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Kammzug oder Band? Oder Vlies?


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18 Antworten in diesem Thema

#1 Vertriebwest

Vertriebwest

    Semi-Profi

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Geschrieben 14.02.2009 - 18:13

Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich schon recht lange nichts mehr geschrieben habe, aber seit einiger Zeit dann doch wieder das Spinnen übe, interessiert mich die Frage, was eigentlich der Unterschied zwischen einem Kammzug, einem Band und einem Vlies ist, denn so kann man die ungesponnenen Fasern kaufen.

Und noch eine Frage: Wenn ich nun meinen Kammzug (ich hab einen vom Rhönschaf, ganz gut zu spinnen, aber etwas widerborstig und faserig, nicht so schön glatt) färbe, sollte ich danach die Fasern wieder kämmen, also kardieren?

Vielleicht sind das Fragen, über die ihr lacht, aber ich weiß es einfach nicht.. :knit:
Herzliche, verstrickte Grüße,
Bettina

#2 Beyenburgerin

Beyenburgerin

    Profi

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Geschrieben 14.02.2009 - 19:47

Vliese sind wie große Stoffstücke. Kardenbänder sind idR zu einem Band zusammengelegte Vliese. Kammzug ist eben gekämmt, d.h. die Fasern liegen ordentlicher und glatter als beim Kardenband. Du kannst nach dem Färben entscheiden, ob die Wolle nochmal kardiert werden muss oder ob sie sich so leicht genug verspinnen lässt.

LG Brigitte

#3 Herzdame

Herzdame

    Specialist

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Geschrieben 16.02.2009 - 09:20

Hallo Bettina,

du weißt doch: es gibt keine dummen Fragen! Als ich mit dem spinnen anfing, hab ich das auch nicht gewußt.
Meine erste Wolle (Eiderwolle) kam im Band und ich konnte ganz gut damit üben. Irgendwann kam dann das erste Vlies (Milchschaf, glaub ich). Inzwischen finde ich, dass ich aus dem Vlies dicker spinnen kann als aus dem Band; keine Ahnung warum das so ist. Und dann gibt es Fasern, die ich im Vlies sogar lieber als im Band spinne: Alpaka zB. Und dann gibts ja auch Fasern, die scheint es im Vlies nicht zu geben (jedenfalls hab ich sie noch nicht entdeckt und man möge mich bitte aufklären, wenn das anders ist), Ramie beispielsweise. Da sind die Bänder ganz schmal und man spinnt es am besten aus der Falz über den Finger, weil sich sonst die Fasern verhaken und man nur noch einen riesen Knoten hat.

Viel Spaß noch und immer schön weiterfragen!
Dags

#4 Vertriebwest

Vertriebwest

    Semi-Profi

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Geschrieben 18.02.2009 - 09:08

Hallo Ihr beiden,
danke für die Erklärungen und die Ermutigung!
Liebe Grüße, Bettina
:knit:

#5 Kerstin_strickt

Kerstin_strickt

    Profi

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Geschrieben 18.02.2009 - 10:42

Und dann gibts ja auch Fasern, die scheint es im Vlies nicht zu geben (jedenfalls hab ich sie noch nicht entdeckt und man möge mich bitte aufklären, wenn das anders ist), Ramie beispielsweise.

Ja, kann es nicht geben, weil ein Vlies das ist, was von einem Tier in einem Stück heruntergeschoren wird. Aber Ramie kommt von einer Pflanze, die hat kein Vlies, das geschoren werden könnte. Dasselbe gilt für Baumwolle, Leinen und Seide.

Zahlreiche Grüße
Kerstin, die leider immer noch nicht spinnen kann

#6 Mallory

Mallory

    Profi

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Geschrieben 18.02.2009 - 12:16

Hm, das stimmt jetzt nicht so ganz:
Vlies ist zwar das, was von einem Tier im Stück heruntergeschoren wird. Aber wenn man Fasern "im Vlies" bestellt, bekommt man Gott sei Dank i.d.R. nicht das heruntergeschorene Vlies mit Fett und Spreu, sondern ein gewaschenes und kardiertes Vlies.
Das ist genauso hergerichtet wie ein Kardenband, nur eben nicht bandförmig, sondern vliesförmig.
Die Zurichtung im kardierten Vlies ist für Filzer, glaube ich, leichter weiterzuverarbeiten als die Zurichtung im Band. Für Spinner macht es kaum einen Unterschied.
Warum klappts denn nicht, Kerstin?
Gruß von Anna

#7 Kerstin_strickt

Kerstin_strickt

    Profi

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Geschrieben 19.02.2009 - 07:25

Hallo Anna,

danke für die Erläuterungen, macht Sinn. :-)
Tja, das Spinnen klappt bei mir nicht, weil ich es nicht schaffe, die Fasern miteinander zu verbinden. Entweder bekommt ich etwas Dickes, Wuseliges, Lockeres -- sozusagen ausgedünnter Kammzug --, das sich sofort wieder auseinanderdröselt, oder der Kammzug reißt. Und wenn er gerissen ist, geht's nicht mehr zusammen, jedenfalls nicht so, dass es hält. Ich kann es gar nicht so stark verdrillen, dass es hält, und es dröselt sich ohnehin gleich wieder auseinander und zerfällt. Es ist frustrierend.

Zahlreiche Grüße
Kerstin

#8 Annie

Annie

    Specialist

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Geschrieben 19.02.2009 - 07:36

Hey,
was hast du denn für Material zum Probieren? Für Anfänger eignet sich etwas sehr Langfaseriges sicher besser als irgend was mit kurzen Fasern, das zwar toll aussieht mit dem man aber die Lust verliert weiter zu probieren.

Bestrickende Grüße
Annie, die sicher ist, daß du das auch hinbekommst!

#9 Kerstin_strickt

Kerstin_strickt

    Profi

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Geschrieben 19.02.2009 - 09:19

Hallo Annie,

ich probiere es mit Eiderschaf im Kammzug, das sollte ja eigentlich anfängerfreundlich sein. Ich fürchte, es liegt nicht am Material, sondern an mir. :-)

Zahlreiche Grüße
Kerstin

#10 Herzdame

Herzdame

    Specialist

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Geschrieben 19.02.2009 - 10:19

Also mit Eiderwolle hab ich auch angefangen und es klappte ganz gut (das ist ein sehr dehnbarer Begriff :-) ).
Vielleicht experimentierst du mal mit der Einzugstärke, damit das Garn nicht so schnell eingezogen wird und so, bevor es im Einzugsloch verschwindet, mehr Drall hineinlaufen kann.
Mir passiert es ab und an auch noch, dass ich zu wenig Drall habe und sich der abgerissene Faden dann (wenn ich versuche ihn von der Spule zu popeln und wieder durch das Einzugsloch zu fummeln) in totales Wohlgefallen auflöst. Dann war der Einzug zu stark.
Und tritt erstmal langsam und schau mal genau hin, wie der Drall ins Garn läuft.

Bloß nicht aufgeben, hörst du? Du versaust dir sonst eine herrliche (spinn-) Suchtkariere!

Dags

#11 frieda

frieda

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Geschrieben 19.02.2009 - 10:21

Na, frustrieren soll es Dich doch nicht!

Hast Du schon mal Videos vom Handspinnen mit der Fallspindel gesehen? http://www.joyofhand...oDropspin.shtml damit habe ich es mir damals beigebracht, oder auch (auf youtube gibt es etliches zum Thema, da habe ich quasi den langen Auszug am Spinnrad gelernt!)
(Ich käme ja vorbei, wenn ich in der Nähe wäre, aber es ist leider so weit!)

Grüßlis,

frieda

Bearbeitet von frieda, 19.02.2009 - 10:22.


#12 Kerstin_strickt

Kerstin_strickt

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Geschrieben 19.02.2009 - 11:04

Hallo Dags,

ich habe gar kein Spinnrad, sondern versuche es erst einmal mit der Handspindel. Solange ich damit nichts Fadenartiges zuwege bringe, halte ich ein Spinnrad für wenig zielführend, vom finanziellen Aufwand ganz zu schweigen. Am Rad müsste ich ja noch viel mehr auf einmal machen, wo ich doch derzeit schon mit dem simplen Fasernzufadendrehen überfordert bin.

Hallo Frieda,

das Spindel-Video hattest Du mir schon einmal empfohlen, und es hat mir auch neue Aspekte der Angelegenheit nahegebracht. Trotzdem klappt es mit dem "Anspinnen" bzw. Verbinden von Faserbrocken einfach noch nicht richtig. Ich muss einfach weiter und mehr üben.
Mit der Entfernung ist es wirklich ein Kreuz; alle, bei denen ich gern in die Lehre gehen würde, sind entsetzlich weit weg. Ich bin derzeit aus verschiedenen Gründen auch nicht wirklich mobil, und daran wird sich in absehbarer Zeit leider auch nichts ändern.

Naja, vielleicht kriege ich ja doch noch die Kurve. So schnell lasse ich mich nicht entmutigen.

Zahlreiche Grüße
Kerstin

#13 frieda

frieda

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Geschrieben 19.02.2009 - 11:49

Das Anspinnen hat mich zuerst auch irre gemacht. Ich mache es in der Zwischenzeit so, daß ich einen Startfaden an der Spindel befestige und da eine Schlinge reinmache. Aus dem Kammzug ziehe ich dann ein Stückchen in Fadendicke raus, daß ich duch die Schlinge und wieder zum Kammzug zurück führe. Also eine Schlinge mit einer Schlinge verhakt. Das hält ganz gut beim Start. Und das Weiterspinnen wenn der Faden gerissen ist, ist auch wirklich Übungssache.
Frage: Wie schwer ist Deine Spindel? Nicht daß sie einfach durch ihr Eigengewicht schondazu beiträgt, dir das Leben unnötig schwer zu machen. Meiner Meinung nach fährt man besser mit einer Spindel, die unter 50 g wiegt. Meine Lieblingsspindel ist gerade mal 15 g schwer, aber das wäre für einen Anfänger zu leicht, ich würde sagen, so zwischen 30-50 g wäre nicht schlecht. (Es gibt aber auch Leute, die schwere Spindeln mögen. Aber ich finde, da zerrt die Schwerkraft doch sehr dran, was dem Abreißen des Fadens unnötig zuträglich ist).

Grüßlis,

frieda

#14 Saskia137

Saskia137

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Geschrieben 19.02.2009 - 12:12

Hallo Kerstin,

ich habe gar kein Spinnrad, sondern versuche es erst einmal mit der Handspindel.

das war ursprünglich auch mein Ziel. Ich hab zwar als Kind bei meiner Mum 2-3 Mal am Spinnrad nen Faden versauen dürfen, aber richtig spinnen konnte man das damals nicht nennen und irgendwie kam ich letztes Jahr im Sommer dann auf die Idee, das Spinnen mit der Handspindel lernen zu wollen und hab mir bei Wollknoll ne Handspindel besorgt. Da an dem Samstag, an dem Wollknoll im September nen Spinnkurs angeboten hat, bei uns noch nichts auf dem Programm stand, hab ich daran teilgenommen.
Du glaubst nicht, wie frustrierend es sein kann, wenn um einen herum 5 Leute mit der Handspindel super gut zurecht kommen und man selbst überhaupt nicht.
Als es dann aber ans Spinnrad ging, da frag mich mal, da hat's dann aber sowas von geklappt, das ging wirklich ratzfatz, bis ich da richtig dünne Fäden auf der Spule hatte, während manch andere, die mit der Spindel super zurecht kamen, so ein dickes Dochtgarn produzierten, das fast gar nicht durchs Einzugsloch passte.

Solange ich damit nichts Fadenartiges zuwege bringe, halte ich ein Spinnrad für wenig zielführend, vom finanziellen Aufwand ganz zu schweigen. Am Rad müsste ich ja noch viel mehr auf einmal machen, wo ich doch derzeit schon mit dem simplen Fasernzufadendrehen überfordert bin.

Ich denke, es gibt Leute, die kommen mit der Handspindel besser zurecht, als mit dem Spinnrad und dann gibt's wieder andere, die mit dem Spinnrad deutlich besser zurecht kommen.

Wenn Du die Möglichkeit hast, irgendwo mal ein Spinnrad auszuprobieren, machs! Vielleicht gehörst Du auch zu denen, die erst einmal mit dem Spinnrad anfangen sollten.
Ich fand das mit dem Spinnrad deutlich einfacher, denn das Drall auf den Faden bringen, dafür beschäftigt man beim Spinnrad einen oder beide Füße, falls Du da bisher Deine Bedenken hast, das geht mit ein wenig Trockenübung wirklich ganz automatisch.
Ich fand es eher schwierig, mit einer Hand die Spindel in Drehung zu halten und fast gleichzeit das mit dem Ausziehen auf die Reihe zu bekommen. Entweder hatte meine Handspindel keine Drehung mehr, bzw. drehte sich sogar schon rückwärts oder ich hab endlich Drehung auf der Spindel gehat und dann beim Ausziehen geschludert und die Drehung ist mir dann zu weit hoch gewandert, so dass ich so ne richtig dicke Wurst bekam. Also wie gesagt, ich war mehr damit beschäftigt, die Spindel anzuschucken, als dass ich da irgendwo/irgendwie ein wenig Material aus dem Kammzug rausbekommen hätte.

Erst nachdem das mit dem Spinnrad einigermaßen klappte, hab ich mich wieder an die Handspindel gewagt und da zu dem Zeitpunkt dann doch das Ausziehen und Loslassen für mich irgendwie selbstverständlicher geworden war, hatte ich endlich auch mit der Handspindel das Gefühl, dass man das lernen kann.

Mit der Entfernung ist es wirklich ein Kreuz; alle, bei denen ich gern in die Lehre gehen würde, sind entsetzlich weit weg. Ich bin derzeit aus verschiedenen Gründen auch nicht wirklich mobil, und daran wird sich in absehbarer Zeit leider auch nichts ändern.

Ich weiß ja nicht, wo Du wohnst, aber es müßte sich doch jemand finden lassen, der mit Dir üben würde.
Und wie sieht es bei Dir in der Gegend mit Mittelaltermärkten oder Spinntreffen aus? Da bekommt man auch meistens geholfen.

Naja, vielleicht kriege ich ja doch noch die Kurve. So schnell lasse ich mich nicht entmutigen.

Mit Sicherheit bekommst Du noch die Kurve. Bleib einfach am Ball, irgendwann platzt der Knoten. ;)
Also dann weiterhin viel Erfolg!

@frieda,
interessant Deine Info wg. dem Gewicht - da hab ich gar nicht dran gedacht, dass ich vielleicht einfach eine Spindel haben könnte, die mir vom Gewicht her überhaupt nicht liegt. Wäre aber tatsächlich noch ne Möglichkeit, dass ich deshalb mit der Handspindel solche Startschwierigkeiten hatte.
Liebe Grüßle
Saskia

#15 shorty

shorty

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Geschrieben 19.02.2009 - 14:38

Ich stimm da Saskia zu, wenn Du die Gelegenheit hast, mal ein Spinnrad irgendwo zu probieren, versuch das doch.
Gehöre auch zu der Spezies, die von Anfang an mit dem Spinnrad besser klar kam.
Ich besitze auch mehrere Handspindeln, spinne aber nach wie vor lieber am Spinnrad. Ich habe letztens meine Handspindeln mal alle angesponnen.
Sie haben ganz unterschiedliches Gewicht, es sind Kopf und Fußspindeln dabei. Grade die schweren ziehen schon sehr am Faden, dass hält nur robuste Wolle, deren Fasern lang genug sind ,aus.
Von meinen Spindeln ist mir das Spindolyn am liebsten, denn es zieht überhaupt nicht am Faden, da es ja gelagert läuft.

Mittlerweile gibt es sehr viele Handspinner, die sind recht gut verteilt.
Vielleicht magst Du ja mal posten, woher Du kommst, dann kann man evlt nen Kontakt herstellen.
Liebe Grüße
Karin

#16 Herzdame

Herzdame

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Geschrieben 19.02.2009 - 18:13

Ah... verstehe...
Sorry, irgendwie hatte ich Spinnrad im Kopf...

Okay. Ich hab auch mit einer Spindel angefangen; auch mit Eiderwolle und hatte auch nur die Videos auf Youtube zur Hand. Ich hab immer
  • die Spindel "angeworfen"
  • versucht den Faden auszuziehen
  • die Spindel zwischen den Knien festgeklemmt
  • den Faden aufgewickelt
  • von vorn angefangen.
Da Anspinnen hat mich kirre gemacht, echt. Darum hab ich manchmal einfach einen Knoten reingemacht. Irgendwo hab ich dann mal gelesen, dass man die beiden Enden im rechten Winkel übereinanderlegen soll. Aber ehrlich: wenn ich mit der Spindel zugange bin, dann passiert mir das noch immer ziemlich häufig. Und manchmal hilft nur ein bisschen (jetzt alle weghören!) Spucke ...

Wenn du so weit weg vom Schuss bist: vielleicht kannst du dich mal beim spindeln filmen und das bei Youtube einstellen und wir alle machen dann Ferndiagnose?

Lieben Gruß,
Dags

#17 Kerstin_strickt

Kerstin_strickt

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Geschrieben 19.02.2009 - 20:09

Hallo Ihr alle,

und vielen Dank für Eure Tipps und Hinweise. Ich habe meine Spindel mal gewogen, und sie wiegt mit etwas "Garn" drauf (ich brachte es nicht übers Herz, das zum Wiegen herunterzunehmen) exakt 46 Gramm, ist also in dem von Frieda empfohlenen Bereich zwischen 30 und 50 g.

Mit dem Spinnrad hatte ich es mal bei Annie versucht. Gleichzeitig gleichmäßig und in die richtige Richtung treten und dabei die Fasern korrekt ausziehen hat mich einfach überfordert. Es riss so ziemlich alles, was nur reißen konnte. ;-) Die Spindel hat wenigstens den Vorteil, dass man sie fix mal eben "parken" kann, während man das nächste Faserpäckchen zurechtwuschelt.

Video machen geht nicht mangels entsprechender Hardware. Ich wohne ziemlich weit im Osten, und da ist das Spinnen offenbar nicht so sehr verbreitet. Außerdem bin ich berufstätig und habe recht wenig freie Zeit. Aber, wie schon gesagt, ich versuche es weiter. :-) Derzeit ist mir allerdings mehr nach Stricken, weil ich da eher Erfolge erziele.

Zahlreiche Grüße
Kerstin

#18 Annie

Annie

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Geschrieben 19.02.2009 - 20:54

Hey,

magst du mal hier auf die Karte gucken?!

Bestrickende Grüße
Annie

#19 spinnmeise

spinnmeise

    Gerade reingestolpert

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Geschrieben 16.11.2009 - 16:28

Hallo Kerstin,

wo im Osten wohnst Du denn?
Ich kenne einige "Spinner", die im Osten, Nähe zur Lausitz wohnen.

Übrigens- kein Radspinner fiel vom Himmel!
Gleichmäßiges Treten erfordert Übung; gerade in die ichtige Richtung.

Ich habs vor ü30 Jahren, als Teenie, mal mit einer hölzernen Handspindel versucht- nee, danke ;-)
Die Eiderwolle ist fürs Spinnrad ganz nett, finde ich.
Am liebsten verspinne ich sie auf Nadelstärke 4-65, doppelt gezwirnt, obwohl auch 2 geht, dreifach gezwirnt.

Die Probleme, die Du beschreibst, rühren höchstwahrscheinlich daher, dass die Wolle eventuell alt ist, zu trocken oder... falsch gewaschen.
Kardenband kann für einen Anfänger zu trocken sein.
Das mit der Spucke ist richtig- besser ist eine lanolinhaltige Handcreme, die schon gut in die Finger eingezogen ist. Damit läßt sich einiges ausgleichen.

Liebe Grüße von

Spinnmeise




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