oder erstens kommt es anders als man meistens zweitens denkt ...
Bis ich gestern vom Laufen nach Hause kam lag ich supergut in der Zeit obwohl ich gleich noch einen Minieinkauf angehängt habe. Dann kam ein Anruf, der mich letztendlich über zwei Stunden gekostet hat. Nicht der Anruf, aber dessen Auswirkungen

Schnell heim kochen, kommt das kleine Kind und hält sich die Hand. Mittelfinger dick, da er auf der Treppe gestürzt ist

Da keine Besserung eingetreten ist sind wir dann unter erschwerten Bedingungen, die sonst übliche Anlaufstelle ziert nur noch ein zu-Vermieten-Schild

, am Nachmittag zu einem neuen Unfallchirurgen. Ich habe ja schon viel erlebt in deutschen Arztpraxen, aber die dortige Empfangsdame ist an Unfreundlichkeit und Überheblichkeit sicher nicht zu toppen. Über die Einzelheiten werde ich mich jetzt nicht auslassen. Fakt ist, das Kind hat jetzt eine Schiene am rechten Mittelfinger weil ein Band eingerissen ist
Als wir dann wieder zu Hause eingelaufen sind hat es eben noch für eine Tasse Kaffee und einen Klamottenwechsel gereicht bis ich denn wieder los durfte

Gestrickt - nix, genäht - nix und heute wird das wohl auch nicht anders werden...
Und die Moral von der Geschicht: die Hoffnung stirbt zuletzt, nämlich die Hoffnung, dass der heutige Tag anders wird!
Ich hoffe seit 6 Monaten auf gewisse Dinge und habe mich allmählich schon damit abgefunden, dass sie nie eintreten werden ...
Liebe Grüsse aus der Schweiz,
Birgit