Heute auf dem Amt
Posted by
wollpoldi
,
23 January 2009
·
193 Aufrufe
Vorgeschichte:
Ich habe vor ca. 2,5 Wochen Wolle nachbestellt. Im Ausland. Hat bisher immer reibungslos funktioniert.
Bestellung, Auftragsbestätigung, Versandmitteilung und zwei/drei Tage später war die Ware da. Deutsche MWST. habe ich immer an den Postboten bezahlt.
Diesmal. Bis zu Versandmitteilung alles wie immer. Nur das Paket kommt und kommt nicht. Nachhaken bei der Firma wollte ich nicht, weil sie mir meine Sonderwünsche immer erfüllen
.
Gestern komm ich heim, meint Männe, ob ich mich gleich ärgern wolle
.
Habe Post vom Z*ll. Die Rechnungen aus den ausstehenden Paketen samt je einem grünen Zettel dran; ich soll die Ware innerhalb 10 Tagen abholen.
Öffnungszeiten am Freitag bis 13.00 Uhr.
Ich mich gewundert und war etwas angesäuert, weil das zum einen Hetzerei bedeutet – ich arbeite bis 12.00 Uhr - und zum anderen Schlepperei. Mit dem Wollhändler telefoniert. Der verstand das auch nicht. Es darf kein Zoll verlangt werden, nur die MWSt. Genau die habe ich bisher immer an die Post gezahlt.
Heute kurz nach 12.00 Uhr laufe im Z*llamt ein. Gut gelaunt, hatte ja einen Tag lang Zeit mich damit abzufinden, das Paket selber abzuholen, freute mich auf Pflege und langes Wochenende. Stehe ich am Schalter vor einem etwas korpulenten Herrn, der wohl grade im Begriff war, seinen Schreibtisch wochenendfest zu machen. Der nimmt mich gar nicht zu Kenntnis. Stehe da eine Weile und wecke ihn dann doch
.
Ich: Guten Tag, ich habe gestern Post von Ihnen bekommen und verstehe da etwas nicht.
Er1: Was ist an unserer Post nicht zu verstehen?
Ich: Dass ich meine Pakete hier abholen soll und nicht wie sonst üblich von der Post nach Hause geliefert bekomme.
Er1: Guckt belämmert zu seinem Nachbarn. Dieser kommt ihm zu Hilfe.
Er2: Dann hatten Sie bisher Glück. Sind Sie verärgert?
Ich: Nein, noch nicht.
Er2: Haben Sie Probleme mit der Zollbehörde?
Ich: Nein.
Er2: Haben Sie Probleme mit der Verwaltung im Allgemeinen?
Ich: Nein, arbeite selber bei einer.
Er2: Nimmt die Unterlagen (es waren die Rechnungen aus den Pakten mit dem Zettel vom Zoll dran) und fragt nach der Rechnung
.
Ich: Die haben Sie in der Hand. Sie müssten in den Paketen gewesen sein.
Er2: Was war in den Paketen.
Ich: Schon etwas stinkig: weiß ich nicht.
Er2: Warum nicht?
Ich: Ich habe die Pakete nicht bekommen. Sie haben sie aufgemacht, müssten Sie doch wissen was drin ist.
Er2: Wenn Sie in der Verwaltung arbeiten, müssten Sie wissen, wie man sich verhält um weiterzukommen (oder so ähnlich)
Ich: Ihn dämlich (kann ich auch) angegrinst, was den noch mehr in Rage brachte. Jetzt wars eh schon wurscht - verschissen ist verschissen
Er2: Nimmt die Rechnungen rechnet irgendwas und fragt ob ich 25,11 Euro dabei hätte.
Ich: Ja. (Es war der Betrag der MWSt.) Mehr hätte er „ohne meinen Anwalt“ nicht bekommen.
Er2. Fängt ganz fahrig an in die Tastatur zu tippen. Holt einen anderen Kollegen und fragt den im Flüsterton (kann auch ganz schön laut sein, wenn rundrum alle mucksmäuschenstill) wie er irgendwas korrigieren könnte. Dann standen sie zu zweit vor dem Compi. Irgendwann haben sie es dann doch gebacken bekommen. Fragt mich
Er1: Brauchen Sie eine Quittung?
Ich: Ja und gebe ihm 30,20 Euro von denen er auf 25,11 Euro rausgeben muss. Das dauert geschlagene 8 Minuten
. Weiß ich so genau, weil er auf seinem Compi als Bildschirmschutz eine Uhr laufen hat.
Er2: Lässt mich was unterschreiben, dass ich meine Pakete bekommen habe. Sie stehen mittlerweile hinter mir.
Ich: Eigentlich habe ich doch das Porto bis nach Hause bezahlt?
Er: Der Weg des Paketes endet an der zuständigen Zollstelle.
Ich: Wie kann es denn sein, dass das Paket am 13.1. verschickt wurde und ich erst jetzt (gemeint war gestern) den Brief vom ihm in der Post hatte.
Er2: Die geprüften Pakete werden am selben Tag benachrichtigt. In meinem Fall kam es gestern an, wurde sofort erkennungsdienstlich (sag ich jetzt) behandelt und mir die Mitteilung geschickt.
Ich: Ich hatte die Mitteilung gestern im Briefkasten.
Er2: Schlägt irgendwo nach und korrigiert, das Paket sei vorgestern angekommen und ich benachrichtigt worden
.
Dass ich meine Paket selber rausgeschleppt habe, versteht sich von selber. Wenn ich doch auch nicht
kann. Männo Frau WollPoldi, sie als Verwaltungsfrau sollte es doch besser wissen
.
Draußen konnte ich mir es nicht nehmen lassen, die Pakete zu öffnen und lt. Lieferschein abzuhaken, ob auch alles drin ist. Sicher unter den Augen der Herren
vom Z*ll.
Jetzt lass ich mir noch die Sendungsdaten kommen. Schau mer mal, wann die Pakete beim Zo*ll aufschlugen. Evtl. gibt das noch einen Schriftverkehr.
Ach ja, diese Aktion dauerte 25 Minuten zu Lasten von wem??? Richtig, der Steuerzahler ist wieder der Depp!
Ich habe vor ca. 2,5 Wochen Wolle nachbestellt. Im Ausland. Hat bisher immer reibungslos funktioniert.
Bestellung, Auftragsbestätigung, Versandmitteilung und zwei/drei Tage später war die Ware da. Deutsche MWST. habe ich immer an den Postboten bezahlt.
Diesmal. Bis zu Versandmitteilung alles wie immer. Nur das Paket kommt und kommt nicht. Nachhaken bei der Firma wollte ich nicht, weil sie mir meine Sonderwünsche immer erfüllen
Gestern komm ich heim, meint Männe, ob ich mich gleich ärgern wolle
Habe Post vom Z*ll. Die Rechnungen aus den ausstehenden Paketen samt je einem grünen Zettel dran; ich soll die Ware innerhalb 10 Tagen abholen.
Öffnungszeiten am Freitag bis 13.00 Uhr.
Ich mich gewundert und war etwas angesäuert, weil das zum einen Hetzerei bedeutet – ich arbeite bis 12.00 Uhr - und zum anderen Schlepperei. Mit dem Wollhändler telefoniert. Der verstand das auch nicht. Es darf kein Zoll verlangt werden, nur die MWSt. Genau die habe ich bisher immer an die Post gezahlt.
Heute kurz nach 12.00 Uhr laufe im Z*llamt ein. Gut gelaunt, hatte ja einen Tag lang Zeit mich damit abzufinden, das Paket selber abzuholen, freute mich auf Pflege und langes Wochenende. Stehe ich am Schalter vor einem etwas korpulenten Herrn, der wohl grade im Begriff war, seinen Schreibtisch wochenendfest zu machen. Der nimmt mich gar nicht zu Kenntnis. Stehe da eine Weile und wecke ihn dann doch
Ich: Guten Tag, ich habe gestern Post von Ihnen bekommen und verstehe da etwas nicht.
Er1: Was ist an unserer Post nicht zu verstehen?
Ich: Dass ich meine Pakete hier abholen soll und nicht wie sonst üblich von der Post nach Hause geliefert bekomme.
Er1: Guckt belämmert zu seinem Nachbarn. Dieser kommt ihm zu Hilfe.
Er2: Dann hatten Sie bisher Glück. Sind Sie verärgert?
Ich: Nein, noch nicht.
Er2: Haben Sie Probleme mit der Zollbehörde?
Ich: Nein.
Er2: Haben Sie Probleme mit der Verwaltung im Allgemeinen?
Ich: Nein, arbeite selber bei einer.
Er2: Nimmt die Unterlagen (es waren die Rechnungen aus den Pakten mit dem Zettel vom Zoll dran) und fragt nach der Rechnung
Ich: Die haben Sie in der Hand. Sie müssten in den Paketen gewesen sein.
Er2: Was war in den Paketen.
Ich: Schon etwas stinkig: weiß ich nicht.
Er2: Warum nicht?
Ich: Ich habe die Pakete nicht bekommen. Sie haben sie aufgemacht, müssten Sie doch wissen was drin ist.
Er2: Wenn Sie in der Verwaltung arbeiten, müssten Sie wissen, wie man sich verhält um weiterzukommen (oder so ähnlich)
Ich: Ihn dämlich (kann ich auch) angegrinst, was den noch mehr in Rage brachte. Jetzt wars eh schon wurscht - verschissen ist verschissen
Er2: Nimmt die Rechnungen rechnet irgendwas und fragt ob ich 25,11 Euro dabei hätte.
Ich: Ja. (Es war der Betrag der MWSt.) Mehr hätte er „ohne meinen Anwalt“ nicht bekommen.
Er2. Fängt ganz fahrig an in die Tastatur zu tippen. Holt einen anderen Kollegen und fragt den im Flüsterton (kann auch ganz schön laut sein, wenn rundrum alle mucksmäuschenstill) wie er irgendwas korrigieren könnte. Dann standen sie zu zweit vor dem Compi. Irgendwann haben sie es dann doch gebacken bekommen. Fragt mich
Er1: Brauchen Sie eine Quittung?
Ich: Ja und gebe ihm 30,20 Euro von denen er auf 25,11 Euro rausgeben muss. Das dauert geschlagene 8 Minuten
Er2: Lässt mich was unterschreiben, dass ich meine Pakete bekommen habe. Sie stehen mittlerweile hinter mir.
Ich: Eigentlich habe ich doch das Porto bis nach Hause bezahlt?
Er: Der Weg des Paketes endet an der zuständigen Zollstelle.
Ich: Wie kann es denn sein, dass das Paket am 13.1. verschickt wurde und ich erst jetzt (gemeint war gestern) den Brief vom ihm in der Post hatte.
Er2: Die geprüften Pakete werden am selben Tag benachrichtigt. In meinem Fall kam es gestern an, wurde sofort erkennungsdienstlich (sag ich jetzt) behandelt und mir die Mitteilung geschickt.
Ich: Ich hatte die Mitteilung gestern im Briefkasten.
Er2: Schlägt irgendwo nach und korrigiert, das Paket sei vorgestern angekommen und ich benachrichtigt worden
Dass ich meine Paket selber rausgeschleppt habe, versteht sich von selber. Wenn ich doch auch nicht
Draußen konnte ich mir es nicht nehmen lassen, die Pakete zu öffnen und lt. Lieferschein abzuhaken, ob auch alles drin ist. Sicher unter den Augen der Herren
Jetzt lass ich mir noch die Sendungsdaten kommen. Schau mer mal, wann die Pakete beim Zo*ll aufschlugen. Evtl. gibt das noch einen Schriftverkehr.
Ach ja, diese Aktion dauerte 25 Minuten zu Lasten von wem??? Richtig, der Steuerzahler ist wieder der Depp!









Mit dem Mist ist ja der halbe Tag draufgegangen, Du Arme!
Liebe Grüsse,
Birgit