgewickelt und dann das Knäuel und die gleiche Menge von der Kone mit der Strickmühle zu einem doppelten Schlauch gestrickt. Macht zusammen 200 gr. 2 x 100 gr gleicher Farbverlauf mit einer Schlauchlänge von etwa 5 m.
Da mir schon bei meinen kleinen Schläuchen der Schlauch immer auf dem Boden aufliegt und das Zusammenwickeln mehr Zeit in Anspruch nimmt, wie das Wickeln selber, kam ich auf eine geniale Idee:
Ich hab mich im ersten Stock ans Treppengeländer gestellt. Ein Brett schräg drüber gelegt, so dass der Schlauch durchhängen konnte bis zum Boden vom Erdgeschoß. Reichte zwar immer noch nicht, aber ich musste ihn nur einmal zusammenwickeln. Arbeitszeit ½ Stunde.
Dann den Schlauch abgebunden und elefantig gefärbt.
Bisher hat alles planmäßig funktioniert. Sobald er trocken ist, werde ich mal versuchen ihn gleichzeitig auf zwei Knäuel zu wickeln.
Und wenn auch das funktioniert, weiß ich, was demnächst hier einziehen wird

Annie
Da wickeln ja recht stumpfsinnig ist, lies ich dabei die Gedanken schweifen. Nicht ohne zwischendurch mal Rat zu holen

Krümel.
Und zwar Lacegarn aus unserem Nm 28/2er Garn. Locker zusammendrehen. Von den Farben her sind keine Grenzen gesetzt. Frage an die Lace-Strickerinnen:
Wie lässt sich das Garn zu Tüchern verstricken, wenn es nur nebeneinander liegt. Eine kleine Probe habe ich gestern genadelt. Mit 3,5 ern. Ging eigentlich ganz gut. Sagt doch mal!!!
Und weil das Wetter gestern richtig bescheiden war, habe ich die erste Hälfte (1,5 kg) des Auftragshundes fertig gesponnen. Heute wird gezwirnt und morgen gewaschen. Hoffe, in meinem Urlaub komplett fertig zu werden.
Eine Auftragsfärbung ist fertig

Corinna. Sobald ich wieder an den Wolf kann, wird kardiert. Im Moment ist er beiseite geschoben, weil ich ein Woll-Lager in den eigenen Räumen bekomme

. „Meine“ Milchkammer wird abgerissen. Aber das neue Lager sieht jetzt schon so was von
führnehm aus.
Ein Waschauftrag ist auch fertig, auch er wartet auf den Wolf. Mein lieber Mann meint, heute Abend könnte ich dran.
Habt einen schönen Tag. Ich schwelge noch immer im Wochenende. So ganz daheim bin ich noch nicht.