Ich bin die Stütze der Wirtschaft
Geschrieben von
Miss Ellie
,
19 April 2012
·
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Nein, damit meine ich nicht Bierumsatz in Kneipen. Morgens auf die Arbeit, abends zurück, dann mit Söhnen Schuhe gekauft, weil ich nicht mehr mit ansehen mochte, in welchen zerfransten Schluffen sie unterwegs sind, dann was fürs Abendessen gekauft, dann gegessen, dann ein Päckchen für die Lieblingstochter gepackt, dann Wäsche sortiert und gefaltet, Kaffeemaschine für nächsten Morgen befüllt, Tisch gedeckt, aufgeräumt in meinem Zimmer, in der Küche, im Wohnzimmer, im Gästezimmer, damit anderntags geputzt werden kann ... schließlich mit müden kleinen Augen noch sechs Runden am Ärmel gestrickt. In der neuen Verena geblättert und mich wieder gefragt, warum ich die immer wieder kaufe. Diesmal war nichts drin, das mir auch nur halbwegs gefiel.









"Zerfranste Schluffen" - ein sehr guter Ausdruck. Aber scheinbar sind sie nur zerfranst wirklich gut. Mittlerweile habe ich aufgegeben. Neue gute Schuhe stehen rum, alte Lochlatschen werden angezogen...
Ich denke an meine Eltern, als ich 1987 mit Birkenstockpantoffeln, gestrickten Socken und weitem Folklorerock in den Tiefschnee marschiert bin. Die fanden das nicht gut. Aber ich!