Desweiteren tendiere ich zum Aufribbeln dieses weißen Schals.
Er ist mittlerweile reichlich einen Meter lang. wenn ich mir aber den Wetterbericht so anschaue. Brauchen wir überhaupt noch Schals. Vielleicht wäre ein schicker Pullover aus der Kaschmerino-Wolle viel besser.
Grübel, grübel, grübel.........









Ich würde sagen,strick den Schal mal ruhig zu Ende.
Ich hatte mal ein Gespräch mit meiner Mutter,ist schon `ne Weile her.da hat sie uns über die Umstände zu unserer geburt erzählt.Ich bin ja mitten im Hochsommer geboren,da war es heiß.Aber meine kleine Schwester wurde im März geboren. Da war es genau wie jetzt,ziemlich frühlingshaft.Ab Mitte Februar kam dann der große Knall,kalt und Schnee ohne Ende,bis eit in den März hinein.Mein Vater hatte im Winterdienst gearbeitet und ist mit einem Streuwagen unterwegs gewesen. Als der Geburtstag meiner Schwester war,hat er sich die Strecke Wohnort-Krankenhaus zuteilen lassen. Dort wurden meine eltern mit einem Kissen und Decken austaffiert und mein Vater durfte meine Mutter mit einem 2 Tage alten Säugling mit nach Hause nehmen. Das war 1969. Ich kann mich erinnern,das gute 10 Jahre später auch so ein Winter war und auch erst so spät.Es war nach den Winterferien und wir Kinder hatten dann Schulfrei bekommen,damit wir mit unseren schlitten die alten Leute im Dorf versorgen konnten.für uns war das ein Heidenspass.1987 dann bin ich im Winterurlaub eingeschneit, danach wurde dann sogar die Kohle knapp,alle großereignisse wurden abgesagt,Züge blieben im Schnee stecken usw. Vor einigen Jahren hatten wir auch so einen komischen Winter,erst garnichts und dann richtig,das muß so um 1998 gewesen sein.Wir hatten oft Stromausfall und etliche Monate später gab es einen Boom an Geburten. Außerdem würde dieses Jahr so richtig der Spruch passen:Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee.
Klar ist das wetter verlockend,auf Frühling umzustellen. Nur die Natur spielt eh verrückt.
LG und einen schönen Tag, Anke