spielt verrückt. Ich weiss, dass ich es ausserordentlich gut habe, weil
So, das gehört eigentlich nicht hier hin, also zu was strickigem. Ich habe ja auch hier meine Vorsätze über den Haufen geworfen und eine zweite Kinderjacke in der selben Technik wie die 'LINUS'-Jacke gestrickt. Am Freitag habe ich die Knöpfe angenäht und sie ist Foto bereit. Meine Patentochter hat sich aber für einen Ausflug meine Kamera ausgeliehen. Heute werde ich sie zurück bekommen und dann gleich das Foto machen.
- - ich keine Sorgen habe
- - ziehmlich gesund bin
- - viel Zeit habe
- - kriege ich den Haushalt nicht gebacken
- - fülle die Zeit nicht mit Stricken, Sticken und Nähen aus
- - sitze ich die meiste Zeit antriebslos vor der Glotze (ohne Strickzeug)
- - kann ich mich nicht einmal zum Kochen aufraffen
- - bewege ich mich kaum und fühle mich dadurch immer schlechter
So, das gehört eigentlich nicht hier hin, also zu was strickigem. Ich habe ja auch hier meine Vorsätze über den Haufen geworfen und eine zweite Kinderjacke in der selben Technik wie die 'LINUS'-Jacke gestrickt. Am Freitag habe ich die Knöpfe angenäht und sie ist Foto bereit. Meine Patentochter hat sich aber für einen Ausflug meine Kamera ausgeliehen. Heute werde ich sie zurück bekommen und dann gleich das Foto machen.









Ich auch,nur das ich schon oben den Punkt mit der Gesundheit streichen muß, ansonsten kommt mir das sehr bekannt vor. Hört sich als allgemeiner Vorschlag an, aber wenn es zu lange anhält geh zum Arzt, Richtung Psychologie. Aber oft hilft da schon, mit jemanden reden, sich ausheulen. Lasse den ganzen Kram einfach liegen und mache echt nur das wonach dir gerade ist und wenn es vor der Glotze sitzen ist. Auch mit dem Essen, nicht das was andere wollen, sondern wonach dir der Sinn steht, und wenn es Schoki ist. Einfach hängen lassen. Bei vielen ist es der Wetterumschwung, gerade wenn man älter wird. Jetzt hängt morgens schon der Nebel in den Bäumen, es ist länger dunkel und solche unangenehmen Sachen. Wenn ich so ein Tief habe, leider zu oft, dann belohne ich mich mit was schönem, ein tolles Buch, Wolle, irgendwas was ich zwar nicht direkt und sofort bräuchte, aber doch nutze. Dazu gehe ich nicht mal aus dem Haus, denn die Menschen da draussen, das Gedrängel, macht mich nur noch mehr fertig. Ich stöbere dann durchs Internet, finde manchmal was und sporne mich mich dann selbst an: So, bis das da ist mache ich das oder das, z.B. ich putze die und die Fenster oder räume da ein bisschen oder stricke solange an dem Teil. Wenn man solche Tiefs öfter hat merkt man schnell das es helfen kann. Ich jedenfalls helfe mir so oft ganz gut wieder raus. Spätestens wenn es länger wie 2 Tage anhält starte ich so eine Aktion, dadurch ist mir schon manch gutes Buch oder hübsche Wolle ins Haus gekommen und meine Stimmung hat sich aufgehellt. Außerdem hatte ich das dann fertig, was eh gemacht werden mußte und konnte mich in Ruhe und ohne schlechtes Gewissen hinsetzen und dem frönen, was ich gern mache. Nur, wie geschrieben, wenn es zu lange ist, gehe zum Arzt und lasse dir was verschreiben. Ab 2 Wochen bin ich vorsichtig. Anfangs habe ich nicht darauf geachtet und mich in Selbstmitleid gewunden. Meine jährliche neurologische Untersuchung war fällig, ich mußte eh zum Arzt. Da der neben Neurologie auch mit der Psyche zu tun hat, hat er mich gleich mit starken Depris krankgeschrieben, obwohl ich sowieso nicht arbeiten gehen kann. Hat 3 Monate gedauert, dann hatte er mich wieder soweit und das fast ohne Medis, nur durch reden. Natürlich muß da auch die Familie mitziehen und auch Rücksicht nehmen, sonst wird das alles nichts. Manchmal hilft auch schon ein Blumenstrauss und liebe Worte vom Mann.
LG Anke