Geduld, mein Name
Geschrieben von
wollpoldi
,
03 August 2007
·
93 Aufrufe
Eine böse Zunge
behauptete in Thanstein, man müsste mir das Einziehen des Kettgarnes erst gar nicht zeigen, weil’s ja eh mein lieber Mann machen würde 
Gestern. Mein lieber Mann hätttte Dienst bis 01.00 Uhr haben sollllen
Warum?
Weil es für mich die beste Gelegenheit gewesen wäre, meinen Tischwebrahmen in Betrieb zu nehmen und
weil ich dabei meinen Gefühlen freien Lauf hätte lassen können, weils mal wieder nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle.
Auf jeden Fall habe ich gestern gleich nach der Pflege die Viechers komplett versorgt und bin hoch, das Kettgarn zu schären. Ich will nicht irgendwas weben, das ich hinterher nicht brauchen kann. Lieber ein Teil für mich, dass evtl. noch nicht ganz so toll aussieht. Deshalb habe ich mir blasslila ägyptische Baumwolle rausgesucht und verweben möchte ich einen Teil des SammiViskoseGarns.
Kette reichlich ausgemessen, Klammern festgeschraubt und los gings. Erstaunlicherweise ohne Fehler beim Verkreuzen, gut abgebunden, so wie ich das gelernt habe
Waltraud. Und runter zum Tischwebgerät.
Jetzt sieht das total anders aus, als das Gurtwebgerät. Das ich jetzt noch nicht nehmen möchte. Bis ich endlich geschafft hatte, den einen Teil des Kettgarn, das hinten aufgewickelt werden soll, so hinzulegen, dass es mir nicht dauernd runterfällt, verging einige Zeit. Der Kopf wurde immer heißer, die Füße immer kälter. Dann fing ich an mit einer dicken Stopfnadel die einzelnen Fäden durch die Ösen und dann vorn durch das Gatter zu fummeln.
Just in dem Moment kommt mein lieber Mann nach Hause. Ich freu mich immer!!!, wenn er unerwartet früher vor der Türe steht
. Nur was ich nicht gebrauchen kann sind - kaum bei der Tür drin, gesehen was ich da treibe – GUTE RATSCHLÄGE!!!
Ich muss gestehen, mein lieber Mann IST ein Genie. Er sieht immer auf Anhieb was falsch läuft, wie oder wo irgendwas hingehören muss, egal, ob er von der Sache eine Ahnung hat oder nicht. Er sieht es einfach!!! Ich dagegen muss erstmal Tiefschläge einstecken bis ich merke, was falsch läuft.
War ich eh schon stinkig, dass ER mich drauf hinweisen musste, dass ich „von hinten“ angefangen habe. Als hätte ich das nicht schon selber gemerkt
Dann hatte ich trotzdem endlich alle Fäden dort wo sie hingehören, will das Fach öffnen, geht’s nur in einer Richtung richtig auf. Ich hab die Fäden irgendwie verkreuzt. Mittlerweile war’s halb elf und ich hatte die Nase erstmal voll.
Aber: ich gebe nicht auf! Heute Nachmittag werden die Fäden in Ordnung gebracht und dann geht’s los!
Kleine Anmerkung: ich kam nach Hause, wollte die Fäden sortieren - war alles schon erledigt
Gestern. Mein lieber Mann hätttte Dienst bis 01.00 Uhr haben sollllen
Warum?
Weil es für mich die beste Gelegenheit gewesen wäre, meinen Tischwebrahmen in Betrieb zu nehmen und
weil ich dabei meinen Gefühlen freien Lauf hätte lassen können, weils mal wieder nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle.
Auf jeden Fall habe ich gestern gleich nach der Pflege die Viechers komplett versorgt und bin hoch, das Kettgarn zu schären. Ich will nicht irgendwas weben, das ich hinterher nicht brauchen kann. Lieber ein Teil für mich, dass evtl. noch nicht ganz so toll aussieht. Deshalb habe ich mir blasslila ägyptische Baumwolle rausgesucht und verweben möchte ich einen Teil des SammiViskoseGarns.
Kette reichlich ausgemessen, Klammern festgeschraubt und los gings. Erstaunlicherweise ohne Fehler beim Verkreuzen, gut abgebunden, so wie ich das gelernt habe
Jetzt sieht das total anders aus, als das Gurtwebgerät. Das ich jetzt noch nicht nehmen möchte. Bis ich endlich geschafft hatte, den einen Teil des Kettgarn, das hinten aufgewickelt werden soll, so hinzulegen, dass es mir nicht dauernd runterfällt, verging einige Zeit. Der Kopf wurde immer heißer, die Füße immer kälter. Dann fing ich an mit einer dicken Stopfnadel die einzelnen Fäden durch die Ösen und dann vorn durch das Gatter zu fummeln.
Just in dem Moment kommt mein lieber Mann nach Hause. Ich freu mich immer!!!, wenn er unerwartet früher vor der Türe steht
Ich muss gestehen, mein lieber Mann IST ein Genie. Er sieht immer auf Anhieb was falsch läuft, wie oder wo irgendwas hingehören muss, egal, ob er von der Sache eine Ahnung hat oder nicht. Er sieht es einfach!!! Ich dagegen muss erstmal Tiefschläge einstecken bis ich merke, was falsch läuft.
War ich eh schon stinkig, dass ER mich drauf hinweisen musste, dass ich „von hinten“ angefangen habe. Als hätte ich das nicht schon selber gemerkt
Aber: ich gebe nicht auf! Heute Nachmittag werden die Fäden in Ordnung gebracht und dann geht’s los!
Kleine Anmerkung: ich kam nach Hause, wollte die Fäden sortieren - war alles schon erledigt








