Verstrickte Dienstagsfrage Auftragsstricken
Geschrieben von
ias
,
13 Oktober 2009
·
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Das Wollschaf fragt nach Auftragsstricken?
"Die Bezahlung, wenn man für Geld strickt, ist allgemein sehr gering, ebenso wenn man Selbstgestricktes verkauft: Der Lohn, umgerechnet auf die Stunde ist lächerlich. Gesetzt den Fall, man würde für das Stricken anständig bezahlt werden - würdest Du dann Deinen Beruf wechseln und professionelle Auftragsstrickerin werden? Falls nein, warum nicht?"
Nach 14 Jahren Selbständigkeit mit einem Wollgeschaft und vielen Auftragsstrickereien und der daraus gesammelten Erfahrung gibt es von mir ein klares NEIN.
Selbst wenn ich mein Hobby zum Beruf mache, möchte ich gegenüber meiner jetzigen finanziellen Situation keine Einbußen haben.
Dann bin ich als "Auftragsstrickerin" selbständig und habe alle Kosten, wie Krankenversicherung, Altersversorgung etc. selbst zu tragen.
Außerdem möchte ich soviel Urlaub haben wie jetzt und müsste auch Krankheitstage, an denen ich keine Nadel halten kann, mit einberechnen.
Also ergibt sich für mich z. B. rein rechnerisch folgendes Bild:
Ein Gehalt, das mir meinen jetzigen Lebensstandard ermöglicht, zuzüglicher aller Kosten
geteilt durch die Arbeitsstunden (Urlaub und Krankheit berücksichtigt)
ergibt einen Satz pro Stunde von rund € 38,00
Da ich eine Strickschnecke bin, brauche ich für einen Pullover vielleicht 30 Stunden (geschätzt, keine Ahnung).
Dann würde die reine Arbeit für einen Pullover beim mir kosten: 30 Stunden x € 38,00 = € 1.140,00
Tja, spätestens ab dieser Rechnung hätte sich das Thema für mich erledigt.
Stricken ist für mich Hobby und wird es auch bleiben.
Strickgrüße an Alle
von Inge
"Die Bezahlung, wenn man für Geld strickt, ist allgemein sehr gering, ebenso wenn man Selbstgestricktes verkauft: Der Lohn, umgerechnet auf die Stunde ist lächerlich. Gesetzt den Fall, man würde für das Stricken anständig bezahlt werden - würdest Du dann Deinen Beruf wechseln und professionelle Auftragsstrickerin werden? Falls nein, warum nicht?"
Nach 14 Jahren Selbständigkeit mit einem Wollgeschaft und vielen Auftragsstrickereien und der daraus gesammelten Erfahrung gibt es von mir ein klares NEIN.
Selbst wenn ich mein Hobby zum Beruf mache, möchte ich gegenüber meiner jetzigen finanziellen Situation keine Einbußen haben.
Dann bin ich als "Auftragsstrickerin" selbständig und habe alle Kosten, wie Krankenversicherung, Altersversorgung etc. selbst zu tragen.
Außerdem möchte ich soviel Urlaub haben wie jetzt und müsste auch Krankheitstage, an denen ich keine Nadel halten kann, mit einberechnen.
Also ergibt sich für mich z. B. rein rechnerisch folgendes Bild:
Ein Gehalt, das mir meinen jetzigen Lebensstandard ermöglicht, zuzüglicher aller Kosten
geteilt durch die Arbeitsstunden (Urlaub und Krankheit berücksichtigt)
ergibt einen Satz pro Stunde von rund € 38,00
Da ich eine Strickschnecke bin, brauche ich für einen Pullover vielleicht 30 Stunden (geschätzt, keine Ahnung).
Dann würde die reine Arbeit für einen Pullover beim mir kosten: 30 Stunden x € 38,00 = € 1.140,00
Tja, spätestens ab dieser Rechnung hätte sich das Thema für mich erledigt.
Stricken ist für mich Hobby und wird es auch bleiben.
Strickgrüße an Alle
von Inge








