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Windelhöschenwolle Fertig

Posted by wollpoldi , 12 February 2007 · 109 Aufrufe

Freitag
herrlichstes Frühlingswetter. Wäre die Pumpe schon installiert, hätte ich am Freitag die diesjährige Waschsaison eröffnet. Mein lieber Mann hat mir kopfschüttelnder Weise den Vogel gezeigt.

Samstag
Dauerregen. Fertiggesponnen und gezwirnt 275 gr Heilwolle. Nadelstärke gewaschene Wolle: ca. 3,5 – 4. Die Wolle zu verspinnen war ein echtes Vergnügen. Wie schon geschrieben, habe ich mir Streifen vom Vlies abgetrennt und die dann zum Spinnen noch mal geteilt. Man muss nur drauf achten, dass man von der „richtigen“ Seite spinnt. Sobald ich meinen weißgrauen GlitzerSammi fertighabe, werde ich von der Heilwolle mal etwas auf Vorrat verarbeiten.

Sonntag
Es regnet. Die Schafe werden langsam motzig. Ich lass sie bei der Nässe nicht raus, weil das kleine Lämmchen auch mit will. Wir warten auf die Lämmchen von Carmen. Sie ist mittlerweile kugelrund. Aber vom Euter her noch nicht so weit. Mal sehen, was die wieder ausbrütet. Heilwolle lauwarm im Strang gewaschen. Mit Wollshampoo, das Lanolin enthält. Die Wolle war ruckzuck trocken. Ob das am Lanolin liegt? Und fühlt sich „gesättigt“ an. Mal sehen, ob sie die Auftraggeberin noch möchte, gehört habe ich nichts mehr. Wenn nicht, auch nicht schlimm, dann wird sie zu Windelhöschen vernadelt.

Dankeschön an dieser Stelle für die vielen Waschtips!

Irgendwie hatte ich mich mit der Größe eines solchen Höschens total verschätzt. Daher war es mir auch vollkommen unverständlich, wie man eine klatschnasse Hose trockenbekommen kann. Mehr zu meinen Größenvorstellungen schreibe ich jetzt nicht; ich habe damit schon für allerhand Gelächter gesorgt. Da grinst sich doch schon wieder eine eins weg ... Denk nicht, ich sehe das nicht!!!

Angefangen zu verspinnen habe ich die graue Sammiwolle. Wenn ich zwei Spulen voll habe, werde ich die erste mit der weiß-lurexenen Sammiwolle verzwirnen. Damit konnte die erste Spule eine Weile ruhen und ich habe Abwechslung beim Spinnen.

Lesestoff: Jodi Picoult „Beim Leben meiner Schwester“
Ein Mädchen wurde als Ersatzteillager „gezüchtet“, weil das erste Kind der Familie mit zwei Jahren an Leukämie erkrankt ist.

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Margrit S.
12.02.2007 - 18:47
Ich lache üüüüüberhaupt nicht
kichergrüße Margrit
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Huhu Margrit,

Ich lache üüüüüberhaupt nicht
kichergrüße Margrit


ich auch nicht, ich auch nicht! :duckrenn:

Liebe Grüße mit versteinertem Gesichtsausdruck
Krümel
:3dance:
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