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Die verstrickte Dienstagsfrage 33/2010

Geschrieben von das-wollschaf , 17 August 2010 · 553 Aufrufe

In allen Strickbüchern wird seitenlang und immer wieder eindringlich auf die  Notwendigkeit des gründlichen Faden-vernähens hingewiesen. Für viele ist das vernähen aber ein lästige Sache.

Ist Euch schon mal ein Strickstück ruiniert worden, weil die Fäden nicht gut vernäht waren?
Welches sind Eure Tipps für schnelles und effektives Faden-vernähen?

Herzlichen Dank an  Antje für die heutige Frage! 




Die Erste???
HIER ist meine Antwort

aponette
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Nach möglilchkeit vermeide ich das Vernähen. Wenn ich ein neues Knäuel ansetze, spleiße ich die Fäden des alten und des neuen auf und tausche sie nach und nach aus. Also bei einem vierfädigen Garn nehm ich für ein paar Maschen drei Fäden vom alten und einen vom neuen Knäuel, dann kommt ein Faden vom neuen Knäuel dazu und einer vom alten Knäuel fliegt wieder raus usw. das geht so über 10 bis 15 Maschen. Vorteil: man sieht den Übergang überhaupt nicht und kann die dünnen Singlefäden danach einfach abknipsen.
Wen es aber Anfangs- und Endfäden sind, bleibt einem nix anderes übrig als zu vernähen. Ja nach Dicke des Garns teile ich auch hier den Faden in zwei Teile, damit die Naht nicht so aufträgt. Wichtig: mindestens einmal hin und einmal zurück vernähen, damit es sich nicht selbst wieder aufzieht.
Ruiniert hab ich mir wegen nicht oder schlecht vernähter Fädchen noch nie etwas... ich bin da kraetiver ;-)
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_Michaela_
17.08.2010 - 08:10
Hallo,

mir macht Fädenvernähen nichts aus. Ich vernähe Fäden immer schon im Verlauf des Strickens, dann hat man am Ende nicht so viele und außerdem sieht das Strickstück dann auch besser aus.
Je nach Garnart und Garndicke vernähe ich unterschiedlich. Fäden vernähen muss immer auch elastisch geschehen. Daher vernähe ich oft so, dass ich auf der Rückseite die Maschen im Maschenstick nachnähe. Ist unsichtbar und haltbar.

Allerdings mache ich es bei vielen Stricksachen so wie Dags: ich versuche, den neuen Fadenansatz übergangsweise einzuarbeiten. Das geht jedoch leider nicht mit jedem Garn.

Baumwolle oder Leinenansätze mache ich am Rand, dieses glatte Garn zeigt drückt leider oft durch, bzw. durch die mangelnde Elastizität sieht man den Ansatz.

Ciao
Michaela
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Wollfluse
17.08.2010 - 08:24
Hallo zusammen!

Ja, an EINE Sache kann ich mich noch gut erinnern. Ich hatte für meine (damals noch kleine) Nichte einen Pullover gestrickt aus "Brazilia Stop And Go" und habe wohl die glatten, rutschigen Abschnitte der Wolle sehr unterschätzt. Auf jeden Fall fiel mir nach Fertigstellung von Vor- und Rückenteil nach dem Vernähen der Pullover regelrecht auseinander. Ich hatte das Gefühl, die Enden glitten einfach so aus den Maschen wieder raus.

Lehre: Bei solcher Wolle immer so vernähen, daß man ein größeres Fadenstück noch zusätzlich mit passendem Nähgarn unsichtbar einnäht. Dann hält die Sache.

Bei den vielen Schals, die ich auch aus dieser Wolle gestrickt habe, bin ich dann so verfahren - es ist nichts mehr aufgetrennt.

LG

Ute
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Hallo,

die Frage ist spannend und ich habe sie in meinem BLOG beantwortet.

Allerdings wurde hier möglicherweise "effektiv" mit "effizient" verwechselt.
Effektiv vernäht man Fäden, wenn man dies tut, egal, mit welcher Methode. Hier ist das Ziel, dass die Fäden überhaupt vernäht sind.
Gewünscht wird aber, dass die Fäden "effizient" vernäht werden können. Das Ziel "vernähte Fäden" soll mit geringstmöglichem Aufwand, aber maximaler Wirkung erzielt werden.
Ich werde immer ganz kribblig, wenn ich merke, dass diese beiden Begriffe falsch verwendet werden, daher möge man mir mein Oberlehrertum bitte verzeihen.

Viele Grüße
Reni
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ein leidiges Thema ....

nachzulesen in meinem Blog

liebe Grüße, angi
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Meine Antwort findet ihr im Hobbyatelier.

LG Steffi
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