Wollschaffrage Resteverwertung
Geschrieben von
ias
,
10 Oktober 2009
·
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Wie haltet Ihr es mit Euren Garnresten? Versucht Ihr, alles bis aufs letzte Gramm zu verstricken? Was macht Ihr mit den letzten kleinen Resten, werft Ihr die weg? Unterhalb von welcher Grammzahl wird ggf. weggeworfen? Oder verarbeitet Ihr auch Kleinstmengen in einem Resteprojekt, und wenn ja, was für eines wäre das?
Die von meiner Mutter und mir produzierten Reste sind folgendermaßen verarbeitet worden, und zwar bis auf den winzigsten Rest:
Soviel Fäden, egal welcher Qualität und Stärke, zu einem so dicken "Arbeitsfaden" zusammenfassen, dass er mit einer 6er Häkelnadel verarbeitet werden kann.
Dann wild drauflos Luftmaschenketten häkeln. Geht ein einzelner Faden aus, einfach einen anderen hinzufügen. Die Luftmaschenketten wurden wie ein Wollknäuel aufgewickelt.
In diese Luftmaschenketten ist alles, wirklich alles, hineingewandert. Auch Mohair, Angora, Glitzer, Pailetten, Aufgetrenntes usw.
In der Nähe von München, in Haar, gibt es ein Krankenhaus für psychisch Kranke. Dort gibt es u.a. als ergo therapeutische Maßnahme eine Weberei, die Fleckerlteppiche aus gebrachtem Material herstellt.
Für einen Quadratmeter Teppich haben wir 1,5 kg Luftmaschenkette gerechnet. Die Luftmaschenketten werden so verwebt, wie sonst die geschnittenen Stoffteile. Die Teppiche wurden und werden auch heute noch nach Maß herstellt.
Je dicker die Luftmaschenkette war, umso dicker war auch der fertige Teppich.
Je bunter die Luftmaschenkette war, umso bunter war auch der fertige Teppich.
Wenn eine Seite schon abgetreten war, konnten die Teppich umgedreht werden. So hielten diese Teppiche doch einige Jahre.
Und in der Zwischenzeit haben wir schon wieder für die die Nachfolger gehäkelt.
Irgendwie bin ich momentan immer hintendran. Der nächste Dienstag steht schon fast wieder vor der Tür.
Allen ein schönes Wochenende
wünscht Inge
Wollschaffrage?
Die von meiner Mutter und mir produzierten Reste sind folgendermaßen verarbeitet worden, und zwar bis auf den winzigsten Rest:
Soviel Fäden, egal welcher Qualität und Stärke, zu einem so dicken "Arbeitsfaden" zusammenfassen, dass er mit einer 6er Häkelnadel verarbeitet werden kann.
Dann wild drauflos Luftmaschenketten häkeln. Geht ein einzelner Faden aus, einfach einen anderen hinzufügen. Die Luftmaschenketten wurden wie ein Wollknäuel aufgewickelt.
In diese Luftmaschenketten ist alles, wirklich alles, hineingewandert. Auch Mohair, Angora, Glitzer, Pailetten, Aufgetrenntes usw.
In der Nähe von München, in Haar, gibt es ein Krankenhaus für psychisch Kranke. Dort gibt es u.a. als ergo therapeutische Maßnahme eine Weberei, die Fleckerlteppiche aus gebrachtem Material herstellt.
Für einen Quadratmeter Teppich haben wir 1,5 kg Luftmaschenkette gerechnet. Die Luftmaschenketten werden so verwebt, wie sonst die geschnittenen Stoffteile. Die Teppiche wurden und werden auch heute noch nach Maß herstellt.
Je dicker die Luftmaschenkette war, umso dicker war auch der fertige Teppich.
Je bunter die Luftmaschenkette war, umso bunter war auch der fertige Teppich.
Wenn eine Seite schon abgetreten war, konnten die Teppich umgedreht werden. So hielten diese Teppiche doch einige Jahre.
Und in der Zwischenzeit haben wir schon wieder für die die Nachfolger gehäkelt.
Irgendwie bin ich momentan immer hintendran. Der nächste Dienstag steht schon fast wieder vor der Tür.
Allen ein schönes Wochenende
wünscht Inge
Wollschaffrage?








