Trotz der Hitze,
Posted by
wollpoldi
,
30 June 2008
·
162 Aufrufe
die mich jedes Jahr ein bisschen mehr schafft
, habe ich am Wochenende ein bisschen rumgefärbt. Diesmal Mohair im Kammzug.
Bisher rausgekommen ist folgendes:
Zwei Partien liegen noch beim Trocknen. Färben ging prima. Problem war nur, den äußerst flutschigen Kammzug zum Strang zu wickeln. Der rutscht schon beim geringsten Zug auseinander. Nass ist es dann kein Problem mehr.
Eine neue Färbeidee (mit Dampf fixieren) habe ich ganz schnell wieder verworfen. Die Möglichkeit, etwas anders Farbe in den Kammzug zu bekommen ist super. Aber nur für kleine Mengen. 200 gr gehen grade noch (im Einkochtopf). Nur bitte, was mach ich mit 200 gr? Ein Kilo sollte schon drin sein.
Flocke ginge evtl. etwas mehr. Aber wenn ich sie kardiere, habe ich auch nichts anderes als bisher.
„Feuchtgebiete“ habe ich mir komplett angehört. Ich fand es recht gut. Auch wenn die Kritiken vernichtend sind. Aber wer dieses Buch ernst nimmt, kann selber dafür. Einzig der Schluss hat mich etwas irritiert. Die letzten zwei Sätze passen so gar nicht. Wäre interessant, ob die Autorin nur zu einem schnellen Ende kommen wollte, oder sich tatsächlich etwas dabei „gedacht“ hat.
Neu auf dem Ohr: „Schuhhaus Pallas“. Amelie Fried stößt per Zufall auf die tragische Geschichte ihrer Großeltern ...
Den heutigen Nachmittag werde ich mit der Auftragswolle am Spinnrad verbringen. Draußen ist alles nass. Da bietet es sich an. Habe mir vorgenommen, bis Thanstein – also Ende Juli – damit fertig zu sein.
Wenn ich so nachdenke, hat sich mein Betätigungsfeld heimlich still und leise komplett verändert.
Eigentlich
- hatten wir die Kardiermaschine nur für uns angeschafft. Ja, vielleicht mal das eine oder andere Kilo, was übrig ist, abgeben;
- wollte ich nie „handeln“;
- wollte ich über den Sommer nur waschen, färben und kardieren;
- wollte ich nur über den Winter (Aufträge) spinnen.
- wollte ich nie auf Spinntreffen fahren
Uneigentlich,
- freue ich mich schon heute auf Thanstein und Selbitz
- wasche ich kaum noch - liegt auch daran, dass mir heuer ca. 40 kg gewaschene Flocke nachrannten
- habe ich einen Heidenspaß am Dealen – will heißen: günstig ergattern und zu vernünftigen Preisen anbieten
- habe ich heuer schon an die 5 Kilo Auftragswolle versponnen (zwei weitere Aufträge befinden in der Warteschleife)
Bin neugierig, was die Zeit noch bringen wird ...
Bisher rausgekommen ist folgendes:
Zwei Partien liegen noch beim Trocknen. Färben ging prima. Problem war nur, den äußerst flutschigen Kammzug zum Strang zu wickeln. Der rutscht schon beim geringsten Zug auseinander. Nass ist es dann kein Problem mehr.
Eine neue Färbeidee (mit Dampf fixieren) habe ich ganz schnell wieder verworfen. Die Möglichkeit, etwas anders Farbe in den Kammzug zu bekommen ist super. Aber nur für kleine Mengen. 200 gr gehen grade noch (im Einkochtopf). Nur bitte, was mach ich mit 200 gr? Ein Kilo sollte schon drin sein.
Flocke ginge evtl. etwas mehr. Aber wenn ich sie kardiere, habe ich auch nichts anderes als bisher.
„Feuchtgebiete“ habe ich mir komplett angehört. Ich fand es recht gut. Auch wenn die Kritiken vernichtend sind. Aber wer dieses Buch ernst nimmt, kann selber dafür. Einzig der Schluss hat mich etwas irritiert. Die letzten zwei Sätze passen so gar nicht. Wäre interessant, ob die Autorin nur zu einem schnellen Ende kommen wollte, oder sich tatsächlich etwas dabei „gedacht“ hat.
Neu auf dem Ohr: „Schuhhaus Pallas“. Amelie Fried stößt per Zufall auf die tragische Geschichte ihrer Großeltern ...
Den heutigen Nachmittag werde ich mit der Auftragswolle am Spinnrad verbringen. Draußen ist alles nass. Da bietet es sich an. Habe mir vorgenommen, bis Thanstein – also Ende Juli – damit fertig zu sein.
Wenn ich so nachdenke, hat sich mein Betätigungsfeld heimlich still und leise komplett verändert.
Eigentlich
- hatten wir die Kardiermaschine nur für uns angeschafft. Ja, vielleicht mal das eine oder andere Kilo, was übrig ist, abgeben;
- wollte ich nie „handeln“;
- wollte ich über den Sommer nur waschen, färben und kardieren;
- wollte ich nur über den Winter (Aufträge) spinnen.
- wollte ich nie auf Spinntreffen fahren
Uneigentlich,
- freue ich mich schon heute auf Thanstein und Selbitz
- wasche ich kaum noch - liegt auch daran, dass mir heuer ca. 40 kg gewaschene Flocke nachrannten
- habe ich einen Heidenspaß am Dealen – will heißen: günstig ergattern und zu vernünftigen Preisen anbieten
- habe ich heuer schon an die 5 Kilo Auftragswolle versponnen (zwei weitere Aufträge befinden in der Warteschleife)
Bin neugierig, was die Zeit noch bringen wird ...









hihi ich auch