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Meine Psyche

Geschrieben von Jasmmart , 11 Oktober 2010 · 664 Aufrufe

Probleme
spielt verrückt. Ich weiss, dass ich es ausserordentlich gut habe, weil
  • - ich keine Sorgen habe
  • - ziehmlich gesund bin
  • - viel Zeit habe
warum also
  • - kriege ich den Haushalt nicht gebacken
  • - fülle die Zeit nicht mit Stricken, Sticken und Nähen aus
  • - sitze ich die meiste Zeit antriebslos vor der Glotze (ohne Strickzeug)
  • - kann ich mich nicht einmal zum Kochen aufraffen
  • - bewege ich mich kaum und fühle mich dadurch immer schlechter
Es wird immer schlimmer, ich glaube ich kann nicht allein sein. Alle Guten Vorsätze helfen nicht, ich kriege keine Struktur in meine Tage. Es helfen keine To-Do-Listen, keine Agenden kein gar nichts. Entweder bin ich nicht ganz richtig im Kopf oder aber stinke-faul.

So, das gehört eigentlich nicht hier hin, also zu was strickigem. Ich habe ja auch hier meine Vorsätze über den Haufen geworfen und eine zweite Kinderjacke in der selben Technik wie die 'LINUS'-Jacke gestrickt. Am Freitag habe ich die Knöpfe angenäht und sie ist Foto bereit. Meine Patentochter hat sich aber für einen Ausflug meine Kamera ausgeliehen. Heute werde ich sie zurück bekommen und dann gleich das Foto machen.




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mamastrickt
11.10.2010 - 07:53
Hallo!
Ich auch,nur das ich schon oben den Punkt mit der Gesundheit streichen muß, ansonsten kommt mir das sehr bekannt vor. Hört sich als allgemeiner Vorschlag an, aber wenn es zu lange anhält geh zum Arzt, Richtung Psychologie. Aber oft hilft da schon, mit jemanden reden, sich ausheulen. Lasse den ganzen Kram einfach liegen und mache echt nur das wonach dir gerade ist und wenn es vor der Glotze sitzen ist. Auch mit dem Essen, nicht das was andere wollen, sondern wonach dir der Sinn steht, und wenn es Schoki ist. Einfach hängen lassen. Bei vielen ist es der Wetterumschwung, gerade wenn man älter wird. Jetzt hängt morgens schon der Nebel in den Bäumen, es ist länger dunkel und solche unangenehmen Sachen. Wenn ich so ein Tief habe, leider zu oft, dann belohne ich mich mit was schönem, ein tolles Buch, Wolle, irgendwas was ich zwar nicht direkt und sofort bräuchte, aber doch nutze. Dazu gehe ich nicht mal aus dem Haus, denn die Menschen da draussen, das Gedrängel, macht mich nur noch mehr fertig. Ich stöbere dann durchs Internet, finde manchmal was und sporne mich mich dann selbst an: So, bis das da ist mache ich das oder das, z.B. ich putze die und die Fenster oder räume da ein bisschen oder stricke solange an dem Teil. Wenn man solche Tiefs öfter hat merkt man schnell das es helfen kann. Ich jedenfalls helfe mir so oft ganz gut wieder raus. Spätestens wenn es länger wie 2 Tage anhält starte ich so eine Aktion, dadurch ist mir schon manch gutes Buch oder hübsche Wolle ins Haus gekommen und meine Stimmung hat sich aufgehellt. Außerdem hatte ich das dann fertig, was eh gemacht werden mußte und konnte mich in Ruhe und ohne schlechtes Gewissen hinsetzen und dem frönen, was ich gern mache. Nur, wie geschrieben, wenn es zu lange ist, gehe zum Arzt und lasse dir was verschreiben. Ab 2 Wochen bin ich vorsichtig. Anfangs habe ich nicht darauf geachtet und mich in Selbstmitleid gewunden. Meine jährliche neurologische Untersuchung war fällig, ich mußte eh zum Arzt. Da der neben Neurologie auch mit der Psyche zu tun hat, hat er mich gleich mit starken Depris krankgeschrieben, obwohl ich sowieso nicht arbeiten gehen kann. Hat 3 Monate gedauert, dann hatte er mich wieder soweit und das fast ohne Medis, nur durch reden. Natürlich muß da auch die Familie mitziehen und auch Rücksicht nehmen, sonst wird das alles nichts. Manchmal hilft auch schon ein Blumenstrauss und liebe Worte vom Mann.
LG Anke
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Wassilissa
11.10.2010 - 07:57
Warum sollte das nicht hierher gehören?
Es gibt doch manche Male im Leben Dinge, die einen mehr beschäftigen, als zu stricken und über die man schreiben kann (und vielleicht auch sollte!).
Aber deine beschrieben Antriebslosigkeit hört sich nicht gut an. Das kann viele Gründe haben, von einfach mal matt sein über Schilddrüse bis zu Depression.
Allerdings musst du das für dich nicht so negativ abwerten: denn im zweiten Abschnitt schreibst du schon, was du gemacht hast und wenn ich deinen Blog hier verfolge, halte ich dich für außerordentlich produktiv! Da darf man auch mal faul sein.
Lass dich doch beim Arzt mal durchchecken. Es ist echt oft die Schilddrüse schuld, wenn nichts mehr geht.
Und wie Mamastrickt oben schreibt, bei depressiven Erscheinungen kann ein Arzt auch sehr hilfreich sein. Allein schon zu wissen, da bist nicht "schuld", tut oft gut.

Liebe Grüße, Wassilissa
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Ich kann Wassilissa nur beipflichten. Zu Schilddrüse und Depression kann auch der Hormonabfall hinzukommen. Also nichts mit "Nicht richtig im Kopf".
Aus meinem Bekanntenkreis habe ich zwei Damen im Auge, die praktisch mit den gleichen Symptomen geschlagen waren. Deine Schilderungen und meine Beobachtungen waren deckungsgleich. Wir haben uns manchmal nach dem gemeinsamen Sport noch in der Cafeteria ausgetauscht und da haben sie das erzählt.
Sie waren dann bei ihrer Frauenärztin und haben gegen den Hormonumschwung ein ganz mildes Mittel bekommen.
Die eine vertrug kein Johanniskraut und so konnte sie auf diese natürliche Maßnahme nicht zurückgreifen. Beide bekamen verschiedene Mittel, aber beide berichteten, dass sie nach ca. 14 Tagen eine Veränderung bemerkten und sich wieder besser fühlten.
Möglicherweise kannst du da mal nachhaken.
Ich selbst bin gar kein Tablettenschlucker. Also, ich bin nicht der Auffassung, dass man jedes Wewehchen mit den Segnungen der Pharmaindustrie bekämpfen sollte. Aber eine Ursachenergründung für deinen Mangel an Lebensfreude kann nichts schaden. Wenn die Ursache wirklich im Hormonumschwung liegt, kann man auch etwas dagegen tun.

Viele Grüße
Reni
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Also viel kann ich nicht dazu beisteuern, aber wenn ich Urlaub habe, dann häng ich auch immer ein paar Tage einfach nur ab... anders kann man es kaum beschreiben. Und ich merke, dass, wenn ich nicht morgens gleich nach dem Wachwerde aufstehe und mich anziehe, auch den restlichen Tag nicht hoch komme. Es ist wie verhext. Und wenn ich nicht sofort mit den "must be"-s loslege, wirf das auch den ganzen Tag nix mehr.
Tageslicht hilft bei mir immer und zu den Zeiten, als ich noch einen Hund hatte, ging es mir eh viel besser: da musst du einfach hoch und raus, der Kreislauf kommt in Schwung...
Wenn du selbst schon angenervt bist, dann folge den Ratschlägen der anderen und geh mal zum Arzt; Gyn halte ich hier auch für die bessere Idee.
Und mal abgesehen davon: es gibt eben auch solche Zeiten, man kann schließlich nicht immer auf Hochtouren laufenEingefügtes Bild

Lieben Gruß,
Dags
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Woll-Lust62
11.10.2010 - 10:27
Ich habe auch manchmal so Tage und habe gemerkt dass es einem schon ein bisschen hilft wenn man sich einfach damit abfindet dass es im Moment so ist.Eingefügtes Bild Man sollte sich nicht zwingen alles doch auf die Reihe kriegen zu wollen/können/müssen. Dann vergeht dass auch wieder. Dennoch wäre es aber sicher ratsam einen Arzt aufzusuchen, denn es kann ja auch was anderes dahinterstecken, wie in den anderen Beiträgen bereits geschrieben wurde.

Ich bin mir aber sicher dass es Dir bald wieder besser geht und Du wieder "die Alte" sein wirst!

Liebe Grüsse,

Birgit
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Strickende Geige
11.10.2010 - 11:56
Hallo!
Laß Dich mal in den Arm nehmen!!! Eingefügtes Bild

Mir hilft es auch immer wenn ich mich mitteilen kann, auch hier im Stricknetzt. Habe hier auch schon oft gejammert.
Du bist nur eben gerade mal nicht gut drauf. Kennen wir doch fast alle.
Gerade wenn mal krank ist oder private Sorgen hat, möchte man gleich im Bett liegen bleiben.
Der Herbst macht uns zu schaffen, das Alter, die Hormone usw.....
Wenn es Dir danach ist, laß die Arbeit liegen, macht ja eh keiner für Dich.
Ich hoffe aber, das es Dir bald wieder besser geht. Und wenn nicht, scheu Dich nicht Dir ärztlichen rat zu holen.
LG, Sabine
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Danke, ihr seid so lieb. Beim Arzt war ich gerade vor kurzem, wegen den Hüften. Der hat auf der Suche nach Entzündungen gleich alle Werte gecheckt. Schilddrüsen- Nieren- Leber- Cholesterin- Zucker- Werte, alles in Ordnung. Die Hormone sind sicherlich etwas ausser Kontrolle (Wechseljahre :roll: ).
Ich habe vor einem 3/4 Jahr die Arbeit aufgegeben und seit dem kriege ich keinen Alltag gebacken. Zuerst habe ich es auf das Ausnützen der neuen Freiheit geschoben, aber so langsam sollte ich doch den Haushalt (auch wenn ich den hasse), das Kochen, etwas Sport und natürlich Strickzeit in einem Tag unterbringen können. Ich steh schliesslich um 5 Uhr zusammen mit Göga auf und nur ganz selten lege ich mich, wenn ich um 6:30 Uhr von der Bahn zurück bin nochmals hin. Und erst um 17.20 Uhr fahre ich wieder los um Göga vom Bahnhof abzuholen.
Dass sind 11 Stunden wo ich nichts geschafft kriege. :reicht:
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HAllöle,

Du hast vermutlich sehr lange gearbeitet? Dann war Du es gewöhnt, dass Dein Tag/Leben durch einen Rythmus von aussen gesteuert wurde und Du Dich nicht selbst organisieren musstest. Jetzt, wo dieser äussere ZWang weg ist, hast Du ein Problem, ganau das Problem, das alle Berufstätigen haben, die nicht mehr regelmässig arbeiten.
Dazu kommt (möglicherweise) das GEfühl jetzt wo Du nicht mehr arbeitest, dass Du nicht mehr weisst, wie Du Dich definieren sollst (wenn mich jemand fragt, wer bist Du, dann ist eine meiner ersten Antworten: ich bin Apothekerin - wenn ich das mal nicht mehr bin, dann fehlt mir ein ICH). Aöö das braucht eine Zeit der Neuorientierung.
Dazu kann es gut sein, dass Du unter einer leichten Depression leidest - und da kann ich mich allen anderen nur anschliessen: geht zum Arzt und rede mit ihm darüber. Ein leichtes Antidepressivum (Johanniskraut wäre z.B. gut, aber das macht mit ein paar Medikamenten WEchselwirkungen, also Arzt oder Apotheker fragen!) könnte Dir helfen.
Depressionen sind WEIT verbreitet und nicht an dem Du schuld bist oder das Dir peinlich sein sollte. Schuldig machst Du dich maximal,w enn Du Dir keine Hilfe suchest.
Liebe GRüsse aponette
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Ich bin in Vollzeit berufstätig und arbeite sowohl im Büro als auch zu Hause.
Insgesamt kommen da 50 Stunden in der Woche zusammen.
Unter diesem "Stress" schaffe ich total viel. Wohnung, Kochen, Körperpflege, Stricken, Nähen.

In diesen Situationen ist mein großer Traum, einfach einmal Zeit für mich zu haben.
Ist dann mein GöGa auf Dienstreise und ich habe wirklich Abende für mich,
hocke ich da, wie Du, und schau bloß doof.

In ein paar Jahren beginnt bei mir die Rentenzeit, der ich mit einem lachenden und einem
weinenden Auge entgegensehe. Aber ich habe schon jetzt mehrere kleinere Job-Angebote, die
dann auf mich warten, so dass ich nicht plötzlich aus dem Arbeitsleben falle.

Kannst Du Dir vielleicht einen kleinen Job suchen? Nur ein paar Stunden in der Woche.
Es kann ja auch ein soziales Projekt sein, bei dem Du mithelfen möchtest und/oder könntest.

Bei mir hilft in trüben Stimmungen auch viel Licht. Ich habe dann überall Festbeleuchtung an.

Ich wünsche Dir alles Gute.

LG, Inge
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UFO's

Patchworkdecke
Teddybear-Jacke
Kaffe Fassett Pullover für René
Zick-Zack-Top für mich
SIV Wikinger-Pullover für René
Saffy Kim Hargreaves für mich
Martha Kim Hargreaves für mich
RIPSA von Noro für mich
Sommerpulli Bändchengarn für mich
Herren-Zopf-Jacke für Frau(mich)
Ringelpulli für mich
Seidenpulli für mich
Kinderweste für ...
Kinderpullover Marine für ...
Kinderpullover Rauten für ...
Kinderpullover Katzen für ...
Baby-Bärenpulli für ...
Baby-Ringelpulli Gelb für ...
Baby-Jäckchen Rosa für ...

Musterflächen-Pulli für ...
Zick-Zack-Bordüren-Pulli für mich

In Arbeit

Jacke für Elias
LINUS(Falkenberg) Jacke für Elias
Baby-Decke Baumwolle
Baby-Decke Zauberball
Eileen eine Jacke für mich
Baby-Jacke für das Geschwisterchen
Mütze zur Baby-Jacke
Hello Kitty Baby-Pullover
Baby-Pullover Rosa/Weiss
Baby-Pullover Rosatöne

2011 fertig geworden

Baby-Jacke für das Geschwisterchen

Patchdecke

07.03.2010 250 Patches
Angehängtes Bild

Aktueller Stand
11.03.2010 252 Patches
13.03.2010 254 Patches
16.04.2010 264 Patches
13.10.2010 269 Patches
18.10.2010 281 Patches
21.10.2010 283 Patches

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