Petzi´s Spinnradclub (s. Link von Brigitte) kann ich auch empfehlen. Für schöne, gut laufendene Spindeln auf jeden Fall Jürgen Schönwolff. Sie sind Einzelanfertigungen. Das Warten lohnt sch auf jeden Fall!
Grundsätzlich lässt sich eine Kopfspindel umdrehen und man hat eine Fußspindel. Und andersherum.
Kreuzspindeln, die nicht fest verklebt sind (kann passieren, wenn Leute schöne Sachen herstellen und keine Ahnung von ihrer Funktionalität haben), lassen sich auseinander nehmen (s. Brigitte). Das bietet sich an, wenn die Wolle nach dem Spinnen schon "fertig" ist. Ich verspinne fast nur Rohwolle. Wenn ich das auf der Kreuzspindel mache, habe ich danach schon ein fertiges Knäuel zum Verzwirnen, spare mir dadurch das Knäuel wickeln. Waschen lässt sich ein Strang besser.
Falls eine von euch in / um Hamburg wohnt: In Farmsen ist eine Volkshochschule, gleich in U-Bahn-Nähe. Die bietet mindestens einen Spinn- und Webkursus an. Und ein paar Stationen weiter, in Volksdorf, auch nur ein paar Minuten von der Bahn entfernt, ist das
http://www.museumsdorf-volksdorf.de/. Dort treffen wir uns das nächste Mal am 1.September ab 19 Uhr im Wagnerhof. Wir treffen uns zwar "regelmäßig einmal im Monat", sprechen aber immer den nächsten Termin ab.
Zum Ausprobieren fallen mir noch Mittelaltermärkte ein. Nicht unbedingt die Händler dort, aber in den Lagern gibt es auch viele Frauen, die Spinnen. Vielleicht kann man euch dort weiter helfen?
Zum Testen kann ich auch Schafwolle empfehlen. Eigentlich ziemlich egal, welche. Rohwolle, oder nur gewaschene, sollte nicht zu verklebt oder verfilzt sein. Sie sollte sich leicht ausziehen lassen. Dann greift sie von selbst ineinander. Das ist beim Kammzug sicher ähnlich, damit habe ich aber keine Erfahrung. Viele Hunde- und Katzenhaare, Alpaka, Angora und so, sind zu glatt, eignen sich deshalb weniger für Anfängerversuche.
LG
anjulele
Edited by anjulele, 29.08.2010 - 09:34.