wie immer bei Sorgen
Geschrieben von
Miss Ellie
,
31 März 2011
·
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Ich habe den zweiten Zackenlappen angefangen, denn der erste ist fertig. Und sieht richtig schön aus. Dabei hatte ich das Garn mit großen Bedenken und der Maßgabe: das wird verschenkt! gekauft. Es ist ja rosa, hellgrün und weiß. Nur was für kleine Mädchen. Und nun würde ichs am liebsten selbst behalten. Oder ich schenke es einem kleinen Mädchen zum 60-sten Geburtstag, ich denk schon, dass sie sich drüber freuen wird. - Der zweite Zackenlappen entsteht aus dem angebrochenen Zauberball in Herbstfarben. Leider besteht er wirklich nur aus meliertem Garn, keine reinen Farben zwischendurch, kein Orange oder Rot oder Schwarz, allenfalls hellgrau. Der erste zauberball war in der Beziehung schöner. Was lernen wir daraus? Ich muss UNBEDINGT noch einen davon kaufen, mit Orange und Rot drin.
Warum ich den soliden Herrenpullover in der Ecke liegen lasse, um mich wie blöd in die zauberbälle zu stürzen, ist leicht beantwortet: häusliche Aufregung und Gram, ich sag nur: schulverweigerndes, hartnäckig bläuendes und lügendes Pflegekind ... und wie immer in seelischer Not brauche ich ein COMFORT KNIT. Tja, so isses. Nicht strickende Mitmenschen stellen sich ja recht gern vor, welches Leben StrickerInnen führen und sehen das als eine lange Blumenwiesen-Herbstlaub-Szenerie mit gelassen auf der Bank sitzender Dame, die allenfalls gelegentlich das Weidenkörbchen greift, um auf dem Markt einige frische Lebensmittel zu kaufen .... Frauen, die tagsüber arbeiten, abends Haushalt und Kinder bekümmern, ihre Zeit akribisch planen und im Zug unterwegs stricken, kommen da seltenst vor.
Aber Stricken hilft gegen Sorgen. Dochja, das auf jeden Fall.
Warum ich den soliden Herrenpullover in der Ecke liegen lasse, um mich wie blöd in die zauberbälle zu stürzen, ist leicht beantwortet: häusliche Aufregung und Gram, ich sag nur: schulverweigerndes, hartnäckig bläuendes und lügendes Pflegekind ... und wie immer in seelischer Not brauche ich ein COMFORT KNIT. Tja, so isses. Nicht strickende Mitmenschen stellen sich ja recht gern vor, welches Leben StrickerInnen führen und sehen das als eine lange Blumenwiesen-Herbstlaub-Szenerie mit gelassen auf der Bank sitzender Dame, die allenfalls gelegentlich das Weidenkörbchen greift, um auf dem Markt einige frische Lebensmittel zu kaufen .... Frauen, die tagsüber arbeiten, abends Haushalt und Kinder bekümmern, ihre Zeit akribisch planen und im Zug unterwegs stricken, kommen da seltenst vor.
Aber Stricken hilft gegen Sorgen. Dochja, das auf jeden Fall.









LG,
Birgit