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Kleines Licht am Horizont

Posted by wollpoldi , 19 December 2007 · 87 Aufrufe

Meiner Mutter geht es ein bisschen besser. Sie erkennt wieder Leute aus der Verwandtschaft. Spricht etwas deutlicher. Macht insgesamt einen wacheren Eindruck. Eine Logopädin übt mit ihr Reden. Beim Schlucken hat sie noch Schwierigkeiten. Medizinisch wird nicht viel gemacht – sprich keine OP. Sobald sie einigermaßen stabil ist, darf sie wieder nach Hause. Dort übernimmt dann der Pflegedienst. Ich hoffe jedoch, dass sie noch über die Feiertage im KH bleiben kann.

Da die Pflegestufe ja zuerst abgelehnt wurde (prima gemacht Frau G., sie verstehen wirklich was von Ihrem Job :keule: )
wurde erst Widerspruch dagegen eingereicht.
Nach dem Sturz beantragte jetzt auch der Sozialdienst vom KH eine neue Einstufung.

Bin gespannt, wie lange das diesmal dauert, bis wir Nachricht bekommen.

Der Postweg von Memmingen aufs Land (10 km) dauerte für die Ablehnung immerhin 2 Wochen. D.h. 2 Wochen bevor wir den schriftlichen Bescheid bekamen, rief mich eine Dame von der Krankenkasse an, dass der Antrag abgelehnt wurde.

Was mir gestern so durch den Kopf ging ... es ist jeder arm dran, der mit nur einen kleinen Rente, ohne große Ersparnisse und ohne Kinder, die finanziell einspringen können, pflegebedürftig wird.

Meine Mutter hat das „große Glück“, dass sie rechtzeitig und eigentlich immer ein bisschen was auf die Seite hat. Das erspart ihr jetzt das Heim als Nummer soundsoviel im Dreibettzimmer. Ich werde Himmel und Hölle in Bewegung setzen, dass sie nach dem Krankenhaus wieder nach Hause kann. Die „Mädels“ vom Pflegedienst Loberin Memmingen umsorgen sie so liebevoll!

Ein ganz dickes Dankeschön an dieser Stelle, ohne Euch wären wir hilflos!




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