Hintergrund und Anlass
Geschrieben von
Miss Ellie
,
13 Februar 2012
·
315 Aufrufe
.... meiner Tirade zum Thema "undankbare Strickbeschenkte" war die gute dunkelgraue Kaschmir-Wollmütze, die ich für meinen Ältesten gestrickt hatte. Er hat sie in meiner Abwesenheit (er besitzt einen Wohnungsschlüssel) eingesteckt. Als ich ihn dann traf, war er mützenlos, bedankt hat er sich auch nicht .... ich dachte mir: rechts und links abwatschen, rechts und links!
Habe mich dann aber lieber verbal ausgetobt.
Warum ich ungern Mützen stricke kann ich nicht wirklich erklären. Ich trage sie, habe aber keine Lust, mir welche zu stricken und laufe mit schammeligen billigen HM-Kappen herum, während zuhause das Luxusgarn in Schränken modert. Mützen haben keine Sockenfersen, also darauf kann ich mich nicht rausreden. Maschenzahlen ausrechnen muss man dafür genauso wie für Pullover und alles andere. Für unterwegs wäre eine Mütze zu stricken sicher sinnvoller als die Norojacke mitsamt 200Gramm Garn, die inzwischen total unhandlich geworden ist. Ich hasse nur die Vorstellung, dass ich mir mit viel Mühe ein Mützchen stricke und dann beim Aufsetzen feststelle, dass ich darin wieder einen Kopf habe wie Mia Mittelkötter aus dem Sauerland, während ich mir doch eher vorgestellt hatte, den Models aus der Armani-Couture-Show zu gleichen. Naja, gut, sagen wir mal, den Müttern der Armani-Couture-Models. Bei einem schammeligen fusselnden HM-Kaffeewärmer muss ich nicht erwarten, dass das Ergebnis dolle ausfällt, solche setzt man auf, nickt sich im Spiegel zu, sagt: arm, aber sauber! und: jedenfalls die Ohren warm! und geht seiner Wege.
Momentan denke ich aber darüber nach, royalblaues Garn zu kaufen und eine Mütze zu stricken, passend zu dem Pullover und dem Schal, die ich mir geuft habe. Schuld daran ist meine Kollegin. Wann immer ich morgens zu müd zum über-Garderobe-nachdenken war und in der grauschwarzen Default-Kluft erscheine, sagt sie: was siehst du wieder trist aus! Zieh doch mal was Buntes an! Hast du denn gar nichts im Schrank! Wer soll das denn sehen, so einen schwarzen Fleck in der Optik!
Nicht, dass ich ihr nicht entgegenkäme. Gekauft habe ich jede Menge bunte oder sagen wir, farbige Sachen (ich habs nicht mit Mustern, wegen Mia Mittelkötter und ihren gemusterten Kittelschürzen, an die ich das erinnert). Ich kaufte pinkfarbene, grasgrüne, orangene, gelbe, rote Pullover, Schals, Röcke. Zuletzt eben den leuchtendblauen Pulli mit leuchtendblauem Schal. Damit nicht iwieder das Montagmorgen-AchNEEEEEEEE-Syndrom zuschlägt, habe ich mir alle Sachen tags zuvor rausgelegt, zu den leuchtendblauen Klamotten dunkellila Nagellack aufgemalt und gelbe Smilies in die Ohrläppchen gesteckt.
Und nu, watt isss? Die Frau hat Urlaub. Ohne mich zu fragen. Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Warum ich ungern Mützen stricke kann ich nicht wirklich erklären. Ich trage sie, habe aber keine Lust, mir welche zu stricken und laufe mit schammeligen billigen HM-Kappen herum, während zuhause das Luxusgarn in Schränken modert. Mützen haben keine Sockenfersen, also darauf kann ich mich nicht rausreden. Maschenzahlen ausrechnen muss man dafür genauso wie für Pullover und alles andere. Für unterwegs wäre eine Mütze zu stricken sicher sinnvoller als die Norojacke mitsamt 200Gramm Garn, die inzwischen total unhandlich geworden ist. Ich hasse nur die Vorstellung, dass ich mir mit viel Mühe ein Mützchen stricke und dann beim Aufsetzen feststelle, dass ich darin wieder einen Kopf habe wie Mia Mittelkötter aus dem Sauerland, während ich mir doch eher vorgestellt hatte, den Models aus der Armani-Couture-Show zu gleichen. Naja, gut, sagen wir mal, den Müttern der Armani-Couture-Models. Bei einem schammeligen fusselnden HM-Kaffeewärmer muss ich nicht erwarten, dass das Ergebnis dolle ausfällt, solche setzt man auf, nickt sich im Spiegel zu, sagt: arm, aber sauber! und: jedenfalls die Ohren warm! und geht seiner Wege.
Momentan denke ich aber darüber nach, royalblaues Garn zu kaufen und eine Mütze zu stricken, passend zu dem Pullover und dem Schal, die ich mir geuft habe. Schuld daran ist meine Kollegin. Wann immer ich morgens zu müd zum über-Garderobe-nachdenken war und in der grauschwarzen Default-Kluft erscheine, sagt sie: was siehst du wieder trist aus! Zieh doch mal was Buntes an! Hast du denn gar nichts im Schrank! Wer soll das denn sehen, so einen schwarzen Fleck in der Optik!
Nicht, dass ich ihr nicht entgegenkäme. Gekauft habe ich jede Menge bunte oder sagen wir, farbige Sachen (ich habs nicht mit Mustern, wegen Mia Mittelkötter und ihren gemusterten Kittelschürzen, an die ich das erinnert). Ich kaufte pinkfarbene, grasgrüne, orangene, gelbe, rote Pullover, Schals, Röcke. Zuletzt eben den leuchtendblauen Pulli mit leuchtendblauem Schal. Damit nicht iwieder das Montagmorgen-AchNEEEEEEEE-Syndrom zuschlägt, habe ich mir alle Sachen tags zuvor rausgelegt, zu den leuchtendblauen Klamotten dunkellila Nagellack aufgemalt und gelbe Smilies in die Ohrläppchen gesteckt.
Und nu, watt isss? Die Frau hat Urlaub. Ohne mich zu fragen. Maaaaaaaaaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!









2) Den Stuhl der Kollegin in den Aufzug schieben. Da kann sie ihn sich abholen, wenn sie wiederkommt.
3) Nicht rechnen bei Mützen!
Von oben nach unten stricken:
10 M anschlagen, auf 4 Nadeln verteilen: 4,2,2,2, dabei auf der ersten Nadel in die Mitte einen Maschenmarkierer platzieren.
An immer den gleichen 5 Stellen (Ende der Nadel, bzw. vor letzte M vor dem MM) eine M zunehmen. Ich stricke immer zwei M aus der letzten M raus. Muster: glatt re oder 1re, 1li.
Zunehmen bis labbrig-fallengelassene-Hand-draufpasst. Das müssten so in etwas 100-116 M sein, wenn du mit 3,5er Nadeln strickt.
Jetzt nur noch gradeaus stricken, dabei mustern, wenn gewünscht, bis gewünschte Länge erreicht ist oder das Garn aufgebraucht (mach ich immer so, dann ist eben der Umschlaf mal nicht vorhanden, vorhanden, doppelt oder eben sehr breit...). Nicht zu locker abketten, sonst labberts.
Fertig.
funzt. Hab ich am WE mal wieder so gemacht...
4) Merke: die Mädelz aus der Armani-Couture-Show könnten deine hässlicheren Schwestern sein!