Werke
Geschrieben von
Miss Ellie
,
22 November 2011
·
157 Aufrufe
Fertig geworden sind also in letzter Zeit: Hochzeitskleid 1 und Hochzeitskleid 2. Der Unterwegs-Schal aus einem Knäuel Farbverlaufs-Sockengarn. Der dicke bunte Wollpullover aus Zitron-Garn (naja, fertig ... da wären noch die Fäden. Wenn schon!)
In Arbeit sind: der Lace-Mohair-Schal für meine Mutter. Deadline ist Weihnachten. Das Muster ist nicht intuitiv, es hat sechs Musterreihen (nur Vorderseite, zurück stets links), und obwohl ich dieses Muster selbst ausgesucht habe, tat ich mich schwer damit. Ich zwinge mich, täglich mindestens eine Musterfolge zu stricken. Bin jedenfalls über der Hälfte.
Da ich fand, dass ich eine Belohnung verdient hatte, fing ich einen Pullover aus meinem neu gekauften rotmelierten Rowan Colourspun an. Und da der Unterwegs-Schal auch fertig war, hatte ich die Idee, das Norogarn anzustricken. Schrob ich von dem Norogarn? Ich sah es bei Mandor's in Glasgow, Noro Kureyon Sockengarn, vier Knäuel = 400 Gramm. Alle Welt macht so einen Hype um diese Norogarne, drum wusste ich natürlich, dass ich WAS BESONDERES vor mir hatte. Zwar viel zu bunt für mich. Aber dochja, irgendwie, schon ziemlich speziell, muss man sagen. Sie waren um 50% reduziert. Das entschied die Sache.
Zuhause fand ich eine prima Anleitung für eine prima Jacke aus genau dem Garn in genau der Farbe. Und auch die Menge reichte, wie es schien. Sie besteht aus 5 Teilen, zwei davon gerade Streifen, ideal für unterwegs.
Samstag abend, nach des Tages Mühen, saß ich auf dem Sofa und schlug Maschen für den ersten Norostreifen an. Maschenprobe hatte ich längst gemacht, darum war ich mit dem Garn schon bekannt und siezte es auch nicht mehr. Der beste Lebensgefährte von allen schaute vom Rechner auf und fragte:
"Musterprobe?"
"Nein, das wird eine Jacke. In Teilen zu stricken, geht ganz gut unterwegs."
"Das ist doch das Garn aus Glasgow?"
"Ja, genau."
"Das Garn, was so horrend teuer ist?"
"Ja, genau."
"Das Garn, was Du eigentlich mit Gewinn bei ebay verscherbeln wolltest?"
Schönes Wetter heute, erwiderte ich. Mein Gott, kommt eigentlich gar nichts im Fernsehen? Und schließlich: ein gutes Gedächtnis kann man haben, man muss es aber nicht immer zeigen.
In Arbeit sind: der Lace-Mohair-Schal für meine Mutter. Deadline ist Weihnachten. Das Muster ist nicht intuitiv, es hat sechs Musterreihen (nur Vorderseite, zurück stets links), und obwohl ich dieses Muster selbst ausgesucht habe, tat ich mich schwer damit. Ich zwinge mich, täglich mindestens eine Musterfolge zu stricken. Bin jedenfalls über der Hälfte.
Da ich fand, dass ich eine Belohnung verdient hatte, fing ich einen Pullover aus meinem neu gekauften rotmelierten Rowan Colourspun an. Und da der Unterwegs-Schal auch fertig war, hatte ich die Idee, das Norogarn anzustricken. Schrob ich von dem Norogarn? Ich sah es bei Mandor's in Glasgow, Noro Kureyon Sockengarn, vier Knäuel = 400 Gramm. Alle Welt macht so einen Hype um diese Norogarne, drum wusste ich natürlich, dass ich WAS BESONDERES vor mir hatte. Zwar viel zu bunt für mich. Aber dochja, irgendwie, schon ziemlich speziell, muss man sagen. Sie waren um 50% reduziert. Das entschied die Sache.
Zuhause fand ich eine prima Anleitung für eine prima Jacke aus genau dem Garn in genau der Farbe. Und auch die Menge reichte, wie es schien. Sie besteht aus 5 Teilen, zwei davon gerade Streifen, ideal für unterwegs.
Samstag abend, nach des Tages Mühen, saß ich auf dem Sofa und schlug Maschen für den ersten Norostreifen an. Maschenprobe hatte ich längst gemacht, darum war ich mit dem Garn schon bekannt und siezte es auch nicht mehr. Der beste Lebensgefährte von allen schaute vom Rechner auf und fragte:
"Musterprobe?"
"Nein, das wird eine Jacke. In Teilen zu stricken, geht ganz gut unterwegs."
"Das ist doch das Garn aus Glasgow?"
"Ja, genau."
"Das Garn, was so horrend teuer ist?"
"Ja, genau."
"Das Garn, was Du eigentlich mit Gewinn bei ebay verscherbeln wolltest?"
Schönes Wetter heute, erwiderte ich. Mein Gott, kommt eigentlich gar nichts im Fernsehen? Und schließlich: ein gutes Gedächtnis kann man haben, man muss es aber nicht immer zeigen.









LG,
Birgit