Herstellungsland des Strickgarns - Die Dienstagsfrage
Geschrieben von
Reni
,
05 Oktober 2011
·
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Wollschaffrage
Besser spät als nie: die Wollschaffrage
Bei einem früheren Arbeitgeber habe ich erfahren, dass fast 40% der Komponenten für deutsche Fahrzeuge aus dem Ausland stammen, also dort produziert werden und nur in Deutschland zum Mercedes oder VW zusammen gefügt.
Bei der Wolle bin ich mir sicher, dass zu 80% nur noch der Auftraggeber für die Produktion in Deutschland sitzt und sowohl die Rohware als auch die Fertigung aus dem Ausland kommen.
So betrachtet könnte ich nur bei wenigen deutschen Herstellern kaufen, die Auswahl wäre also sehr reduziert.
Angesichts dessen habe ich überhaupt keine Skrupel, beispiesweise Shetland-Garne zu kaufen, wo die Tiere vor Ort aufwachsen und das Garn verarbeitet wird. Ich muss sagen: die Qualität ist sehr gut. Ich habe heute noch einen rustikalen Pullover aus Schweizer Bergschafwolle, den ich vor 28 Jahren gestrickt habe und der mir im Winter lieber ist, als ein Anorak. Ich habe auch schon Kauni direkt aus dem Herstellungsland gekauft und war mit der Qualität zufrieden und auch die Istex-Wolle aus Island hat mich noch nie enttäuscht.
Wenn ich aufgrund diesen Erfahrungen etwas über den Zusammenhang zwischen Wollqualität und Herstellungsland sagen soll, dann ist das: meine Käufe im Herstellungsland des Garnes, wo auch die Wolle liefernden Tiere aufwachsen zeigen, dass es keinen Zusammenhang gibt, aufgrund dessen man auf die Qualität schließen könnte.
Denn von anderen habe ich schon gelesen, dass sie mit Produkten, die im Ausland (welchem genau?) hergestellt wurden, schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Kurz gesagt, das Herstellungsland spielt für mich eine untergeordnete Rolle, da es mir nicht darum geht, massenhaft Billigware anzuhäufen.
Bei der Wollproduktion ist es nicht anders als bei der restlichen Textilherstellung: Immer mehr Hersteller lassen nicht länger im eigenen Land, sondern billig im Ausland produzieren. Dabei werden die Wollpreise jedoch höchstens nach oben korrigiert. Wie wichtig ist Euch die Herkunft / das Herstellungsland Eurer Wolle? Welchen Zusammenhang seht Ihr zwischen Herstellungsland und Wollqualität? Vielen Dank an Maria für die heutige Frage!
Bei einem früheren Arbeitgeber habe ich erfahren, dass fast 40% der Komponenten für deutsche Fahrzeuge aus dem Ausland stammen, also dort produziert werden und nur in Deutschland zum Mercedes oder VW zusammen gefügt.
Bei der Wolle bin ich mir sicher, dass zu 80% nur noch der Auftraggeber für die Produktion in Deutschland sitzt und sowohl die Rohware als auch die Fertigung aus dem Ausland kommen.
So betrachtet könnte ich nur bei wenigen deutschen Herstellern kaufen, die Auswahl wäre also sehr reduziert.
Angesichts dessen habe ich überhaupt keine Skrupel, beispiesweise Shetland-Garne zu kaufen, wo die Tiere vor Ort aufwachsen und das Garn verarbeitet wird. Ich muss sagen: die Qualität ist sehr gut. Ich habe heute noch einen rustikalen Pullover aus Schweizer Bergschafwolle, den ich vor 28 Jahren gestrickt habe und der mir im Winter lieber ist, als ein Anorak. Ich habe auch schon Kauni direkt aus dem Herstellungsland gekauft und war mit der Qualität zufrieden und auch die Istex-Wolle aus Island hat mich noch nie enttäuscht.
Wenn ich aufgrund diesen Erfahrungen etwas über den Zusammenhang zwischen Wollqualität und Herstellungsland sagen soll, dann ist das: meine Käufe im Herstellungsland des Garnes, wo auch die Wolle liefernden Tiere aufwachsen zeigen, dass es keinen Zusammenhang gibt, aufgrund dessen man auf die Qualität schließen könnte.
Denn von anderen habe ich schon gelesen, dass sie mit Produkten, die im Ausland (welchem genau?) hergestellt wurden, schlechte Erfahrungen gemacht haben.
Kurz gesagt, das Herstellungsland spielt für mich eine untergeordnete Rolle, da es mir nicht darum geht, massenhaft Billigware anzuhäufen.








