Dienstagsfrage / Erinnerungen / Trachtenjacken
Geschrieben von
Miss Ellie
,
26 Juni 2007
·
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Meinen Schrank zieren unzählige Pullis, Tops, Jacken, Westen usw. alle selbst gestrickt. Manche Sachen habe ich jahrelang nicht getragen. Langsam reift der Entschluß einiges abzugeben. Doch wem, wohin? Zur Altkleidersammlung? Eigentlich zu schade dafür, außerdem hängt doch irgendwie noch mein Herz daran. Wie handhabt ihr das?
Also so arg viele selbstgestrickte Teile sind es in meinem Schrank nicht, da ich ja erst im vorletzten Jahr wieder mit dem Stricken begonnen habe und nicht nur für mich selbst, sondern auch für Tochter und Tochterfreundinnen strickte. Aber ich besitze noch aus den 80ern und aus den 90ern schöne selbstgestrickte Pullover und Jacken, von meiner Mutter gemacht. Die sind teilweise wegen der breiten Schulterschnitte unmodern oder ich ziehe sie einfach nicht mehr an (die beiden blauen Trachtenjacken z.B. sind derzeit nicht so mein Stil - vor umzig Jahren trug ich sowas zu Jeans). Wegwerfen? Niemals. Lieber anderes wegwerfen, damit Platz im Schrank wird. Ich habe alte Bettwäsche weggeschmissen, damit ich die Herzenswerke aufheben kann - es hat auch noch keiner meiner Nachkommen geschrien, wo denn die Alf-Bettwäsche mit dem "Null Problemo"-Schriftzug geblieben ist. - Täte mich eh interessieren, wie die hier versammelten StrickerInnen zu Trachtenstrick stehen. Zeitweise, Jahresangaben siehe oben, fand ich das total klasse und besaß ein halbes Dutzend Trachtenjanker, z.B. die zitronengelbe Puffärmeljacke mit den Herzknöpfen, es gibt ein Foto, das beweist, ich war damals farbenblind, sprich, ich trug besagte Jacke zu einem bonbonrosa Rock. Nein, der Rock war kein Sonderangebot, nein, ich hatte ihn nicht geschenkt bekommen, sondern selbst genäht.
Abgesehen von den besagten Jankern gabs in meinem Kleiderschrank nichts Trachtiges, Dirndl fand ich furchtbar, Haferlschuhe auch.
Also so arg viele selbstgestrickte Teile sind es in meinem Schrank nicht, da ich ja erst im vorletzten Jahr wieder mit dem Stricken begonnen habe und nicht nur für mich selbst, sondern auch für Tochter und Tochterfreundinnen strickte. Aber ich besitze noch aus den 80ern und aus den 90ern schöne selbstgestrickte Pullover und Jacken, von meiner Mutter gemacht. Die sind teilweise wegen der breiten Schulterschnitte unmodern oder ich ziehe sie einfach nicht mehr an (die beiden blauen Trachtenjacken z.B. sind derzeit nicht so mein Stil - vor umzig Jahren trug ich sowas zu Jeans). Wegwerfen? Niemals. Lieber anderes wegwerfen, damit Platz im Schrank wird. Ich habe alte Bettwäsche weggeschmissen, damit ich die Herzenswerke aufheben kann - es hat auch noch keiner meiner Nachkommen geschrien, wo denn die Alf-Bettwäsche mit dem "Null Problemo"-Schriftzug geblieben ist. - Täte mich eh interessieren, wie die hier versammelten StrickerInnen zu Trachtenstrick stehen. Zeitweise, Jahresangaben siehe oben, fand ich das total klasse und besaß ein halbes Dutzend Trachtenjanker, z.B. die zitronengelbe Puffärmeljacke mit den Herzknöpfen, es gibt ein Foto, das beweist, ich war damals farbenblind, sprich, ich trug besagte Jacke zu einem bonbonrosa Rock. Nein, der Rock war kein Sonderangebot, nein, ich hatte ihn nicht geschenkt bekommen, sondern selbst genäht.
Abgesehen von den besagten Jankern gabs in meinem Kleiderschrank nichts Trachtiges, Dirndl fand ich furchtbar, Haferlschuhe auch.









Was das Weggeben von Stricksachen anlangt: Ich kann mich gut trennen. Ich habe 3-4 Sachen, die ich definitiv nicht mehr anziehe, weil
a) die Farbe mir nicht steht. Es handelt sich um einen Mantel im Ragna-Muster mit schrägen Einschubtaschen und einem Schalkragen.
b) ich rausgeschrumpft bin. Da habe ich eine Jacke mit mehreren Lanartus-Garnen in Streifen gestrickt, mit einem sehr wandelfähigen Schal dran, den man unterschiedlich drapieren kann, passt bestens von Größe 44 bis 52 und macht durch den Schnitt eine gute Figur
c) das Garn so schrägelt, dass es nicht mal in Form gebügelt werden kann. Es ist Gyrid von Lavold mit kurzem Arm, in meinem Stricktagebuch "Spinat mit Lachs". Hochwertige Leinengarne, wovon das eine aus der Art schlägt. Ein Fall für Wegwerfen.
d) nochmal rausgeschrumpft bin, aus zwei Baumwolltunikas, eine gestrickt und gebatikt, eine aus bunten Baumwoll- und Leinenresten.
Ist alles fotodokumentiert und daher kann ich mich leicht davon trennen.
Ich stelle fest, dass ich ganz wenig für mich stricke und es dann auch trage.
Ciao
Michaela