Beschiss / Paketversand
Geschrieben von
wollpoldi
,
31 Juli 2007
·
92 Aufrufe
Es ist schon ein paar Wochen her, da habe ich bei meinem Lieblingsgroßhändler Fasern bestellt. Es ist ein älterer Herr, der einfach nicht sooo flexibel mit Versandmöglichkeiten ist. Deshalb habe ich den Transport in die Wege geleitet.
Über „posttip“ bin ich nach Eingabe der genauen Maße und des Gewichts des Pakets an die Fa. Iloxx als billigsten Anbieter gelangt. Preis: 51,00 Euro einschl. Versicherung des Pakets. Warengewicht: 38,5 kg.
Angemeldet, Bankverbindung eingegeben. Und das Paket ein paar Tage später erhalten. Stand im Stall. Ohne Unterschrift von uns etc. Dazu aber nachher mehr ...
Was mich gewundert hat; das Paket wurde transportiert bevor abgebucht wurde. Ungewöhnlich. Eine Woche später bekomme ich von besagter Firma eine Mail, ich hätte die Maße und das Gewicht falsch angegeben, deshalb müsste nachberechnet werden. Insgesamt machten die Transportkosten nun 71,00 Euro aus. Das Gewicht wäre 65 Kilo (d.h. der Sack, in dem alles verpackt war, wog 26! Kilo) und die Maße stimmten auch um je 10 cm in der Länge, Breite und Höhe nicht. Die Auftragsspedition hätte mich geeichten Waagen nachgewogen. Und diese sei äußerst zuverlässig ... S.o. Unterschrift für den Erhalt der Ware.
Ich sofort reklamiert und gegen die Abbuchung widersprochen und bekam zur Antwort, dass das Gewicht wohl irgendwie nicht zum Umfang des Pakets passte oder umgekehrt und deshalb nach Volumengewicht abgerechnet werden müsste. Eine Formel, mit der man auf die 65 Kilo kommt.
Nochmal widersprochen, weil doch der Portorechner schon hätte „merken“ müssen, dass das Gewicht nicht zum Umfang passt. So zumindest mein laienhafter Gedankengang.
Auf jeden Fall haben sie dann kommentarlos doch die 70 Euro abgebucht.
Dumm ist nur, dass ich zwar eine Rechtsschutzversicherung habe, aber mit 150 Euro Selbstbeteiligung. Und selbst wenn ohne Selbstbeteiligung würde mir die Rechtschutzversicherung den Differenzbetrag ohne weitere Umstände erstatten.
Mir geht es nicht nur um diese 20 Euro, aber es ist schlicht und ergreifend Beschiss an den anderen Anbietern. Die geben reelle Preise an, bekommen den Auftrag nicht, weil besagte Firma momentan günstiger ist und hinterher abkassiert.
Da ich sicher nicht die einzige Betroffene bin, die sich zwar ärgert, aber es wahrscheinlich sein lässt, sich gegen diese Machenschaften zu wehren, kommt für diese Firma zum Jahresende sicher ein nettes Sümmchen im Plus zusammen. Es sei denn, ich entschließe mich, wie von meinem Versicherungsvertreter angesprochen, zu einer Anzeige.
Was meint Ihr???
Über „posttip“ bin ich nach Eingabe der genauen Maße und des Gewichts des Pakets an die Fa. Iloxx als billigsten Anbieter gelangt. Preis: 51,00 Euro einschl. Versicherung des Pakets. Warengewicht: 38,5 kg.
Angemeldet, Bankverbindung eingegeben. Und das Paket ein paar Tage später erhalten. Stand im Stall. Ohne Unterschrift von uns etc. Dazu aber nachher mehr ...
Was mich gewundert hat; das Paket wurde transportiert bevor abgebucht wurde. Ungewöhnlich. Eine Woche später bekomme ich von besagter Firma eine Mail, ich hätte die Maße und das Gewicht falsch angegeben, deshalb müsste nachberechnet werden. Insgesamt machten die Transportkosten nun 71,00 Euro aus. Das Gewicht wäre 65 Kilo (d.h. der Sack, in dem alles verpackt war, wog 26! Kilo) und die Maße stimmten auch um je 10 cm in der Länge, Breite und Höhe nicht. Die Auftragsspedition hätte mich geeichten Waagen nachgewogen. Und diese sei äußerst zuverlässig ... S.o. Unterschrift für den Erhalt der Ware.
Ich sofort reklamiert und gegen die Abbuchung widersprochen und bekam zur Antwort, dass das Gewicht wohl irgendwie nicht zum Umfang des Pakets passte oder umgekehrt und deshalb nach Volumengewicht abgerechnet werden müsste. Eine Formel, mit der man auf die 65 Kilo kommt.
Nochmal widersprochen, weil doch der Portorechner schon hätte „merken“ müssen, dass das Gewicht nicht zum Umfang passt. So zumindest mein laienhafter Gedankengang.
Auf jeden Fall haben sie dann kommentarlos doch die 70 Euro abgebucht.
Dumm ist nur, dass ich zwar eine Rechtsschutzversicherung habe, aber mit 150 Euro Selbstbeteiligung. Und selbst wenn ohne Selbstbeteiligung würde mir die Rechtschutzversicherung den Differenzbetrag ohne weitere Umstände erstatten.
Mir geht es nicht nur um diese 20 Euro, aber es ist schlicht und ergreifend Beschiss an den anderen Anbietern. Die geben reelle Preise an, bekommen den Auftrag nicht, weil besagte Firma momentan günstiger ist und hinterher abkassiert.
Da ich sicher nicht die einzige Betroffene bin, die sich zwar ärgert, aber es wahrscheinlich sein lässt, sich gegen diese Machenschaften zu wehren, kommt für diese Firma zum Jahresende sicher ein nettes Sümmchen im Plus zusammen. Es sei denn, ich entschließe mich, wie von meinem Versicherungsvertreter angesprochen, zu einer Anzeige.
Was meint Ihr???









Ich würde Anzeige erstatten,zumal du doch sicher die Auftragsbestätigung der Firma über ein gewisses Paket hast.
Und du kannst doch bestimmt noch nachvollziehen,was in dem Paket gewichtsmäßig drinwar.Wieg es unter Zeugen doch noch einmal aus.
LG ANke