erschrocken und schockiert war ich heute, als ich eine Glosse in
Spiegel Online las, ganz besonders die Kommentare dazu.

Das ist ein HAss und blanker Neid, der mich wirklich erschocken hat. Besonders da alle die HEtztiraden ohne echte Argumente auskamen, und vor Verallgemeinerungen, Hörensagen und "JEder-weiss-ja-daß" nur so strotzen. Vorurteile ohne Ende - Nicht-wissen und vor allem Nicht-Wissen-Wollen, das nur bedrückend ist.
JEder "weiß" (oder hat von jemand anderem mal gehört), daß Apotheker von zehn Euro Umsatz zwanzig Euro GEwinn machen.

Weil in guten Geschäftslagen mehrere Apotheken nah beieinander stehen, folgert man daraus, daß die doch alle viel zu viel GEld verdienen.
Ich habe noch nicht gehört, daß sich jemand darüber aufregt, daß in den Innenstädten ein Bekleidungsgeschäft neben dem anderen ist, oder wir allein in der STuttgarterstrasse in Feuerbach auf tausend Meter mindestens sechs Bäckereien haben. Brot ist eindeutig zu teuer, die verdienen viel zu viel daran, sonst ginge das doch nicht.....
TRaurig ist, daß jeder dieser "BEscheidwisser" sich über die echten ZAhlen informieren könnte, wenn er denn wollte. Aber inzwischen bin ich schon fast geneigt zu denken, daß diese ARt der Stimmungsmache System hat und von interessierten Kreisen lanciert wird. Tatsache ist, daß der Arzneimittelsektor immer noch ein Sektor ist, in dem keiner der "GRoßen" (z.B. Metro, DM, Roßmann etc.) "mitspielen" darf/kann. Tatsache ist auch, daß es sich um ein nicht grade kleines GEschäft handelt, da hätten die doch natürlich gerne ihre Finger drin. Und eines kann man sicher sagen: wenn mal die wirklich GRoßen da mitspielen, dann werden sich die KRankenkassen aber ganz doll die Augen reiben, wenn sie mit jemandem wie Roßmann verhandeln dürfen. Dann haben sie es nämlich nicht mit ein paar Laienschauspielern zu tun, wie z.Z. jetzt der Fall ist, sondern dann weden da echte Profis am Tisch sitzen, und wenn Roßmann dann mal eben droht, den halben MArkt zu boykottieren, dann werden sich die Spannen sicher wieder deutlich zu Ungunsten der KKs entwickeln.
Und bis dahin werden Fakten verschwiegen, wie: Apotheken bekommen vom GKV-Gesamtumsatz 2,8% (Ddie Verwaltung der KRankenkassen sind übrigens bei 5,8%, und das bei halb so vielen ANgestellten), das reicht heute eben mal um die laufenden Kosten zu bezahlen. In anderen Worten: von 100Euro KK-Beitrag, gehen 2,80 an die Apotheke und 5,80 kassiert die KK fürs verwalten.
Unser STaat kassiert kräftig bei dem Arzneimittelpreisen mit: satte 19% von jedem Medikament muß die Krankenkasse an PApa STaat zahlen, das ist mehr als die Apotheken bekommen.
Der dickste Kostenbrocken für die GKV sind die KRankenhäuser: ca.50% der Ksoten landen da.
Die Ärzte sind mit guten 16% dabei, ca. auf derm selben Level wie die ARzneimittelkosten (das übrignes incl. der Apotheken).
Bei all dieser Hezte frage ich mich allerding immer wieder eines: wieso sind Apotheker seit Jahren IMMER wieder unter den ersten Drei, bei der Frage: wem vertrauen sie? WEnn wir doch in Wahrheit diese Systemschmarozer sind und im GRunde völlig überflüssig???