erster Mai
Geschrieben von
aponette
,
01 Mai 2008
·
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heute hat bei uns die Freibadsaison angefangen und ich war dabei! Habe mir voller guter Vorsätze gleich eine Dauerkarte gekauft und schon mal gut mit 1500m begonnen. Dann bin ich mit dem Schwung, den ich dann noch hatte gleich in den (nötigen!!!
) Hausputz gerutscht und landete schliesslich auf der Liege in der Sonne mit meinem Strickzeug.
Vor dort vertrieb mich dann eine Regenschauer und jetzt beobachte ich ein richtiges Aprillwetter: Sonne und Regen im fröhlichen WEchsel. Aber am ersten Mai sei so etwas noch erlaubt....
Diese Woche habe ich wieder begonnen zu arbeiten, nach vier Wochen ist es dann schon wieder etwas Gewöhnung! Und es bestärkt mich in meiner Vorstelleung mir noch ein STandbein ausserhalb der Apotheke zu suchen. Bisweilen muss ich schon sagen, kann ich das Gejammere vieler Kunden darüber, dass sie jetzt deutlich mehr selber beisteuern müssen einfach nicht mehr ertragen. Der grösste Teil der Leute hat überhaupt keine Vorstellung davon, wie unglaublich gut es uns hier in Deutschland geht. So gut ist es noch nie im Laufe der gesamten Geschichte einem so grossen Anteil der Bevölkerung gegangen. Wenn ich mir überlege, was alles heutzutage zum sog. Grundstandart gehört, also Dinge die wir haben, ohne uns wirklich Gedanken drüber zu machen: Telefon, Fernseher, Radio und einen Schrank voller Kleider. Noch vor Hundert Jahren war es unvorstellbar mehr als vielleicht zwei Paar Schuhe zu haben. Ein Paar für Alltags und ein Paar für die Feiertage. Ich weiss nicht, ob es uns gut bekommt, dass wir so viele SACHEN haben. So habe ich z.B. drei Tee/Kaffegeschirre, die ich nicht einmal benutze - je! Denn wir benutzen immer nur Becher. Wenn ich für mich allein wäre, würde ich vielleicht mal mit einer RICHTIG grossen Wegwerfaktion beginnen, vieles von dem, was da ist, gehört aber nun mal meinem Göga und mir gemeinsam....Und der tut sich mit dem Wegwerfen sehr schwer. Das sind so die Überreste einer Erziehung, die den Überfluss in dieser Art nicht kannte und daher nach dem Motto lebte: Was mehr wert ist wie eine Laus, das hebe auf und trag nach Haus. Was für einen Bastelkeller allerdings wirklich ein gutes Motto ist, denn kaum hat man ein Teil entsorgt, kommt der Fall, dass eben DIESES Teil grade genau für etwas gepasst hätte....
Aber in der restlichen Wohnung ist diese Einstellung dann doch nicht dem Ideal der japanischen Einfachheit und Klarheit förderlich.
Wobei ich auch beim WEgwerfen immer mit gemischten Gefühlen dabei bin. Denn schliesslich haben die Dinge alle mal einen Wert gehabt und Geld gekostet und sie müssen ja auch irgendwo hin!?! Das gehört dann ins Kapitel Umweltbewusstsein.
Immerhin ist Wolle eine von alleine nachwachsende und natürliche Resource - wie sieht es allerdings mit der Entsorgung aus?? Verrottet Wolle? Könnte ich meine Merinopullis schreddern und auf den Kompost schmeissen?? Ist Wolle vielleicht essbar?? Und wie steht es mit Baumwolle?? Gehören Textilien aus Naturfasern nicht in den Biomüll??
Fragen über Fragen.
Diese Woche habe ich wieder begonnen zu arbeiten, nach vier Wochen ist es dann schon wieder etwas Gewöhnung! Und es bestärkt mich in meiner Vorstelleung mir noch ein STandbein ausserhalb der Apotheke zu suchen. Bisweilen muss ich schon sagen, kann ich das Gejammere vieler Kunden darüber, dass sie jetzt deutlich mehr selber beisteuern müssen einfach nicht mehr ertragen. Der grösste Teil der Leute hat überhaupt keine Vorstellung davon, wie unglaublich gut es uns hier in Deutschland geht. So gut ist es noch nie im Laufe der gesamten Geschichte einem so grossen Anteil der Bevölkerung gegangen. Wenn ich mir überlege, was alles heutzutage zum sog. Grundstandart gehört, also Dinge die wir haben, ohne uns wirklich Gedanken drüber zu machen: Telefon, Fernseher, Radio und einen Schrank voller Kleider. Noch vor Hundert Jahren war es unvorstellbar mehr als vielleicht zwei Paar Schuhe zu haben. Ein Paar für Alltags und ein Paar für die Feiertage. Ich weiss nicht, ob es uns gut bekommt, dass wir so viele SACHEN haben. So habe ich z.B. drei Tee/Kaffegeschirre, die ich nicht einmal benutze - je! Denn wir benutzen immer nur Becher. Wenn ich für mich allein wäre, würde ich vielleicht mal mit einer RICHTIG grossen Wegwerfaktion beginnen, vieles von dem, was da ist, gehört aber nun mal meinem Göga und mir gemeinsam....Und der tut sich mit dem Wegwerfen sehr schwer. Das sind so die Überreste einer Erziehung, die den Überfluss in dieser Art nicht kannte und daher nach dem Motto lebte: Was mehr wert ist wie eine Laus, das hebe auf und trag nach Haus. Was für einen Bastelkeller allerdings wirklich ein gutes Motto ist, denn kaum hat man ein Teil entsorgt, kommt der Fall, dass eben DIESES Teil grade genau für etwas gepasst hätte....
Aber in der restlichen Wohnung ist diese Einstellung dann doch nicht dem Ideal der japanischen Einfachheit und Klarheit förderlich.
Immerhin ist Wolle eine von alleine nachwachsende und natürliche Resource - wie sieht es allerdings mit der Entsorgung aus?? Verrottet Wolle? Könnte ich meine Merinopullis schreddern und auf den Kompost schmeissen?? Ist Wolle vielleicht essbar?? Und wie steht es mit Baumwolle?? Gehören Textilien aus Naturfasern nicht in den Biomüll??
Fragen über Fragen.









Aber ich bin noch viel besser als mein Mann, ich kann durchaus Sachen in die Tonne kloppen, nach dem Motto, aus den Augen, aus dem Sinn, er kann das gar nicht.
Ich glaube sogar, dass er noch irgendwo seinen Firmanzug hat....