Sehr allmählich arbeite ich meine Rückstände auf, alles, das ich seit 2012 nicht dokumentiert hatte .... nein, nicht alles. Mindestens ein halbes Dutzend fertige Strickwerke habe ich unfotografiert weggeben - die beiden großen Männer-Hoodies für meine Söhne, den Hoodie für meine Nichte, den hellgrau-bunten Cardigan für Werner, den Eulenpullover für meine Tochter, den RVO für ihren Freund, das Bettjäckchen für meine Patentante, den Trillian-Schal für meine Patentante, den Revontuli für ihre Cousine, den Revontuli für eine Tochterfreundin, die vielen Olympiamützen und wenigen Socken für die Freiwilligen aus Berlin, den Endless-Rainbow-Schal für meine Freundin, diverse Topflappen. Gar nicht mal so wenig eigentlich.
Bleibt aber immer noch das, was sich undokumentiert in meinem Besitz befindet. Rein theoretisch geht das alles ruckzuck. Der beste Ehemann von allen fotografiert, ich lade die Fotos auf meinen Rechner, bearbeite sie rudimentär (Auswahl, Ausschnitte, verkleinern), lade sie auf FlickR hoch, lege Projekte auf Ravelry an, stelle fest, dass die Mengenangaben fehlen, suche in meinen schriftlichen Aufzeichnungen, finde nichts, meine, es müsse doch kreuzdonnerwetternochmal etwas dagewesen sein, so schlampig bin ich doch eigentlich nicht, finde auch im dritten Ordner und im fünften Spiralhefter nichts, murmele Nichtzitierfähiges vor mich hin, schleppe die Pullover an, hole die Waage, wiege, trage ein, bin mir nicht sicher wegen des Start- und Endedatums, suche nochmal in meinen Aufzeichnungen, schaue in meine Listen, blättere in alten Tagebüchern ... der beste Ehemann von allen ruft: klappts?, ich erwidere: du mich auch! ....
Gut. Es geht auch theoretisch nicht ruckzuck, und praktisch erst recht nicht. Der Rechner lädt Updates, ich werde unwirsch, wenn die Fotos auch beim vierten Verkleinern noch über 100 KB liegen, die Sonne geht unter, die Stunde rinnt, der Tag vergeht, wie schnell ist nichts getan.
Wie auch immer. 'ier ist La Vie En Rose.