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maschenprobe


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8 Antworten in diesem Thema

#1 honigschnute101

honigschnute101

    Semi-Profi

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Geschrieben 02.11.2006 - 20:09

ich schon wieder :oops:
jetzt wo ich mich selbst so mit wolle zugeschüttet habe und das gefühl habe dass ich für längere zeit aktiv und regelmäßig dabei bin will ich neben dem stricktagebuch dass ich hier eh schon führe, auch so einen ordner anlegen in dem alles was ich stricke hinterlegt ist, mit meiner eigenen anleitung, notizen und natürlich der maschenproben...
nun hab ich eine frage zur maschenprobe! wenn auf der banderole bspw. beim sockengarn 30maschen x 42reihen steht, zählt dann die erste reihe, dh wo ich die maschen erst aufnehme und die letzte reihe, wenn ich abstricke auch jeweils dazu? also maschen aufnehmen, 40 reihen stricken und dann abstricken??? oder maschen aufnehmen, dann die 42 reihen stricken und dann abstricken???
wahrscheinlich für die erstligisten unter euch eine sehr lustige frage, aber ich wills ja richtig machen, auch damit ich es mir richtig aufschreibe dann, falls ich mit der wolle nochmal stricken möchte...

:knit:

vielen dank schonmal und ganz liebe grüße!
kathi :blinzel:

#2 Lehrling

Lehrling

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Geschrieben 02.11.2006 - 20:19

Hi Kathi
Also ich habe die Maschenprobe so gelernt:
wenn als Beispiel 30M. X 42 R. angegeben ist , schlag ich 40 M. an und stricke 50 Reihen hoch und messe dann mittendrin aus, wieviel Maschen und Reihen auf 10 cm kommen und mit welcher Nadelstärke mir das Maschenbild am besten gefällt.
Ich stricke nämlich ziemlich locker und brauche meist eine halbe Nadelstärke weniger.

liebe Grüße
Lehrling

#3 mamastrickt

mamastrickt

    Profi

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Geschrieben 02.11.2006 - 20:25

Hallo Kathi!
Auch nochmal ich.
Also ich stricke nach Anleitung immer so,das ich die Reihe mit den aufgenommenen Maschen nicht mitzähle,ebenso die letzte Reihe,bei der ich abkette.jedenfalls haut das immer so hin.
Das mit dem Aufschreiben finde ich gut.ich habe auch ein Buch,mein Hyroglyphenbuch-schreibt man das so?Ich nenne es so,weilkeiner was mit meinen Aufzeichnungen anfangen kannwegen:der Abkürzungen,der Rechnerei,den Malereien und sowas.ich schreib mir auch immer das Datum auf,wann ich angefangen habe und wann beendet,ach so und für wen.Gut jetzt mit den puppensachen,da schreibe ich nichts auf,lohnt sich nicht.Aber sonst immer.Ich nehme ja auch nie die genauen Anleitungen und Wolle,brauche nur die Muster und eventuell den Schnitt.
Viel Spass beim führen des internen Tagebuches.Ist auch mal später was für die Kinder und Enkel,sofern die sich fürs stricken interessieren.
LG Anke

#4 Annie

Annie

    Specialist

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Geschrieben 03.11.2006 - 08:09

Hallo,

man sollte die Maschenprobe grundsätzlich einiges größer stricken als sie auf der Banderole angegeben wird. Die Anschlagmaschen, Abkettrand und rechten und linken Ränder verändern die Probe, weil man da etwas anders strickt. Siehe übrigens auch unter Maschenprobe Tips & Tricks :wink:

Bestrickende Grüße
Annie

#5 elocin

elocin

    Semi-Profi

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Geschrieben 03.11.2006 - 18:53

Hallo

da die Randmaschen sowie die Anschlag und Abkettreihe keine zuverlässigen Ergebnisse beim auszählen der Maschenprobe liefern, werden diese nicht mitgezählt. Also die angegebene Maschenzahl + 2 anschlagen 42 Reihen im angegebenem Muster stricken dann abketten . Die Maschenprobe dann leicht anfeuchten, etwas spannen und trocknen lassen , nun kann ausgezählt werden.

Nicole

#6 mamastrickt

mamastrickt

    Profi

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  • 467 Beiträge

Geschrieben 03.11.2006 - 19:30

Hallo ihr!

Ich stricke nun schon seit einer halben Ewigkeit,habe aber noch nie ein Stück spannen müssen,es hat immer alles richtig gepaßt und gesessen.
LG Anke

#7 elocin

elocin

    Semi-Profi

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Geschrieben 04.11.2006 - 03:09

Hallo Anke

das ist doch toll das es bei dir immer so klappt, leider ist das nicht bei jedem der Fall.
Das Anfeuchten (eventuell sogar waschen je nach Garn ) und spannen simuliert praktisch einen Waschgang am Strickstück , da jedes Garn darauf anders reagiert erlebe ich eine unangenehme Überraschung lieber an einer Maschenprobe als am fertigen Teil.

LG Nicole

#8 mamastrickt

mamastrickt

    Profi

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  • 467 Beiträge

Geschrieben 04.11.2006 - 06:36

Hallo Nicole!
Ich wollte ja nur mein Glück ausdrücken,das ich immer habe,wenn ich stricke.Ich rechne anhand einer Maschenprobe vorher immer einige Zeit,bevor ich loslege.Und manchmal ribbel ich auch mal wieder was auf,wenn es nicht so hinkommt,wie ich es gern hätte.
Mal ne Frage:Wenn es gespannt wird,ändert sich die Größe dann nicht nach dem waschen wieder? das ist dabei nämlich meine Befürchtung.
Liebe Grüße anke

#9 elocin

elocin

    Semi-Profi

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  • 29 Beiträge

Geschrieben 04.11.2006 - 16:08

Hi Anke

es verändert sich natürlich dadurch die Maschenzahl aber nur gering, deshalb das fertige Strickstück nach dem Waschen auch leicht gespannt .
Der ganze Vorgang dient dazu herauszufinden wie sich das Garn verhält. Baumwolle dehnt sich sehr stark was dazu führen kann das auch wenn deine Maschenprobe vor dem Waschen stimmt, hinterher ist es viel größer. Gemische verändern sich meistens nicht sehr.
Auch das Muster ist zu beachten ein Zopfmuster zieht sich mehr zusammen, ein Patentmuster dehnt sich stärker, deshalb sollte die Maschenprobe auch immer in dem Muster gestrickt werden was auf der Banderole angegeben ist . Ist keine Angabe zu finden sollte man glatt rechts stricken.
Spannen heißt aber nicht du sollst es ausdehnen bis zum ende ,vielmehr ist spannen ein in die gewünschte Form bringen so wie du es beim Bügeln machst.
Spannen von einzelnen Teilen erleichtert z.b. das zusammennähen von Nähten weil diese sich nicht mehr so doll einrollen.Kleine unregelmäßigkeiten im Strickbild werden oft dadurch korrigiert und wenn
tatsächlich mal etwas zu klein sein sollte kann man duch spannen fast eine ganze Größe rausholen. Es ist aber kein Allheilmittel

schönes WE Nicole




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