Ich habe schon eine Weile nicht mehr gejammert, weil das Wägelchen kaputt ist. Ich war auch ganz geduldig und bin der Werkstatt nicht jeden Tag auf den Zeiger gegangen. Aber heute - ich weiß gar nicht was ich sagen soll.
Ich zip mal den Verlauf noch mal
August 2014 - Fehlermeldung, Reparatur (€ 200 bezahlt) mit Androhung, wenn wieder der Fehler kommt brauche ich neues Steuergerät
September 2014 - Fehler kommt wieder, lt. Aussage BMW muss das Steuergerät getauscht werden
Oktober 2014 - ich suche nach anderen Möglichkeiten, leider vergeblich
November 2014 - stelle Kulanzantrag und sage ja zur Reparatur (wir reden von € 2.000 nur für das Teil)
Dezember 2014 - es tut und tut sich nix. Erst als ich massiv werde (so lange kann die Bearbeitung nicht dauern) wird festgestellt Genehmigung da, man hat nur falsch geguckt. Vier Tage später ich hole mein Auto, froh, dass nun alles wieder tut
Die Rechnung zur Reparatur kommt am 27.12. als verspätetes Weihnachtsgeschenk, ich beschließe mal nicht gleich zu bezahlen.
Ende Dezember 2014 - Fehlermeldung erscheint wieder. Aussage von BMW - 8 mal entlüften.
Ende Dezember 2014 - Fehlermeldung erscheint erneut. Meister hat Urlaub, Aushilfe entlüftet 20 mal, nach eigenen Angaben
Anfang Januar 2015 - Fehlermeldung erscheint wieder, es muss das zweite Steuergerät eingebaut werden, man vermutet, dass das erste Neugerät ebenfalls defekt war
Mitte Januar 2015 - Fehlermeldung erscheint nach 18 km wieder. Auch erneut entlüften hilft nicht
23. Februar 2015 - Spezialist aus München kommt, es wird ein Can-Corder eingebaut, ich soll den Fehler aufzeichnen. Zwei mal gemacht.
24. Februar 2015 - der Verkäufer vom Wägelchen fragt nach ob ich noch zufrieden bin

Anfang März 2015 - Recorder wird ausgebaut und an BMW München zur Auswertung geschickt
Februar/März 2015 - x Nachfragen was denn nun wann passieren wird
Mitte April 2015 - Auswertung hat ergeben, dass ein Schalter an der Lichtmaschine der Verursacher ist. Ausgetauscht. 35 km war die Welt in Ordnung. Dann erneut bekannte Fehlermeldung
Ende April 2015 - es geschieht nichts. Ich entschließe mich nachzufragen, wie es denn aussieht, wenn wir ein neues Auto kaufen.
07.05.2015 - ich bekomme auf Nachfrage! ein Angebot zugeschickt und weiß jetzt nicht ob ich lachen, weinen oder nur den Kopf schütteln soll. Da mein Auto ja kaputt ist kann man es nur an einen Händler weiterverkaufen, deshalb muss man mir einiges vom Ankaufswert abziehen. Rabatt, ja gibt es 4.000 Euro, aber den würde, wenn ich das richtig verstanden habe jeder bekommen, der das Auto kauft, denn es steht beim Händler im Vorführraum. Und ich muss die Rechnung für die Reparatur nicht zahlen (habe ich bisher immer noch nicht, da ja auch nicht repariert)
Zwischen all diesen Aktionen, drölfundneunzig mal mit der Werkstatt telefoniert und mit dem Kundenservice von München. Letztere haben gemeint ich können dann, wenn alles ausgestanden ist gern noch mal auf sie zukommen und dann bekomme ich einen Gutschein für eine Tankfüllung oder auch zwei, und keine Ahnung wie oft mit dem Auto in die Werkstatt um den Fehlerspeicher auszulesen.
Außerdem sollte ich froh sein, dass man sich überhaupt darum kümmert.
Fazit:
- Mein Auto ist kaputt, keiner weiß was es hat und dafür werde ich nun auch noch bestraft indem man mir unterirdische Konditionen bietet.
- Privat verkaufen - ich muss auf alle Fälle angeben, dass dieser Defekt da ist.
- Ein Händler, egal von welcher Marke, verkaufen und dort ein neues kaufen - die werden mich auch nicht mit Gold aufwiegen.
- Weiter damit fahren, hoffen, dass nicht noch mehr kaputt geht und dieses ganze Zeug funktioniert, wenn ich es denn brauche. Siehe Eintrag hier.
Ich versteh die Welt nicht mehr und könnte k.....!
Das musste jetzt raus. Vielleicht kann's mir ja jemand erklären.