Schottland die Fünfte
Geschrieben von
Miss Ellie
,
06 September 2011
·
205 Aufrufe
Wir wollten die westliche Spitze auslassen und uns stattdessen zügig in Richtung Ullapool und Skye auf den Weg machen, also besorgten wir uns ein Quartier. Ullapool war ausgebucht, wir buchten mutig ein B&B in der Nähe von Gairloch, in laide. Hatten also ein ganz schönes Stück weg vor uns und waren beide froh, das hässliche Thurso hinter uns zu lassen. Die Straße war schön ausgebaut, wir kamen gut voran, ich lehnte mich zurück, schaute in die Gegend auf die Dünen und hinunter auf die Sandbuchten, und dachte bei mir, wie schnucklig ich es doch hatte, in einem komfortablen Auto ... da machte es Ping! und der beste Lebensabschnittsgefährte von allen begann zu fluchen. - Was war das? fragte ich - Eine reifenpanne! antwortete er, da war gerade was auf der Straße, über das ich drüber gefahren bin. - Wir fuhren den nächsten Parkplatz an. Aus dem Reifen entwich laut zischend Luft aus einem Spalt, in dem ein dickes großes Plastikteil steckte. Der beste Lebensabschnittsgefährte von allen wurde blass. Dann murmelte er etwas von einem Reparatur-Kit, tauchte in den Kofferraum und kam mit einem PLastikbeutelchen wieder hervor. - Ich muss mir das mal durchlesen, sagte er, ich hab das noch nie gemacht.
Ich sagte: ich rufe den Adac an! und das tat ich auch. Wir standen ein paar Meilen hinter Strathy. Und das für die nächsten 3,5 Stunden. Der Adac schickte eine SMS, dass ab zwei Uhr p.m. Hilfe zu erwarten sei. Wir standen. Er schlief. Ich strickte. Glücklicherweise war zu essen und zu trinken im Auto. Noch glücklichererweise war am parkplatz ein Mäuerchen, hinter das man sich ducken konnte, um nicht beim ins-Gras-Pinkeln gesehen zu werden.
Schließlich kam ein Wagen aus Tongue. Meinte, er hätte eigentlich nach einem schwarzen Auto Ausschau gehalten (unseres ist weiß, aber darüber hatte ich mit dem Adac gar nicht gesprochen). Und wo denn unser Reservereifen sei. Ich sagte: Nix Reservereifen. - Wie es eben so geht, wenn Informnationen von A nach B nach C weiter gegeben werden. - Wir kamen überein, dass er den Reifen aufpumpt und wir versuchen, nach Tongue zur Werkstatt zu kommen, um dort den neuen reifen aufziehen zu lassen. Das geschah dann auch, mit etlichen Zwischenstopps. Nix Kaffee, nix Kuchen, war aber auch egal, es war Samstag, und wir waren heilfroh, dass es mit dem neuen reifen klappte.
Als wir endlich weiterkamen, wars viere durch. Wir fuhren. Über den Kyle of Tongue, um den Loch Eriboll herum, zum Loch Laxford, zum Loch Assynt, zum Loch Broome, am Little Loch Broome vorbei, nach Laide bzw in die Nähe von Achgarve hinter Laide. Es wäre eine schöne Fahrt geworden, wenn wir mehr zeit gehabt hätten. Es ging bergauf, bergab, vorbei an Heidekraut und Moorlandschaft, an kahlen Felsen, durch bewaldete Täler, immer wieder mit Blick auf Tümpel, in denen Seerosen wuchsen ... wir schafften es gerade noch bis acht Uhr abends, in unserem B&B zu sein. Luden die sachen ab, steigen ins Auto, fuhren ins Hotel "Ocean View" und verleibten uns dort ein schönes Abendessen ein. Jeder hat ja seine talente. Der beste LAG und selbst sind gut im Finden von Restaurants, da beide von natur aus gefräßig. And so to bed.
Ich sagte: ich rufe den Adac an! und das tat ich auch. Wir standen ein paar Meilen hinter Strathy. Und das für die nächsten 3,5 Stunden. Der Adac schickte eine SMS, dass ab zwei Uhr p.m. Hilfe zu erwarten sei. Wir standen. Er schlief. Ich strickte. Glücklicherweise war zu essen und zu trinken im Auto. Noch glücklichererweise war am parkplatz ein Mäuerchen, hinter das man sich ducken konnte, um nicht beim ins-Gras-Pinkeln gesehen zu werden.
Schließlich kam ein Wagen aus Tongue. Meinte, er hätte eigentlich nach einem schwarzen Auto Ausschau gehalten (unseres ist weiß, aber darüber hatte ich mit dem Adac gar nicht gesprochen). Und wo denn unser Reservereifen sei. Ich sagte: Nix Reservereifen. - Wie es eben so geht, wenn Informnationen von A nach B nach C weiter gegeben werden. - Wir kamen überein, dass er den Reifen aufpumpt und wir versuchen, nach Tongue zur Werkstatt zu kommen, um dort den neuen reifen aufziehen zu lassen. Das geschah dann auch, mit etlichen Zwischenstopps. Nix Kaffee, nix Kuchen, war aber auch egal, es war Samstag, und wir waren heilfroh, dass es mit dem neuen reifen klappte.
Als wir endlich weiterkamen, wars viere durch. Wir fuhren. Über den Kyle of Tongue, um den Loch Eriboll herum, zum Loch Laxford, zum Loch Assynt, zum Loch Broome, am Little Loch Broome vorbei, nach Laide bzw in die Nähe von Achgarve hinter Laide. Es wäre eine schöne Fahrt geworden, wenn wir mehr zeit gehabt hätten. Es ging bergauf, bergab, vorbei an Heidekraut und Moorlandschaft, an kahlen Felsen, durch bewaldete Täler, immer wieder mit Blick auf Tümpel, in denen Seerosen wuchsen ... wir schafften es gerade noch bis acht Uhr abends, in unserem B&B zu sein. Luden die sachen ab, steigen ins Auto, fuhren ins Hotel "Ocean View" und verleibten uns dort ein schönes Abendessen ein. Jeder hat ja seine talente. Der beste LAG und selbst sind gut im Finden von Restaurants, da beide von natur aus gefräßig. And so to bed.








