Mehrfarbengestrick ist mir als Technik nicht geläufig, ich muss mich dafür stark konzentrieren, da war es günstig, dass ich gestern abend allein war. Erst rechnete ich und zeichnete ein Schema. Dann schlug ich 40 Maschen einfarbig für den Innensaum an, strickte 8 Reihen und eine Linksmaschenreihe, danach 8 Reihen zweifarbig immer 2 in Camel, 2 in Carbon. Dann eine Reihe Rot, dabei den Saum mit eingestrickt (Frumserei sondergleichen!) und nach jeder 5. Masche eine zugenommen = 48 Maschen. Das erste Peerie-Muster in Carbon und Rot gestrickt, eine Reihe einfarbig, dabei nach jeder 6. Masche eine zugenommen = 56 Maschen. Das zweite Peerie-Muster gestrickt in Hellgrau und Blau, eine Reihe einfarbig rot, dabei nach jeder 7. Masche eine zugenommen = 64 Maschen. 64 braucht man für zwei Rapporte des großen OXO-Musters. Und das gehe ich heute abend an. Ich habe also wenig zum Vorzeigen, musste mich dafür aber richtig plagen. Nach zwei Comfort Knits darf aber auch mal Knüselei sein. Zumal es ab Ellbogen einfarbig weitergeht.
Miss Ellie
Mein Märzpullover ist fertig. Damit kann ich für heute den 1.4. ausrufen. Habe gestern die Fäden verzogen und die 40 Knöpfe an die 20 Eulen genäht. Ein schöner Pullover. Aber, wie das meiste, das ich stricke, keinen Zentimeter zu weit, willsagen, ziemlich auf Figur. Na gut, steht ja auch so in der Anleitung.
Gestern abend war ich zu müde, um den Aprilpullover anzufangen. Bisher gibt es eine Strickschrift, eine Strickprobe, eine vage Ausage meiner Tochter zur gewünschten Form des Korpus und der Ärmel. Ich erwäge, diesmal mit einem Ärmel anzufangen. Habe dazu aber noch nicht die goldene Lösung gefunden. Da ich mir ein OXO-Muster mit einem recht breiten Rapport ausgesucht habe, bleibt nichts anderes übrig, als unten 2 Rapporte zu stricken, was dann zur Folge hat, dass der Ärmel unten recht weit ist. Das will meine Tochter nicht gern, kann ich verstehen. Nun erwäge ich, mit einem engen einfarbigen Streifen/Saum zu beginnen, dann verteilt zuzunehmen, ein Peeriemuster zu stricken, verteilt zuzunehmen, das zweite Peeriemuster zu stricken, verteilt zuzunehmen auf die nötige Maschenzahl für die beiden OXO's.
Was ein OXO-Muster ist, sieht man hier:
http://unionpurl.blo...is-for-oxo.html
Einen ganz bemusterten Pullover will ich meiner Geduld nicht zumuten, es wird bei einem breiten Streifen am unteren Rand bleiben. Mit dem direkt angestricken Saum, wie ich ihn auch beim März-Werk hatte. (In meiner Strickgruppe wurde ich darauf angesprochen, dass ich den Saum gleich mit fest stricken könnte. Ich: Ja, weiß ich. Wollte ich aber diesmal nicht. - Wusste ich das wirklich? *Hüst* - Jedenfalls habe ich es bei der nächsten gelegenheit so gemacht.)
Gestern abend war ich zu müde, um den Aprilpullover anzufangen. Bisher gibt es eine Strickschrift, eine Strickprobe, eine vage Ausage meiner Tochter zur gewünschten Form des Korpus und der Ärmel. Ich erwäge, diesmal mit einem Ärmel anzufangen. Habe dazu aber noch nicht die goldene Lösung gefunden. Da ich mir ein OXO-Muster mit einem recht breiten Rapport ausgesucht habe, bleibt nichts anderes übrig, als unten 2 Rapporte zu stricken, was dann zur Folge hat, dass der Ärmel unten recht weit ist. Das will meine Tochter nicht gern, kann ich verstehen. Nun erwäge ich, mit einem engen einfarbigen Streifen/Saum zu beginnen, dann verteilt zuzunehmen, ein Peeriemuster zu stricken, verteilt zuzunehmen, das zweite Peeriemuster zu stricken, verteilt zuzunehmen auf die nötige Maschenzahl für die beiden OXO's.
Was ein OXO-Muster ist, sieht man hier:
http://unionpurl.blo...is-for-oxo.html
Einen ganz bemusterten Pullover will ich meiner Geduld nicht zumuten, es wird bei einem breiten Streifen am unteren Rand bleiben. Mit dem direkt angestricken Saum, wie ich ihn auch beim März-Werk hatte. (In meiner Strickgruppe wurde ich darauf angesprochen, dass ich den Saum gleich mit fest stricken könnte. Ich: Ja, weiß ich. Wollte ich aber diesmal nicht. - Wusste ich das wirklich? *Hüst* - Jedenfalls habe ich es bei der nächsten gelegenheit so gemacht.)
- keine Rosen - gabs früher im Osten am 8. März für die verdienten Mitarbeiterinnen, Heldinnen der Arbeit, Vorkämpferinnen des Sozialismus; die Beschenkten kommentierten das im allgemeinen mit den Worten: Frauentag ist der 8. März, Männertage sind der Rest des Jahres.
Der Aufbau West ist ja noch nicht so weit gediehen, dass die Chefs rote Nelken austeilen, es gibt auch keinen roten Krimsekt.
Ich werde mir also meinen Frauentag selber gestalten und mutmaßlich das eine oder andere Knäuelchen rotes Garn kaufen (grammatikalisch korrekt wäre wohl: roten Garnes, klingt aber so verschmockt).
Der Eulenpullover gedeiht, ich hoffe heute abend Rumpf und Ärmel zusammenzufügen und vielleicht schon die Eulenborte zu beginnen.
Der Aufbau West ist ja noch nicht so weit gediehen, dass die Chefs rote Nelken austeilen, es gibt auch keinen roten Krimsekt.
Ich werde mir also meinen Frauentag selber gestalten und mutmaßlich das eine oder andere Knäuelchen rotes Garn kaufen (grammatikalisch korrekt wäre wohl: roten Garnes, klingt aber so verschmockt).
Der Eulenpullover gedeiht, ich hoffe heute abend Rumpf und Ärmel zusammenzufügen und vielleicht schon die Eulenborte zu beginnen.
Irgendwie fühle ich mich total angeschlagen, der Kopf wie mit Watte ausgestopft, dauernd Kopfschmerzen noch dazu, und ehmthalt urlaubsreif. (ehmthalt ist eine Verballhornung, so ähnlich wie Schließlichenendes oder Harrijessesnee oder sarrichdoch oder Schiselameng) Naja, noch zwei Wochen und den rest von dieser, bzw eigentlich nur 17 Tage, dann gehts in den Osten, in den Harz. Mit einiger Wahrscheinlichkeit erwarten uns dort Minusgrade und teilweise Schnee. Na auch gut, da kann ich meine neugestrickten Pullover tragen, und die dicken puschelpelzgefütterten Stiefel.
Meine allerbeste Lieblingstochter meinte, sie wolle den für April geplanten Pulli mit Fair-Isle-Kante nicht so lang haben, sondern nur bis zur Taille. Find ích gut. Erstens gehts dann schneller, zweitens bleibt von dem Rowan Felted Tweed DK in Rage noch was übrig für meinen geplanten Rundpassenpulli mit Borte in Rouge Paris. Den fange ich an, sobald ich absehen kann, wieviel ich an Garn für das Fair Isle-OXO-Teil genau brauche.
Gestern abend haben wir drei Trachtenjacken aus den 80er Jahren aus dem Schrank hervorgeholt. Eine aus ganz feinem Garn mit hunderttausend Noppen, eine aus nicht so dünnem Garn mit weniger Noppen, dafür aber draufgestickten Blümchen, eine schlichte doppelreihige ohne viel Fisematenten. Wie ich darauf gekommen bin: Tochter bewunderte eine trachtige Jacke in einer Verena. Mit Stickereien. Ich sagte dazu:
Dann fielen mir die gut abgelagerten Werke meiner Mutter ein. Wie die in meinen Schrank kamen: ja gut, ich habe sie getragen, in den 80ern. Aber Ehrenwort, ich hatte nie eine Dauerwelle, sondern kurze glatte Haare, und mit der Sonnenbank hielt ich mich auch sehr zurück. Ich zog meine Kinder groß und guckte jeden Dienstagabend Dallas.
Meine allerbeste Lieblingstochter meinte, sie wolle den für April geplanten Pulli mit Fair-Isle-Kante nicht so lang haben, sondern nur bis zur Taille. Find ích gut. Erstens gehts dann schneller, zweitens bleibt von dem Rowan Felted Tweed DK in Rage noch was übrig für meinen geplanten Rundpassenpulli mit Borte in Rouge Paris. Den fange ich an, sobald ich absehen kann, wieviel ich an Garn für das Fair Isle-OXO-Teil genau brauche.
Gestern abend haben wir drei Trachtenjacken aus den 80er Jahren aus dem Schrank hervorgeholt. Eine aus ganz feinem Garn mit hunderttausend Noppen, eine aus nicht so dünnem Garn mit weniger Noppen, dafür aber draufgestickten Blümchen, eine schlichte doppelreihige ohne viel Fisematenten. Wie ich darauf gekommen bin: Tochter bewunderte eine trachtige Jacke in einer Verena. Mit Stickereien. Ich sagte dazu:
Dann fielen mir die gut abgelagerten Werke meiner Mutter ein. Wie die in meinen Schrank kamen: ja gut, ich habe sie getragen, in den 80ern. Aber Ehrenwort, ich hatte nie eine Dauerwelle, sondern kurze glatte Haare, und mit der Sonnenbank hielt ich mich auch sehr zurück. Ich zog meine Kinder groß und guckte jeden Dienstagabend Dallas.
Im März stricke ich einen Eulenpullover aus Adriafil Pois für mich. Es ist der dritte Eulenpullover, den ich stricke, die beiden ersten stammen vom Dezember 2009, für Tochter und Nichte.
Eulenpullover gehen schnell zu stricken, ich bin zuversichtlich, so ab Monatsmitte den Aprilpullover beginnen zu können. Bin beim zweiten Ärmel und habe begonnen, die Anleitung zu ändern. Erstens habe ich statt 2re-2li-Bündchen Säume gestrickt, in Hellblau. Zweitens stricke ich Zwickel unter den Achseln für größere Bewegungsfreiheit, drittens werde ich auch die verkürzten Reihen über und unter der Eulenpasse anders gestalten.
Eulenpullover gehen schnell zu stricken, ich bin zuversichtlich, so ab Monatsmitte den Aprilpullover beginnen zu können. Bin beim zweiten Ärmel und habe begonnen, die Anleitung zu ändern. Erstens habe ich statt 2re-2li-Bündchen Säume gestrickt, in Hellblau. Zweitens stricke ich Zwickel unter den Achseln für größere Bewegungsfreiheit, drittens werde ich auch die verkürzten Reihen über und unter der Eulenpasse anders gestalten.
Auf Arbeit habe ich lauter neue Aufgaben, in die ich mich erst mühselig reinwuseln muss, umgezogen bin ich auch im Büro, deshalb hatte ich mich wieder (zum umzigsten mal innerhalb eines jahres) an neue Bürogenossen zu gewöhnen. Den Leuten, von denen ich Zuarbeit brauche, renne ich hinterher, die Chefs drängen, morgens komme ich nur schwer aus dem Bett, abends bin ich gaaaaaaaaaaaaaaaaanz gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz müüüüüüüüüüüüüüüüüüde, eigentlich bedarf es dann einer Stunde ruhigen Strickens, damit das Gemüt sich konsolidieren kann, da ist aber keine Zeit für, denn zuvor müssen Wäschekörbe sortiert werden, Motten aus Schränken vertrieben werden, Spülgeschirr versorgt werden, und selbst wenn ich bis zum Augenzufallen schaffe, bleibt noch was liegen ...........................
ich tue mir leid
Am Wochenende pfeife ich alle Mannsleute ran und verteile Arbeiten. Einkaufen, Schränke ausmisten, Müll entsorgen, Motten bekämpfen. Mannsleute befinden sich daheim per default im Napfsülzen-Modus, aktiv werden sie nur, wenn ich sie vor ihren Rechnern wegzerre und kommandiere. Kommandiert man sie nicht, kommen sie sachte zum Stillstand und gravitieren quasi selbsttätig wieder gen Rechner, umgeben von einer rosa denkblase, in der "DER HAUSHALT REGELT SICH VON ALLEIN" steht.
ich tue mir leid
Am Wochenende pfeife ich alle Mannsleute ran und verteile Arbeiten. Einkaufen, Schränke ausmisten, Müll entsorgen, Motten bekämpfen. Mannsleute befinden sich daheim per default im Napfsülzen-Modus, aktiv werden sie nur, wenn ich sie vor ihren Rechnern wegzerre und kommandiere. Kommandiert man sie nicht, kommen sie sachte zum Stillstand und gravitieren quasi selbsttätig wieder gen Rechner, umgeben von einer rosa denkblase, in der "DER HAUSHALT REGELT SICH VON ALLEIN" steht.
Einen Abend lang war ich aus, das war gestern, daheime war ich gegen elf Uhr, hatte 2 Gläser Wein getrunken, heute bin ich sowas von müde ... man isses doch nicht mehr gewohnt. Gestrickt habe ich gestern NICHTS. Das liegt daran, dass ich 1.) zuhause nicht dazu kam und 2.) kein taugliches Unterwegsgestrick habe. Habe mir vorgenommen, heute abend einen Ärmel vom Eulenpullover anzustricken, damit ich den mitnehmen kann.
Der Januarpullover wurde beizeiten fertig und wurde bereits getragen!
Der Februarpullover ist fertig und KÖNNTE getragen werden, momentan ists aber zu warm für das sehr dicke, sehr wärmende Mistral-Garn.
Zwischendurch habe ich eine Mütze gestrickt. Meine Mutter fand die weiße Angoramütze ihrer Freundin schön und wollte auch so eine haben. Es ist, wohlgemerkt, eine gekaufte Mütze, sehr fein gestrickt, in Handstrick ist sowas nicht hinzukriegen. Ich versprach ihr, danach zu schauen und schaute. Hm. Die Wintersaison war ja schon vorbei, in allen Läden fanden sich nur noch reste, keine weißen Angoramützen nirgends, nur solche mit Sternchen pipapo. - Dann habe ich aus einem Wollfaden und einem Kid-Mohair-Faden eine Baskenmütze gestrickt, sie passt und ist soweit gut. Aber das Angora machte mich nachdenklich. Ich kann mich ja noch an Zeiten erinnern, als überall Anleitungen erschienen, in denen superteures langflusiges Angora eine große Rolle spielte. Ich sage nur: Anny Blatt. Mein Freund Google meinte, Anny Blatt gibts noch, die Preise sind himmelhoch wie früher auch. - Aber ist Angora heutzutage überhaupt noch verbreitet? Außer stark gemischt mit was Erschwinglichem?
Wie auch immer: der Eulenpullover wächst.
Auf die Shetland-Inseln kommt man eigentlich ganz einfach. Man nimmt den Flieger von D'dorf nach Aberdeen. Dann das Schiff nach Lerwick. Ratzfatz, nur 12 Stunden. Als Nichtmehrstudentin täte ich dann nicht, wie ehedem, den Schlafsack mittschiffs auf den Planken des Gangs ausbreiten, sondern eine Kabine mieten.
Nicht dass ich sowas Spinnertes je in Erwägung zöge. Aber wenn, dann wüsste ich schon, wie.
Der Februarpullover ist fertig und KÖNNTE getragen werden, momentan ists aber zu warm für das sehr dicke, sehr wärmende Mistral-Garn.
Zwischendurch habe ich eine Mütze gestrickt. Meine Mutter fand die weiße Angoramütze ihrer Freundin schön und wollte auch so eine haben. Es ist, wohlgemerkt, eine gekaufte Mütze, sehr fein gestrickt, in Handstrick ist sowas nicht hinzukriegen. Ich versprach ihr, danach zu schauen und schaute. Hm. Die Wintersaison war ja schon vorbei, in allen Läden fanden sich nur noch reste, keine weißen Angoramützen nirgends, nur solche mit Sternchen pipapo. - Dann habe ich aus einem Wollfaden und einem Kid-Mohair-Faden eine Baskenmütze gestrickt, sie passt und ist soweit gut. Aber das Angora machte mich nachdenklich. Ich kann mich ja noch an Zeiten erinnern, als überall Anleitungen erschienen, in denen superteures langflusiges Angora eine große Rolle spielte. Ich sage nur: Anny Blatt. Mein Freund Google meinte, Anny Blatt gibts noch, die Preise sind himmelhoch wie früher auch. - Aber ist Angora heutzutage überhaupt noch verbreitet? Außer stark gemischt mit was Erschwinglichem?
Wie auch immer: der Eulenpullover wächst.
Auf die Shetland-Inseln kommt man eigentlich ganz einfach. Man nimmt den Flieger von D'dorf nach Aberdeen. Dann das Schiff nach Lerwick. Ratzfatz, nur 12 Stunden. Als Nichtmehrstudentin täte ich dann nicht, wie ehedem, den Schlafsack mittschiffs auf den Planken des Gangs ausbreiten, sondern eine Kabine mieten.
Nicht dass ich sowas Spinnertes je in Erwägung zöge. Aber wenn, dann wüsste ich schon, wie.
.... für Leute, die noch keine Pläne für die Herbstferien haben:
http://www.shetlandw...tland_Wool_Week
http://www.shetlandw...tland_Wool_Week
Ich strickte mit einigem Ingrimm, um festzustellen, wie viel ich von dem Zitron Mistral denn noch für meinen begonnenen Gansey brauchen würde. Ergebnis war: gar nichts, ich komme mit dem Material aus. Sogar für den separaten Kragen reicht es noch. - Da schaute ich mir in die Augen und fragte: wozu denn dann noch nach Wickede fahren, am Rosenmontag? und beschloss, es zu lassen. Ich hätte doch nur Garn gebunkert, ohne zu wissen wofür.
Nebenher habe ich in meinem Stash gekramt und Ideen gehabt, und mein Ideenheft vorgeholt und aufgeschrieben, und eine Strickschrift gezeichnet und Pläne gemacht, sah mich wieder im Spiegel und konnte oberhalb des Scheitels schon einen Abglanz von Heiligenschein erkennen. Dann wurde es konkret mit der Planung, und ich stellte fest: von dem einen Garn fehlt mir noch was, das müsste ich nachordern. Also orderte ich. Joseph Murphy hatte wieder recht, es war das Adriafil-Lace-Mohair, Farbe ROUGE PARIS, das fehlte. Zu bestellen über tricotin Frankreich, Versandkosten eine Fantastillion, Mehrwertsteuer auf alles, wahrscheinlich sogar auf die Grüße unter dem Lieferschein. Ich sage mal nicht, was ich für die 125 Gramm Garn bezahlt habe. Aber ich werde nächstens Rowan Kidsilk Haze aus England ordern, das wird billiger.
Und so passiert es jedes Mal, wenn ich das Sparen anfange.
Am Rosenmontag, also an dem Rosenmontag, an dem ich NICHT zu Zitron fuhr, ging ich zu Fuß zu dem kleinen Laden Nähe Burgwall, nicht weit vom früheren Plaetzsch, und kaufte 2 Knäuel Cora und 4 Knäuel Hommage. Siehe oben. Ich habe erkennbar ein Lace-Mohair-Problem. Wie gut, dass man Lace-Mohair weder spritzen noch schlucken noch durch die Nase ziehen muss.
ABER ICH WAR NICHT BEI ZITRON!
Nebenher habe ich in meinem Stash gekramt und Ideen gehabt, und mein Ideenheft vorgeholt und aufgeschrieben, und eine Strickschrift gezeichnet und Pläne gemacht, sah mich wieder im Spiegel und konnte oberhalb des Scheitels schon einen Abglanz von Heiligenschein erkennen. Dann wurde es konkret mit der Planung, und ich stellte fest: von dem einen Garn fehlt mir noch was, das müsste ich nachordern. Also orderte ich. Joseph Murphy hatte wieder recht, es war das Adriafil-Lace-Mohair, Farbe ROUGE PARIS, das fehlte. Zu bestellen über tricotin Frankreich, Versandkosten eine Fantastillion, Mehrwertsteuer auf alles, wahrscheinlich sogar auf die Grüße unter dem Lieferschein. Ich sage mal nicht, was ich für die 125 Gramm Garn bezahlt habe. Aber ich werde nächstens Rowan Kidsilk Haze aus England ordern, das wird billiger.
Und so passiert es jedes Mal, wenn ich das Sparen anfange.
Am Rosenmontag, also an dem Rosenmontag, an dem ich NICHT zu Zitron fuhr, ging ich zu Fuß zu dem kleinen Laden Nähe Burgwall, nicht weit vom früheren Plaetzsch, und kaufte 2 Knäuel Cora und 4 Knäuel Hommage. Siehe oben. Ich habe erkennbar ein Lace-Mohair-Problem. Wie gut, dass man Lace-Mohair weder spritzen noch schlucken noch durch die Nase ziehen muss.
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Strickwerke 2020
- Januar : Nicht viel geschafft
- Februar: in Arbeit ist das Kinderkleid Größe 104 und ein Schal aus Ponderosa mit Pascuali Alpaka Lace, außerdem Socken
- März 2020: Pullover "No Respite" endlich fertig und gewaschen
- April 2020: Neuen Pullover "Paulette Winter" begonnen aus Dromedary von Juniper Moon Farm. Pullover in modularer Strickweise, beginnt mit den Schulterstücken.

