Jubilate Cantate
Geschrieben von
Miss Ellie
,
17 August 2012
·
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Heute abend werde ich die Saumblende der Norojacke feierlich abketten! Dann noch die Ärmel einnähen und einige Fäden vernähen und hier und da noch was richten.
Mein gemischter Hitch Hiker geht auch voran. Ich stricke einfach so lange, bis das Garn zu Ende ist. Groß genug wäre er eigentlich schon. Wird das ein Fest, fürs unterwegs stricken ein neues Teil beginnen zu können! Ich debattiere noch mit mir, ob Socke oder Schal.
Heute vormittag kam ich aus der Arztpraxis, es ging schon auf halb elf, die Straßen waren wieder voller entspannter Teenies in Shorts und Latschen, ich hatte nicht übel Lust, Arbeit Arbeit sein zu lassen und mich in den Park zu flüchten. Dort die Rosen zu betrachten, unter Bäumen bei leichtem Wind über dies und das oder auch mal über gar nichts nachzudenken (was ja hohe Kunst ist), im Backhaus ein Brot zu kaufen und das als Tagewerk zu deklarieren. Im Album "mein Sommer wie ich ihn gern hätte" wären auch ein paar Fotos davon, wie Leute mit Sonnenkappen unter hohen Platanen Boule spielen. Oder Karten. Phase zehn. Oder in einem dieser Naturgärten herumhocken, wo man keín Unkraut zupfen muss. Mit Nachbarn an der Klöntür stehen. Mit der Spüliflasche auf Wespen spritzen. Abends auf einem Bänkchen vor dem Haus sitzen und ein wenig singen (in russischen Romanen kommt das dauernd vor, dass Leute draußen sitzen und singen, ein schöner Brauch, ich kann "Moskauer Nächte" und "Kalinka").
Wie auch immer: ich riss mich zusammen, ging zum Zug und fuhr gen Büro.
Mein gemischter Hitch Hiker geht auch voran. Ich stricke einfach so lange, bis das Garn zu Ende ist. Groß genug wäre er eigentlich schon. Wird das ein Fest, fürs unterwegs stricken ein neues Teil beginnen zu können! Ich debattiere noch mit mir, ob Socke oder Schal.
Heute vormittag kam ich aus der Arztpraxis, es ging schon auf halb elf, die Straßen waren wieder voller entspannter Teenies in Shorts und Latschen, ich hatte nicht übel Lust, Arbeit Arbeit sein zu lassen und mich in den Park zu flüchten. Dort die Rosen zu betrachten, unter Bäumen bei leichtem Wind über dies und das oder auch mal über gar nichts nachzudenken (was ja hohe Kunst ist), im Backhaus ein Brot zu kaufen und das als Tagewerk zu deklarieren. Im Album "mein Sommer wie ich ihn gern hätte" wären auch ein paar Fotos davon, wie Leute mit Sonnenkappen unter hohen Platanen Boule spielen. Oder Karten. Phase zehn. Oder in einem dieser Naturgärten herumhocken, wo man keín Unkraut zupfen muss. Mit Nachbarn an der Klöntür stehen. Mit der Spüliflasche auf Wespen spritzen. Abends auf einem Bänkchen vor dem Haus sitzen und ein wenig singen (in russischen Romanen kommt das dauernd vor, dass Leute draußen sitzen und singen, ein schöner Brauch, ich kann "Moskauer Nächte" und "Kalinka").
Wie auch immer: ich riss mich zusammen, ging zum Zug und fuhr gen Büro.








