viele Fragen
Geschrieben von
Miss Ellie
,
26 Februar 2008
·
239 Aufrufe
Die verstrickte Dienstagsfrage 9/2008
Beim Stricken heute ist mir folgende Frage gekommen: Was machen eigentlich Wollstrickerinnen, wenn sie feststellen, daß sie versehentlich von der Strickvorlage/-anleitung abgewichen sind oder sogar einen "Strickfehler" begangen haben? Trennt ihr das Gestrickte auf und korrigiert es? oder legt ihr das Strickzeug erst mal auf unbestimmte Zeit zur Seite (und ärgert euch, daß euch das passiert ist)? oder könnt ihr Euch mit dem "Strickfehler" arrangieren und bucht es unter "individuelle Machart" ab? Was sind Eure Erfahrungen?
Zweifelsohne Strickanleitungen sind hilfreich! Z. B. beim Pulloverstricken (Musteranleitung und Größenangaben). Oder strickt ihr doch "kreativer": Stellt die Strickmuster selbst
zusammen? Nehmt das Maßband zur Hand wegen Breiten- und Längenberechnung, oder sogar den Taschenrechner? Wie geht ihr vor, damit es Euer "Lieblingsstück" wird?
Vielen Dank an Irene für die heutige Frage!
Das sind ja viele Fragen auf einmal. Strickfehler gibts ja vielerart. Wenn ich bei Ajourmustern eine Masche vergessen habe o.ä. merke ich das recht schnell, schnell genug jedenfalls, um es noch auszubessern, zurückzustricken, hinzupfuschen. Meine Vorlagen mache ich selbst, das erleichtert zumindest das Verständnis derselben ... will sagen, mit der Notation habe ich keine Schwierigkeiten
Wenn etwas nicht so ist, wie ich es haben will, und ich merke, dass ich mich damit nicht anfreunden kann, ribbele ich wohl oder übel.
Ich gehe gern auf Nummer Sicher, daher stelle ich es so an, dass die in Arbeit befindlichen Teile anprobiert werden können - also keine flachen Einzelteile, sondern tunlichst alles an einem Stück.
Bei einem Werk passiert es mir gerade, dass ich merke, dass das Teil zu schwer wird. Da es ein Sommerpullover werden sollte, liegt er eh in einer dunklen Ecke. Ich weiß schon, was zu tun ist. Abmessen, wieviel ich bereits gestrickt habe, wie lang das Teil insgesamt werden soll, wiegen, wieviel ich verbraucht habe, ausrechnen, wie viel ich noch brauchen werde, und wenn ich dann weiß, wie schwer das Teil werden wird, weiß ich auch, ob ich noch genug Material habe. Und ich kann abwägen, ob mir das zu schwer ist oder nicht. Ich habe da nur keine Lust dazu.
Beim Stricken heute ist mir folgende Frage gekommen: Was machen eigentlich Wollstrickerinnen, wenn sie feststellen, daß sie versehentlich von der Strickvorlage/-anleitung abgewichen sind oder sogar einen "Strickfehler" begangen haben? Trennt ihr das Gestrickte auf und korrigiert es? oder legt ihr das Strickzeug erst mal auf unbestimmte Zeit zur Seite (und ärgert euch, daß euch das passiert ist)? oder könnt ihr Euch mit dem "Strickfehler" arrangieren und bucht es unter "individuelle Machart" ab? Was sind Eure Erfahrungen?
Zweifelsohne Strickanleitungen sind hilfreich! Z. B. beim Pulloverstricken (Musteranleitung und Größenangaben). Oder strickt ihr doch "kreativer": Stellt die Strickmuster selbst
zusammen? Nehmt das Maßband zur Hand wegen Breiten- und Längenberechnung, oder sogar den Taschenrechner? Wie geht ihr vor, damit es Euer "Lieblingsstück" wird?
Vielen Dank an Irene für die heutige Frage!
Das sind ja viele Fragen auf einmal. Strickfehler gibts ja vielerart. Wenn ich bei Ajourmustern eine Masche vergessen habe o.ä. merke ich das recht schnell, schnell genug jedenfalls, um es noch auszubessern, zurückzustricken, hinzupfuschen. Meine Vorlagen mache ich selbst, das erleichtert zumindest das Verständnis derselben ... will sagen, mit der Notation habe ich keine Schwierigkeiten
Wenn etwas nicht so ist, wie ich es haben will, und ich merke, dass ich mich damit nicht anfreunden kann, ribbele ich wohl oder übel.
Ich gehe gern auf Nummer Sicher, daher stelle ich es so an, dass die in Arbeit befindlichen Teile anprobiert werden können - also keine flachen Einzelteile, sondern tunlichst alles an einem Stück.
Bei einem Werk passiert es mir gerade, dass ich merke, dass das Teil zu schwer wird. Da es ein Sommerpullover werden sollte, liegt er eh in einer dunklen Ecke. Ich weiß schon, was zu tun ist. Abmessen, wieviel ich bereits gestrickt habe, wie lang das Teil insgesamt werden soll, wiegen, wieviel ich verbraucht habe, ausrechnen, wie viel ich noch brauchen werde, und wenn ich dann weiß, wie schwer das Teil werden wird, weiß ich auch, ob ich noch genug Material habe. Und ich kann abwägen, ob mir das zu schwer ist oder nicht. Ich habe da nur keine Lust dazu.








