Gut reingerutscht
Posted by
Miss Ellie
,
28 January 2013
·
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Heute morgen habe ich mich auf dem spiegelglatten Fußgängerüberweg von der U-Bahn-Haltestelle zur Firma lang hingelegt. Da war nichts geräumt und ich habe nicht rechtzeitig gemerkt, wie glatt es war. Patsch, lag ich da. Hab mich dann wieder aufgerappelt (dabei schon halb wieder weggerutscht, mir wurde schon bange, dass ich den Rest des Überwegs zur allgemeinen Gaudi auf dem Hintern rutschen müsste) und bin in das Firmengebäude. Habe dann die Dame vom Empfang angesprochen wegen dieser Gefahrenzone, ob sie mir sagen könne, wen man denn da kontaktieren müsste. Sie guckte mich mit großen Augen an und sagte: ja, da haben sich schon mindestens sechs Personen beschwert, dass es glatt ist, aber da können wir nichts machen, da ist die Stadt zuständig. - Ich sagte: Ja, gewiss ist die Stadt zuständig fürs Räumen der Straßen, aber es wäre doch sinnvoll, wenn jemand vonseiten der Firma dort anrufen würde und sie drauf aufmerksam machte, dass der Überweg zum Gebäude gefährlich ist. Das hat doch ein anderes Gewicht, als wenn ich und andere dort als Einzelpersonen anrufen. Ich wüsste auch nicht, an wen ich mich wenden muss. - Sie schaute wieder mit großen Augen und sagte: Dazu sind wir nicht beauftragt, da müssen Sie sich an die Stadt wenden.- Ich sagte: Verstehe ich das richtig, jeder muss sich einzeln durchfragen, wer dort zuständig ist?- Ja, sagte sie.
Ich ging an meine Planstelle und dachte viele unfreundliche Gedanken über die Dame, sinngemäß etwa, dass sie wahrscheinlich meint, ihr Tagwerk zu 80% erledigt zu haben, wenn sie den Lidstrich gerade aufgepinselt hat. Dann rief ich die Gebäudeverwaltung an und landete bei einer mir zumindest namentlich bekannten Kollegin. Die kam zwar auch erstmal mit dem Spruch "dafür ist die Stadt zuständig", ich bin aber gleich dazwischengegrätscht. Sagte ihr: das ist unstrittig, aber es kann nicht im Sinne der Firma sein, wenn ihre Mitarbeiter und Besucher auf der Straße vor dem Firmengebäude zu Schaden kommen. Es wäre schon gut, wenn sich jemand mit der Stadt in Verbindung setzt. - Kurz drauf bekam ich ein Mail: Stadt ist benachrichtigt, Streuwagen ist unterwegs.
So weit, so gut. Man muss dazu sagen, das war um halb zehn. Wenns um halb zehn glatt war, wars um halb acht auch schon glatt. Die (
zensiert) am Empfang hätte durch ein wenig Entgegenkommen etliche Stürze verhindern können, hat aber zwei Stunden lang zugesehen, wie sich da Leute langlegen. Und die, die sich vor mir auf die Backe gelegt haben, hätten die Sache auch melden können. Teeren, federn und nachts um eins nackt am Rande einer Müllhalde aussetzen, die Bagage.
Ich ging an meine Planstelle und dachte viele unfreundliche Gedanken über die Dame, sinngemäß etwa, dass sie wahrscheinlich meint, ihr Tagwerk zu 80% erledigt zu haben, wenn sie den Lidstrich gerade aufgepinselt hat. Dann rief ich die Gebäudeverwaltung an und landete bei einer mir zumindest namentlich bekannten Kollegin. Die kam zwar auch erstmal mit dem Spruch "dafür ist die Stadt zuständig", ich bin aber gleich dazwischengegrätscht. Sagte ihr: das ist unstrittig, aber es kann nicht im Sinne der Firma sein, wenn ihre Mitarbeiter und Besucher auf der Straße vor dem Firmengebäude zu Schaden kommen. Es wäre schon gut, wenn sich jemand mit der Stadt in Verbindung setzt. - Kurz drauf bekam ich ein Mail: Stadt ist benachrichtigt, Streuwagen ist unterwegs.
So weit, so gut. Man muss dazu sagen, das war um halb zehn. Wenns um halb zehn glatt war, wars um halb acht auch schon glatt. Die (









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Gute Besserung für mögliche blaue, violette, grün-gelbe Flecken wünscht Ulrike