nicht dass wir uns missverstehen
Geschrieben von
Miss Ellie
,
22 Februar 2011
·
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.... ich liebe Mohair, genau wie Astrid. Ich schaue es gern an. Ich habe davon werweißwieviel gebunkert. Ich moppere nur jedesmal herum, wenn ich was daraus stricke. Und wenns fertig ist, endet das Teil im hinteren Winkel des Schrankes. So wie der rote Riesenpullover oder die pinkrosa Jacke. Oder ich verschenke es, so wie den cyclamfarbenen Schal. Oder ich trage es selten, wo wie das orange Sylviatuch mit den zu engen Kanten. Heute morgen hätte ich FAST die pinkrosa Jacke angezogen.
Gestern abend wollte ich stricken, aber der Haushalt stellte sich wieder in meinen Weg. Wäscheberge. Herumliegendes und -stehendes. Volle Mülleimer. Schließlich wars gegen zehne, als ich endlich den lavendelfarbenen Schal in die Hand nehmen konnte. Eigentlich wollte ich ausrechnen, wie ich den RVO für meinen Ältesten angehe. War dann aber zu müde.
Manchmal kann ich verstehen, warum StrickerInnen spinnen. Es ist die Suche (oder besser: Queste) nach dem idealen Garn. Flauschig, darf aber beim Verstricken nicht haken, und über dem schicken schwarzen Kleid nicht flusen. Fluffig, aber leicht. Darf sich nicht aushängen. Muss griff haben. Muss Spannung haben, auch wenns leicht ist. Keine lappigen Säume! Muster müssen plastisch rauskommen. Maschen müssen schön definiert sein, aber bitte keine Hohlräume zwischen den Maschen, das Garn muss füllen. Farben müssen schön leuchten, dürfen aber nicht knallen. Das fertige Strickstück muss sich dem Körper gefällig anschmiegen. So, dass auch Größe 48 noch schmal und schlank aussieht. Bloß nichts Bretthartes. Waschen muss es sich, dass man gar nicht sieht, dass es je gewaschen wurde. 1-A-formerhaltend.
Gestern abend wollte ich stricken, aber der Haushalt stellte sich wieder in meinen Weg. Wäscheberge. Herumliegendes und -stehendes. Volle Mülleimer. Schließlich wars gegen zehne, als ich endlich den lavendelfarbenen Schal in die Hand nehmen konnte. Eigentlich wollte ich ausrechnen, wie ich den RVO für meinen Ältesten angehe. War dann aber zu müde.
Manchmal kann ich verstehen, warum StrickerInnen spinnen. Es ist die Suche (oder besser: Queste) nach dem idealen Garn. Flauschig, darf aber beim Verstricken nicht haken, und über dem schicken schwarzen Kleid nicht flusen. Fluffig, aber leicht. Darf sich nicht aushängen. Muss griff haben. Muss Spannung haben, auch wenns leicht ist. Keine lappigen Säume! Muster müssen plastisch rauskommen. Maschen müssen schön definiert sein, aber bitte keine Hohlräume zwischen den Maschen, das Garn muss füllen. Farben müssen schön leuchten, dürfen aber nicht knallen. Das fertige Strickstück muss sich dem Körper gefällig anschmiegen. So, dass auch Größe 48 noch schmal und schlank aussieht. Bloß nichts Bretthartes. Waschen muss es sich, dass man gar nicht sieht, dass es je gewaschen wurde. 1-A-formerhaltend.









Lebst du Teile meines Lebens?
Ich hatte heute eine lange Autofahrt und mir gingen die gleichen Gedanken durch den Kopf, wie du sie beschrieben hast. Nur besser beschrieben hast, als ich das je könnte. Beängstigend!
Viele Grüße
Michaela