Samstag hieß es um 6 Uhr raus aus den Federn. Welch unchristliche Zeit für's Wochenende

Doch es hat sich gelohnt. Nachdem wir mit vollgepacktem Auto in Darmstadt ankamen, wurde das gesamte Geraffel ins Spinnzimmer verfrachtet, die Spinnräder an freien Stühlen platziert und die mitgebrachte Spinnwolle auf den Tischen ausgebreitet, auf das jeder das richtige zum Ausprobieren finde. Ausprobiert haben wir. Nicht zu knapp. Dochtwolle mit Beilauffaden und mit selbigem gezwirnt (Diamond Yarn oder so ähnlich meinte Illys schlaues Buch daheim), auf Seele (Sele?) mit Kokons, mit Krabben (vor meinem geistigen Auge erschien ein Brötchen mit Salatblatt und Mayo), Bouclé mit und ohne Perlen, Würstchengarn, mit Federn und was uns sonst noch in den Sinn kam. Unter Gabriele Breuers fachkundiger Anleitung klappte alles wunderbar. Sogar mein Bouclé, das ich nach dem letzten Kurs daheim nochmal versuchte - und fluchte -, klappte dank ihrer Ratschläge einwandfrei. Und diesmal habe ich mir wilde Notizen gemacht zur Felhlerbehebung gemacht. Ob ich später wieder daraus schlau werde, wird sich zeigen
Die obligatorische Stärkung am allseits liebevoll mitgebrachen Buffet ließ jeden Gedanken an Krabbenbrötchen schlagartig verstummen
Genug geschwafelt, lieber hier die ersten Bilder:

Wir basteln uns einen Garnrollenhalter zum extra-lockeren Abwickeln.

Explodierter Igel (eignet sich hervorragend, um tote Igel für die Straße zu basteln, um die Igelpopulation zu schonen)

Mein Perlenbouclé in der zweiten Entstehungsphase (2 müssen noch folgen) aka Kürbissuppe mit Glitzer