Wolle von unseren eigenen Schafen
Geschrieben von
wollpoldi
,
02 August 2007
·
107 Aufrufe
Irgendwie schon komisch. Da sortiere ich die Wolle unserer Schafe immer akribischst aus und räume sie erstmal weg, weil es meist zu wenig ist, wirklich etwas damit anfangen zu können.
Gewaschen und gefärbt wird die Fremdwolle; entweder im Auftrag, oder die von meinem Schäfer oder dem Scherer. So stapelten sich die Kisten im Stall und div. anderen Sammelstellen mittlerweile meterhoch – sehr zur Freude meines Mannes.
Neulich bekam ich nun mal wiiiieder den Befehl, doch eeeendlich die und die Kisten zu entsorgen; gehen im Weg und und und, wie Männer halt so sind
Weil mir das ewige Gebohre jetzt auf den Wecker ging und ich „was gutzumachen hatte“, habe ich mich entschlossen, eben diese Wolle zu entsorgen, weil ich im Leben nicht damit gerechnet hätte, dass die noch zu verwenden ist. Sie steht jetzt mittlerweile 4 bis 5 Jahre. Nicht gerade fachmännisch abgedeckt, sondern einfach halt nur so rum. Ich habe es so lange rausgeschoben, sie wegzuwerfen, weil mir einfach davor graute, was sich da wohl so alles drin tummelt.
Gut, ich habe mich vor ein paar Tagen dran gemacht. Und was soll ich sagen: oben ein bisschen Heu und Geflumse aus dem Stall, aber nicht eine Motte, nix verschimmelt, fettig wie frisch geschoren. Glück gehabt. Nachdem ich eh nur das beste auf die Seite getan habe, habe ich jetzt herrlich weiche überwiegend weiße Wolle. Die auch schon zu einem Teil beim Trocknen liegt. Komme insgesamt bestimmt auf 8 – 10 Kilo. Genug Material für den Herbst/Winter zum Spinnen und WEBEN!!!
Und „gut zu machen“ ... Nachdem meine Waschkessel alle gebraucht zusammengesucht sind, sind die meist schon ziemlich marode, wenn ich sie bekomme. Den Sommer über sind sie bei mir im Dauereinsatz und im Winter stehen sie draußen, zwar schon zugedeckt, aber halt doch Wind und Wetter ausgesetzt. Auf jeden Fall sind sie jetzt einfach fertig. Fertig, d.h. sie haben keinen Aschekasten mehr, die Seitenteile wo der Aschekasten sein sollllllte, gleichen einem Sieb. Die Roste halten nicht mehr. Ich habe mir jetzt so beholfen, dass ich um den Heizbereich Wasserwannen stehen habe, da wo die Löcher am größten sind, habe ich Backsteine drangelegt und der Rost liegt auch auf einem Ziegelstein. Die Ofenrohre sehen aus wie Schweizer Käse. Und durch die Wand über der Feuerungsöffnung sehe ich das Feuer lodern. Alles in allem nicht mehr das Gelbe vom Ei.
Überlegung war, einen neuen Kessel zu kaufen. Kosten: ca. 600 – 700 Euro. War mir zu teuer, weil der in ein paar Jahren wieder genauso aussieht und mir mit einem Kessel nicht wirklich gedient ist. Also nur einen neuen Wassereinsatz besorgt – 148 Euro -. Und meinen lieben Mann dazu überredet, er mööööge doch maaaal versuchen, zu reparieren.
Was soll ich sagen? Er HAT repariert. 3 Urlaubstage gingen dafür drauf. Aber der Kessel sieht aus wie neu! Neu schamottiert, einen Aschekasten hat er aus irgendwelchen Blechresten selber gemacht; fertig haben wir keinen passenden bekommen, ein neues Ofenrohr 2 m hoch (eigentlich schon ein Kamin) gabs auch noch dazu. Tja, lieber Mann, ich hätte da noch zwei Patienten
Gestern wurde der Häkel-SammiViskoseSchal fertig. Heute geht er zum Baden und das Muster für den nächsten ist auch schon ausgesucht. Es gibt ja jeden nur einmal, auch wenn ich den letzten gerne noch einmal gehäkelt hätte. Hat Spaß gemacht und sieht richtig gut aus.
Heute Nachmittag ist wieder Rundumpflege angesagt. Da bin ich hinterher meist so platt, dass ich keine Lust auf große Aktionen mehr habe. Deshalb dachte ich, ich könnte heute eine Kette scheren. Nein, nicht fürs Gurtwebgerät, sondern für so ein Tischwebgestell. Habe ich mal von einem Flohmarkt mit. Denke, das ist im Moment praktischer für mich, weil ich nicht lange dran bleiben kann. Mit dem Gurtwebgerät ist man doch sehr „angebunden“.
Habt einen schönen Tag!
Gewaschen und gefärbt wird die Fremdwolle; entweder im Auftrag, oder die von meinem Schäfer oder dem Scherer. So stapelten sich die Kisten im Stall und div. anderen Sammelstellen mittlerweile meterhoch – sehr zur Freude meines Mannes.
Neulich bekam ich nun mal wiiiieder den Befehl, doch eeeendlich die und die Kisten zu entsorgen; gehen im Weg und und und, wie Männer halt so sind
Weil mir das ewige Gebohre jetzt auf den Wecker ging und ich „was gutzumachen hatte“, habe ich mich entschlossen, eben diese Wolle zu entsorgen, weil ich im Leben nicht damit gerechnet hätte, dass die noch zu verwenden ist. Sie steht jetzt mittlerweile 4 bis 5 Jahre. Nicht gerade fachmännisch abgedeckt, sondern einfach halt nur so rum. Ich habe es so lange rausgeschoben, sie wegzuwerfen, weil mir einfach davor graute, was sich da wohl so alles drin tummelt.
Gut, ich habe mich vor ein paar Tagen dran gemacht. Und was soll ich sagen: oben ein bisschen Heu und Geflumse aus dem Stall, aber nicht eine Motte, nix verschimmelt, fettig wie frisch geschoren. Glück gehabt. Nachdem ich eh nur das beste auf die Seite getan habe, habe ich jetzt herrlich weiche überwiegend weiße Wolle. Die auch schon zu einem Teil beim Trocknen liegt. Komme insgesamt bestimmt auf 8 – 10 Kilo. Genug Material für den Herbst/Winter zum Spinnen und WEBEN!!!
Und „gut zu machen“ ... Nachdem meine Waschkessel alle gebraucht zusammengesucht sind, sind die meist schon ziemlich marode, wenn ich sie bekomme. Den Sommer über sind sie bei mir im Dauereinsatz und im Winter stehen sie draußen, zwar schon zugedeckt, aber halt doch Wind und Wetter ausgesetzt. Auf jeden Fall sind sie jetzt einfach fertig. Fertig, d.h. sie haben keinen Aschekasten mehr, die Seitenteile wo der Aschekasten sein sollllllte, gleichen einem Sieb. Die Roste halten nicht mehr. Ich habe mir jetzt so beholfen, dass ich um den Heizbereich Wasserwannen stehen habe, da wo die Löcher am größten sind, habe ich Backsteine drangelegt und der Rost liegt auch auf einem Ziegelstein. Die Ofenrohre sehen aus wie Schweizer Käse. Und durch die Wand über der Feuerungsöffnung sehe ich das Feuer lodern. Alles in allem nicht mehr das Gelbe vom Ei.
Überlegung war, einen neuen Kessel zu kaufen. Kosten: ca. 600 – 700 Euro. War mir zu teuer, weil der in ein paar Jahren wieder genauso aussieht und mir mit einem Kessel nicht wirklich gedient ist. Also nur einen neuen Wassereinsatz besorgt – 148 Euro -. Und meinen lieben Mann dazu überredet, er mööööge doch maaaal versuchen, zu reparieren.
Was soll ich sagen? Er HAT repariert. 3 Urlaubstage gingen dafür drauf. Aber der Kessel sieht aus wie neu! Neu schamottiert, einen Aschekasten hat er aus irgendwelchen Blechresten selber gemacht; fertig haben wir keinen passenden bekommen, ein neues Ofenrohr 2 m hoch (eigentlich schon ein Kamin) gabs auch noch dazu. Tja, lieber Mann, ich hätte da noch zwei Patienten
Gestern wurde der Häkel-SammiViskoseSchal fertig. Heute geht er zum Baden und das Muster für den nächsten ist auch schon ausgesucht. Es gibt ja jeden nur einmal, auch wenn ich den letzten gerne noch einmal gehäkelt hätte. Hat Spaß gemacht und sieht richtig gut aus.
Heute Nachmittag ist wieder Rundumpflege angesagt. Da bin ich hinterher meist so platt, dass ich keine Lust auf große Aktionen mehr habe. Deshalb dachte ich, ich könnte heute eine Kette scheren. Nein, nicht fürs Gurtwebgerät, sondern für so ein Tischwebgestell. Habe ich mal von einem Flohmarkt mit. Denke, das ist im Moment praktischer für mich, weil ich nicht lange dran bleiben kann. Mit dem Gurtwebgerät ist man doch sehr „angebunden“.
Habt einen schönen Tag!








