Also Grundsätzlich gibts ja zwei verschiedene Arten:
- die einen haben einen Haken (Büroklammern tuns da auch). Sie werden IN eine Masche eingehakt und markieren die REIHE. Ganz praktisch bei Zopfmustern oder wenn man jede x-te Reihe eine Masche zu- oder abnehmen soll. Die kann man hängen lassen, denn idR hat man ja mehr als eine Büroklammer im Haus

- die anderen haben keinen Haken, sondern eine Schlaufe/Ring. Man hängt sie also ausschließlich auf die Stricknadel und markiert damit einen Abschnitt im Strickstück. Zum Beispiel die Stelle, an der der Rapport neu beginnt.
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Diese Maschenmarkierer kann man gar nicht im Gestrick hängen lassen, weil sie auf der Nadel liegen und nur von der li auf die re "transferriert" werden ohne gestrickt zu werden (auch wenn das sicher ein interessantes Design wäre!). Schuppst man sie von der Nadel, fallen sie runter, kullern in die Sofaritze und man wunderd sich beim rauspräpeln, wieviel Krümel sich dort angesammelt haben...
Selber baselten ist übrigens absolut einfach:
Hol dir aus dem Bastelladen (z.B. "Die Idee") Federdraht und Quetschperlen. Den Federdraht brauchst du, weil der nicht wie anderer Draht nach der x-ten Reihe bricht; er ist flexibler.
Dann brauchst du eine kleine Zange und Perlen.
Schneide ein ca. 7cm langes Stück Federdraht ab, fädle deine Perlen auf
beide Drahtenden auf. Dadurch entsteht automatisch die Schlaufe. Schieb eine Quetschperle hinterher (die muss größer sein als das Loch der Perle) und quetsch die Perle zu. Nun können die Perlen nicht mehr runterrutschen.
Maschenmarkierer basteln macht allerdings süchtig...