Ich bin erkältet und laufe ziemlich wuschig herum, mit Brummschädel von garnix, irgendwie schlapp, aber solange kein Fieber dazukommt, meine ich nicht krank genug zum Hinlegen/ Daheimbleiben zu sein. Dabei wäre der Zeitpunkt ideal. Zuhause warten noch 2 neue DVD-Kassetten und ein simples Strickzeug. Heinrich der Achte. Barchester Towers. Und noch ein paar Folgen von Downton Abbey.
Den Pullunder habe ich fertig bis auf ein paar Fäden, die noch verzogen werden müssen. Und gewaschen/ gespannt werden sollte er. Oder jedenfalls glatt gezogen und vielleicht leicht gedämpft. In der Hoffnung, dass er danach ordentlicher im Maschenbild wirkt.
Wie wuschig ich bin, lässt sich an zwei Vorfällen belegen. Erstens, ich habe gestern abend fast die Bude abgefackelt, indem ich Teewasser aufgesetzt habe, mich dann aufs Sofa gesetzt, hier und da ein bisschen geblättert, später ganz zufällig in die Küche ging und den leergekochten Wassertopf sah. Oha. Ein Pfeifkessel wäre da nicht schlecht. - Zweitens, ich habe mir vorsorglich Butterbrote für den anderen Morgen vorbereitet, bin morgens aufgestanden mit dem Gefühl: ha, die Brote sind schon fertig! - Und was liegt jetzt noch im Kühlschrank? Meine Brote.
Den Herbstbeginn habe ich mit dem Aufdrehen des ersten Heizkörpers begangen. Dem im bad natürlich. Endlich warme Handtücher!
Außerdem habe ich mir gestern eine neue Mütze gekauft. Dann dachte ich mir: eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich so furchtbar ungern Mützen stricke ...
Heute schaute ich ein wenig in meinen Bildern herum ... und jetzt weiß ich es wieder. Irgendwas Komisches passiert immer dabei.